Autoren-Archive
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Acht Rohrbomben aufgebracht
Am Dienstag ist am Übergang Kalandiya ein Mann gefasst worden, der acht Rohrbomben bei sich trug.
Der junge Mann aus Nablus war Angehörigen der Militärpolizei aufgefallen, weil er offensichtlich versuchte, der Kontrolle am Übergang zu entgehen.
Die Bomben wurden kontrolliert detoniert. Aus einer ersten Befragung ergab sich, dass der Verdächtige sich mit Kontaktmännern in Israel hatte treffen sollen, um ihnen die Sprengsätze zu übergeben . -
Israel braucht neue Strategie gegen Raketenangriffe
Heute Morgen wurde Israels Südbezirk mit einem massiven Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen überfallen. 50 Raketen im Umkreis bis zu 10 Kilometern sind in verschiedenen Ortschaften eingefallen, darunter auch Israels südlichste Küstenstadt Aschkelon am Mittelmeer. Einige leichte bis mittelschwer Verletzte wurden gemeldet. Der israelische Rundfunk meldete heute früh, der Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen eskaliere und der israelische Militärstab müsse nach einer neuen Strategie suchen. Israels gezielte Vergeltungsangriffe auf die jeweiligen Terroristen haben bisher nicht geholfen. Im Ausland gibt es häufig Meldungen über tote Palästinenser bei israelischen Angriffen. Doch dabei handelt es sich um Terroristen, die für Raketenangriffe verantwortlich sind.
Auf der politischen wie auch auf der militärischen Ebene wird von einer notwendigen Operation im Gazastreifen gesprochen, da der Raketenhagel auf Israels Südbezirk einfach kein Ende findet. Gestern Morgen war ein israelischer Militäroffizier einer Patrouille am Grenzzaun zum Gazastreifen durch einen Sprengsatz schwer verletzt worden. Heute berichteten die Zeitungen, dass er beide Arme verlor. Er wollte das Eisentor am Zaun öffnen und auf der palästinensischen Seite war hinter dem Schloss ein Sprengsatz versteckt.
Während des gestrigen Besuches des Emir von Katar, Scheich Hamad bin Chalifa al Thani, im Gazastreifen wurden ebenso Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel abgeschossen. Israel reagierte jedoch nicht mit Luftangriffen, solange der Emir dort zu Gast war. Seit der Machtergreifung der radikalen Hamasregierung vor über fünf Jahren ist der Emir aus Katar als erstes Staatsoberhaupt zu Besuch im Gazastreifen… -
Belgische Polizei beauftragt RADWIN mit wichtigem kabellosem Videoüberwachungsprojekt
Die kabellosen Videolösungen von RADWIN helfen, die Kriminalität in Charleroi zu senken;
Systeme übermitteln Videoaufzeichnungen von über 200 HD-Videokameras mit überragender Bildqualität
RADWIN (http://www.radwin.com), der globale Anbieter von kabellosen Backhaul- und Breitbandlösungen, gab heute bekannt, dass das Unternehmen von der belgischen Polizei für das grosse Projekt SAFE CITY der Stadt Charleroi ausgewählt wurde. Die Systeme RADWIN 5000 Point-to-Multipoint und RADWIN 2000 Point-to-Point wurden in Charleroi in einem Stadtteil mit hoher Kriminalitätsrate eingesetzt und werden genutzt, um Videoaufzeichnungen von den über 200 in der Stadt installierten High-Definition-Kameras an das Polizeipräsidium zu übermitteln. So kann die Polizei öffentliche Bereiche effektiv überwachen und schnell auf kriminelle Aktivitäten und Vandalismus reagieren. Blue Vision telecom, der Partner von RADWIN in Belgien, war für das Projektdesign und die Implementierung verantwortlich.
RADWIN bietet eine einzigartige Lösung für die kabellose Videoübermittlung an. Die Basisstationen von RADWIN 5000 bietet bei der höchsten Uplink-Kapazität bis zu 250 Mbps. Die Systeme haben eine geringe visuelle Wirkung, und sie können den Traffic von mehreren HD-Kameras zusammenführen und Video mit überragender Bildqualität in Echtzeit übermitteln. Durch die leistungsstarke Kombination aus herausragender Leistung, innovativer Technologie und einem kostengünstigen Preis wird das Angebot von RADWIN zum besten in der Branche verfügbaren Angebot für hochwertige Videoüberwachungsanwendungen… -
Model-Show mit Bar Refaeli schon Ende November bei Sat.1
Die ursprünglich von ProSieben für 2013 geplante Model-Show mit Bar Refaeli startet nun schon am 28. November, und zwar beim Schwestersender Sat.1 (20.15 Uhr). Geplant sind fünf Ausgaben der Sendung „Million Dollar Shooting Star“, wie Sat.1 am Dienstag mitteilte. Darin stellen sich zehn erfolgreiche Profi-Models (ursprünglich war von einer offenen Bewerbung die Rede) dem „härtesten Foto-Wettbewerb der Welt“. Die Siegerin kann bis zu einer Million Dollar gewinnen. Die 27-jährige Bar Refaeli reist mit den Kandidatinnen sowie den Mentoren und Juroren Peyman Amin und Oliver Gast zu Fotoshootings in außergewöhnlichen Locations um die Welt: von ihrer Heimat Israel über Island nach Sambia bis nach Grönland. Im Finale bestimmen die Zuschauer die Siegerin.
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Ein besonders smartes Smartphone
Mehr als 26.000 Blinde und Sehbehinderte gibt es in Israel, 314 Millionen weltweit. An sie wendet sich ein neues Smartphone aus Israel. RAY, so der Name des Mobiltelefons mit Internetzugang, verfügt zwar über einen Touchscreen, ist aber auch für Menschen mit Sehbehinderung einfach zu bedienen.
Das neue Telefon bedient sich dabei eines Tricks: Jeder und jedem mag schon einmal aufgefallen sein, dass auf Tastentelefonen die „5“ einen kleinen Knubbel hat. Dieser dient Menschen mit Sehbehinderung dazu, sich auf dem Tastenfeld zu orientieren und von der „5“ ausgehend die übrigen Tasten richtig zuzuordnen.
Die Technologie in RAY erkennt nun einen beliebigen Punkt auf dem Touchscreen als „5“ und ordnet die Icons der verschiedenen Programme, Funktionen und Apps auf dem Smartphone dementsprechend um diesen Punkt herum an.
Darüber hinaus verfügt das Gerät über verschiedene weitere blindenspezifische Funktionen: Er liest Textnachrichten, E-Mails und Internetseiten vor und gewährt darüber hinaus Zugang zur zentralen Blindenbibliothek.
Das Telefon kostet 2.000 Shekel (etwa 400 Euro). Sehbehinderte können es jedoch in einem der vier Blindenläden in Israel zum halben Preis erwerben…. -
Offizier schwer verletzt
Ein Offizier der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) ist heute Morgen während eines Einsatzes am Grenzzaun zum Gazastreifen schwer verletzt worden. Zuvor war eine Detonation zu hören gewesen.
Der Offizier wurde vor Ort notfallmedizinisch behandelt und anschliessend mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.
ZAHAL überprüft die Umstände des Vorfalls.
Im Juni war bei einem Schusswechsel mit einem Terroristen Feldwebel Netanel Moshiashvili getötet worden – ebenfalls an der Grenze zum Gazastreifen. Bei dem Vorfall wurde auch der Terrorist getötet und so ein Anschlag im israelischen Hinterland verhindert.
In dem Gebiet kommt es immer wieder zu terroristischen Aktivitäten, bei denen regelmässig Soldaten von ZAHAL angegriffen und verwundet werden… -
Plevneliev in Israel
Der bulgarische Präsident Rosen Plevneliev befindet sich zurzeit auf Besuch in Israel.
Er wurde am Montag zunächst von Präsident Shimon Peres mit militärischen Ehren empfangen.
Peres sagte bei seiner Begrüssung unter anderem: „Bulgarien ist ein wahrer Freund Israels. Das Land hat vor 70 Jahren das jüdische Volk in Europa gerettet und stand nach dem Terroranschlag in Burgas im Juli an der Seite Israels. Ich möchte Ihnen, Ihrem Volk und der bulgarischen Regierung für die Unterstützung und Hilfe danken, die sie den Verletzten gegeben haben.
Der Präsident nannte den Balkan als positives Beispiel für eine Region, die den Hass überwunden habe. Er erklärte: „Ich sehe den Fall des Balkans und bin ermutigt – wie der Balkan einen positiven Wandel erlebt hat, können wir es auch für eine bessere Zukunft des Nahen Ostens tun.“
Präsident Plevneliev erklärte, die Beziehungen zwischen Bulgarien und Israel seien eng und seien dies seit Tausenden von Jahren gewesen. Er hoffe, so Plevneliev, sein Besuch werde die Beziehungen zwischen den beiden Ländern noch weiter stärken. So hätten etwa die Handelsbeziehungen zwischen Israel und Bulgarien vor zehn Jahren noch 50 Millionen US-Dollar betragen und stünden heute bei 360 Millionen US-Dollar.
Heute Morgen traf Plevneliev mit Ministerpräsident Binyamin Netanyahu zusammen. Netanyahu erinnerte sich im Gespräch mit Plevneliev an seine Zeit als junger Diplomat, während derer er an der Wiederherstellung der Beziehungen zwischen Israel und Bulgarien habe mitwirken dürfen… -
Mursi: „Amen“ zu Gebet um Judenvernichtung
Das Simon-Wiesenthal-Zentrum hat den ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi für dessen Teilnahme an einem antisemitischen Gebet kritisiert. Die Einrichtung forderte die US-Regierung dazu auf, den „wachsenden Chorus von Antisemitismus in Ägypten, angeführt von der Muslimbruderschaft“, zu verurteilen.
Mursi brauche eine „unmissverständliche Warnung seitens der USA, dass es kein Übergehen zur Tagesordnung gibt, solange das öffentliche Eintreten für mörderischen Hass auf Juden andauert“, heisst es in einer am Montag veröffentlichten Erklärung des Zentrums mit Sitz in Los Angeles.
Der ägyptische Fernsehsender „Kanal 1“ hatte am vergangenen Freitag eine Predigt des Geistlichen Futuh Abd el-Nabi Mansur ausgestrahlt. Unter den Anwesenden war auch Präsident Mohammed Mursi. Er beteiligte sich an einem Gebet, in dem Mansur unter anderem um die Vernichtung der Juden und ihrer Unterstützer bat.
Der Gründer und Leiter des Wiesenthal-Zentrums, Rabbi Marvin Hier, erklärte, es sei ein „Schlag ins Gesicht für Amerika, dass der ägyptische Präsident Mursi Milliarden an US-Hilfe einsackt und Amen zu Grundsätzen sagt, die allen Amerikanern zuwider sind“… -
Erste arabische Offizierin einer Kampfeinheit
Vor einigen Tagen hat die israelische Armee zum ersten Mal und voller Stolz eine arabische Soldatin zur Befehlshaberin einer Kampfeinheit befördert.
Mona Abdo, 20, wurde in eine christliche Familie in der Nähe Haifas geboren. Wie viele anderen Araber, die nicht mit Hass auf Israel indoktriniert wurden, hat sich Mona dazu entschlossen, in die israelische Armee einzutreten als sie 18 Jahre alt wurde.
Ursprünglich wurde sie einer Infanterieeinheit zugeteilt. Aber sie wollte mehr und liess sich in eine Kampfeinheit versetzen, in der Männer und Frauen, Juden und Araber, Seite an Seite kämpfen.
Mona überraschte ihre Bekannten, als sie sich für einen Kurs zur Elite-Ausbildung von Offizieren anmeldete und auch angenommen wurde.
„Es gab Leute, die sehr stolz auf mich waren, aber es gab auch Araber, die mich mit der israelischen Uniform auf der Strasse gesehen haben und mich Verräterin nannten,“ sagte Mona zu Israels Kanal 2 Nachrichten.
Die junge Pionierin berichtete, dass ihre jüdischen Kameraden in der Armee sie stark unterstützten und dass nicht wenige arabische junge Mädchen ihrem Beispiel folgen und der israelischen Armee beitreten wollen, sich jedoch vor den gesellschaftlichen Folgen eines solchen Schrittes fürchteten… -
Wehrpflicht: Ultraorthodoxe Israelis uneinig
Unangenehme Themen werden von amtierenden Regierungen im Wahlkampf meist vermieden. So ist das auch in Israel, wo bereits am 22. Jänner vorgezogene Neuwahlen stattfinden sollen. Dabei sind nicht nur die Sparmassnahmen zur Budgetsanierung auf die Zeit nach der Wahl verschoben worden, sondern auch die geplante Wehrpflicht für ultraorthodoxe Juden. Die streng religiösen Staatsbürger sind bisher vom Armeedienst ausgenommen, sofern sie Vollzeit die jüdische Religion studieren. Ob sie alle bald zum Militär müssen, könnte im bevorstehenden Wahlkampf heiss diskutiert werden. Die Ultraorthodoxen selbst fürchten, dass auf ihre Kosten unnötig polarisiert wird.
„Ich habe gehört, dass Verteidigungsminister Ehud Barak mit der Wehrpflicht Ernst machen will. Das ist politisch kalkuliert und soll ihm Wählerstimmen bringen“, sagt der orthodoxe Israeli David Tamari. „Wenn sie daraus einen Kampf machen wollen, gibt es am Ende einen Bruderkrieg.“ Eigentlich hätte der heute 27-Jährige vor zehn Jahren als Student einer Religionsschule nicht zum Militär müssen. Doch ein langer Auslandsaufenthalt hat seine Ausnahme verjähren lassen, und er wurde eingezogen. Wie viele andere Rekruten hat er nach der Grundausbildung einen Beruf gelernt, als Buchhalter in Uniform.
„Die Armee und das ultraorthodoxe Leben schliessen sich nicht aus“, sagt Tamari, der sich etwas weniger streng kleidet als viele in seiner Gemeinschaft. „Man kann alle religiösen Pflichten befolgen und trotzdem dienen.“
Die von den Ultrakonservativen geforderte Geschlechtertrennung sei auch kein grosses Problem. Immerhin sehen sich auch im Alltag Männer und Frauen auf der Strasse gegenüber oder kaufen nebeneinander ein. Tamari sieht in der Armee auch einen Weg in die Arbeitswelt für junge orthodoxe Männer. „Für viele 18-Jährige wäre es viel besser, in der Armee zu sein. Dort würden sie sich daran gewöhnen zu arbeiten, und das öffnet ihnen Türen in die Aussenwelt“, sagt er.
Tamari ist einer von vielen orthodoxen Juden, die sich einer Art Mini-Aufklärung verschrieben haben und versuchen, die Isolation ihrer Gemeinschaft zu lockern. Dem stimmen viele Ultraorthodoxe nicht zu.
„Das Militär ist für uns nicht bloss eine politische Frage. Schau dir an, wie ich gekleidet bin. Kleider, die nicht für die Aussenwelt gemacht sind. Wir versuchen, anders zu sein. Und wir verteidigen uns bewusst gegen Assimilation“, sagt Eli Linker, der Vollzeit in einem Kollel, einer fortgeschrittenen Religionsschule, studiert. Ginge es nach ihm, wäre der Platz der Ultraorthodoxen nicht in Kampfeinheiten der Armee, sondern auf einer spirituellen Ebene. Statt des Religionsstudiums zum Militär zu gehen sei inakzeptabel. Dabei gehe es auch darum, das ursprüngliche Judentum zu bewahren und vor der Assimilation an die moderne Welt zu bewahren. „Da geht es nicht nur um Politik. Der Streit um die Wehrpflicht hat mit der Aufklärung in Europa begonnen.“…