Autoren-Archive
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Weiter Raketen auf Israel – ZAHAL fliegt Angriffe im Gazastreifen
Die Raketenangriffe aus dem Gazastreifen auf israelisches Gebiet wurden auch heute Nacht und am Morgen fortgesetzt.
Am Donnerstagnachmittag ertönte zum ersten Mal seit 1991 „Alarmstufe Rot“ in der Region Tel Aviv. Eine Rakete schlug bei Rishon le-Zion ein, eine weitere bei Tel Aviv.
Insgesamt schlugen am Donnerstag 212 Raketen auf israelischem Gebiet ein, 103 weitere wurden von dem Raketenabwehrsystem Iron Dome abgefangen… -
Karte von Israel mit den Vorwarnzeiten – מבצע – עמוד ענן
ביישובים בטווח של עד 40 קילומטרים הנוחו התושבים להימנע מהתכנסויות של מעל 100 בני אדם בשטח פתוח או סגור. יישובי עוטף עזה ואזור שדרות מהרצועה הונחו להישאר בטווח של 15 שניות מהמרחבים המוגנים. ברצועת היישובים של אשקלון הונחו התושבים להישאר במרחק… Weiterlesen ›
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Doppeltes Glück für israelische Gorillas
Die Gorillas im Safari-Zoo in Ramat Gan haben Nachwuchs bekommen. In den vergangenen zwei Wochen kamen zwei Affenbabys zur Welt. Das Jüngste wurde vor einer Woche geboren.
Den ersten Nachwuchs bekam die 25-jährige Affendame Anya: ein Affenmädchen mit Namen „Amelia“. „Niemand hätte gedacht, dass weniger als zwei Wochen später die 34 Jahre alte Lia mit einem eigenen Baby zu dem Glück beitragen würde“, sagte eine Sprecherin des Zoos am Mittwoch. Das Geschlecht des zweiten Babys ist noch unklar, da die Tierpfleger die Gorillamütter und ihren Nachwuchs während der ersten Zeit in Ruhe lassen. Laut der israelischen Tagezeitung „Times of Israel“ könnten sie im ersten Monat ganz umgestört herumtollen… -
Deutschland: „Strategischen Partnerschaft“ zwischen SPD und Fatah
Es ist sehr bedauerlich, dass in der Erklärung der SPD zu einer „strategischen Partnerschaft“ mit der palästinensischen Fatah-Organisation das wichtigste Element fehlt: Eine klare Ansage, dass Frieden im Nahen Osten nur durch direkte Verhandlungen erzielt werden kann.
Die von Mahmud Abbas geführte Palästinensische Autonomiebehörde lehnt es in den vergangenen vier Jahren permanent ab, sich an direkten Verhandlungen ohne Vorbedingungen mit Israel zu beteiligen, obwohl Israel Gesten guten Willens gezeigt hat.
Sich von direkten Verhandlungen abzuwenden und den Weg unilateraler Handlungen zu gehen, verbessert nicht die Chance auf Frieden im Nahen Osten. -
Es wurde endlich Zeit dem Terror Einhalt zu bieten: Operation Wolkensäule gestartet
Angesichts des anhaltenden massiven Raketenbeschusses aus dem Gazastreifen haben die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) am Mittwoch die Operation Wolkensäule begonnen.
Am Mittwochnachmittag wurde der Anführer des militärischen Arms der Hamas, Ahmed al-Dschabari, getötet. Al-Dschabari war für alle Terroraktionen der Hamas verantwortlich, die im letzten Jahrzehnt vom Gazastreifen aus ausgeführt wurden.
Der Sprecher von ZAHAL sagte unmittelbar nach dem Beginn der Operation im israelischen Fernsehen:
„Al-Dschabari hatte sehr viel israelisches Blut an seinen Händen. Die Terrororganisationen […] im Gaza-Streifen sind in jüngster Zeit immer stärker geworden und haben ihre Raketenangriffe auf Israels Süden intensiviert.
Während der jüngsten Welle mit hunderten Raketen aus dem Gaza-Streifen auf israelische Dörfer und Städte hat sich ZAHAL stark zurückgehalten.
Wir haben nun mit einer breit angelegten Militäroperation gegen Langstreckenraketen (40 km Reichweite) begonnen, um die Kapazitäten der Hamas und des Islamischen Dschihad zu schwächen. Die Operation ist zeitlich nicht begrenzt, und wir werden unsere Abschreckungskraft gegenüber den Terrororganisationen wieder herstellen, die die israelische Bevölkerung in den letzten Tagen als Geisel genommen haben.“
Parallel zu dem Schlag gegen al-Dschabari flog die Luftwaffe Angriffe gegen Stellungen zum Raketenabschuss der Hamas. Es gelang ZAHAL dabei, die Möglichkeiten der Hamas zum Abschuss von Langstreckenraketen mit ca. 40 km Reichweite ernsthaft zu schädigen. Ausserdem wurden unterirdische Waffenfabriken getroffen.
Präsident Shimon Peres erläuterte im Telefonat mit US-Präsident Barack Obama die Militäroperation Wolkensäule wie folgt:
„Der Militärchef der Hamas wurde heute getötet. Er war ein Extremist und verantwortlich für alle Angriffe und Mordanschläge vom Gazastreifen aus gegen Israel. Es ist nicht unsere Absicht, Öl ins Feuer zu giessen, aber sie feuern seit Tagen, […] Tag und Nacht, Raketen auf Israel. Mütter und ihre Kinder können nicht schlafen. Ich war heute dort bei den Kindern. Irgendwann ist das Mass dessen voll, was Israel tolerieren kann.“
Ministerpräsident Binyamin Netanyahu wendete sich an die israelischen Bürger:
„Ich lobe die Soldaten und Kommandeure der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) unter Generalstabschef Benny Gantz, der die Operation leitet. Ich möchte auch den Allgemeinen Sicherheitsdienst (SHABAK) und seinen Direktor Yoram Cohen erwähnen, die massgeblich zu dem bisherigen Erfolg der Operation beigetragen haben.
Ich danke den Bürgern Israels für ihre standhafte Unterstützung dieser Operation. Ich danke den Einwohnern von Südisrael, die an der Front leben und Stärke beweisen.
Die Hamas und die übrigen Terrororganisationen haben sich dazu entschieden, ihre Angriffe auf die Bürger Israels in den vergangenen Tagen auszuweiten. Wir akzeptieren keine Situation, in der israelische Bürger von Raketenterror bedroht sind. Kein Land würde das akzeptieren, Israel wird es nicht akzeptieren…. -
Raketenhagel hält an: Drei Tote
Die Terrorgruppen im Gazastreifen haben auch am Donnerstag den Beschuss auf israelische Städte fortgeführt. Zwei Frauen und ein Mann wurden laut dem israelischen Rettungsdienst Magen David Adom getötet, als eine Rakete ein Wohnhaus in Kirjat Malachi traf.
Ein vierjähriger Junge wurde schwer verletzt und wird derzeit im Sheba Medizinzentrum in Tel HaSchomer behandelt. Zwei Babies erlitten Verletzungen durch Raketensplitter und befinden sich im Krankenhaus in Aschkelon. Der Vater eines der Kinder wurde ebenso von Splittern getroffen. Eine weitere Rakete schlug in ein Gebäude in Kirjat Malachi ein, niemand wurde dabei verletzt.
Auch in Aschdod schlug eine Rakete in ein Wohnhaus ein, es gab keine Verletzten. Ausserdem wurde eine Schule in Ofakim getroffen. Einige Raketen, die auf Beerscheva, Aschkelon und Gan Yavne gerichtet waren, konnten vom Iron Dome Raketenabwehrsystem zerstört werden…. -
Interviews mit Botschafter Yakov Hadas-Handelsman zur aktuellen Lage
Botschafter Yakov Hadas-Handelsman hat in verschiedenen deutschen Medien Interviews zur gegenwärtigen Lage in Israel und im Gazastreifen gegeben.
Im Deutschlandfunk sagte er am Mittwochabend zur Operation Wolkensäule: „Es handelt sich um etwas sehr Grundsätzliches und einfaches, dass die israelischen Leute ihr ganz normales Leben auf einem normalen Weg führen können. Wenn das geht, dann wird es ruhig und stabil in der ganzen Gegend sein. Aber wenn es nicht so geht, dann werden wir uns und unsere Leute verteidigen. Das ist unsere Pflicht. Es ist nicht nur unser Recht, aber mehr als Recht ist das unsere Pflicht.
Und wir reagieren! Das heißt, es ist nicht so, dass Israel morgens Früh die Entscheidung getroffen hat, Hamas anzugreifen. Wir reagieren. Schauen Sie, seit fast einer Woche wurden mehrere Raketen, mehr als 200 Raketen, auf Israel abgeschossen. Ist das duldbar? – Nein! […]
[E]s geht um diese Pflicht, die israelischen Staatsbürger zu verteidigen, damit sie ihr normales Leben führen können wie in Deutschland, wie in Amerika, wie in Großbritannien, wie in der ganzen Welt eigentlich.“… -
Israel sucht in der Diaspora nach Computergenies
Aufgrund der enormen Zunahme von Cyberangriffen auf israelische Militäreinrichtungen hat die Armee ein Projekt ins Leben gerufen, bei dem in jüdischen Gemeinden ausserhalb Israels nach „Programmierwunderkindern“ gesucht wird.
Im letzten Jahr hat die Armee die Ressourcen für ihr Cyberprogramm drastisch erhöht, die Mittel belaufen sich seit dem letzten Jahr auf über zwei Milliarden Schekel (etwa 400 Millionen Euro). Weiterhin hat die berühmte Einheit 8200, die für die elektronische Verteidigung Israels zuständig ist, eine eigene Abteilung gegründet, die das Kommunikationsnetzwerk der Armee, das unter ständigen Angriffen von Hackern steht, schützen soll.
Aber die Armee hat einen Engpass in der Besetzung der „Cybersoldaten“ festgestellt. Um dagegen anzugehen, sucht die Armee unter anderem in israelischen Schulen nach jungen Talenten, die die schweren Aufnahmetests bestehen können. Allerdings sind andere Einheiten ebenfalls hinter eben diesen begabten Jugendlichen her, und so haben diese die Wahl zwischen den besten Positionen in der israelischen Armee.
Deswegen hat sich die Personalabteilung der Armee entschlossen, nach neuen Wegen zu suchen und sich auch in der Diaspora nach Talenten umzusehen.
Teenager, die die hohen Anforderungen erfüllen, werden dann eingeladen, Alijah zu machen und Cybersoldaten zu werden. „Dies ist ein zionistisches und patriotisches Projekt,“ erklärte ein Offizier, „Wir hoffen, wenn die Jugendlichen einwandern, dass ihre Familien bald folgen werden.“… -
Firma trainiert Sprengstoff-Mäuse
Auf einer Messe für Sicherheitstechnik stellt eine israelische Firma speziell trainierte Sprengstoffmäuse vor: Die Nager sollen explosives Material erschnüffeln und so die Flughäfen sicherer machen…
