Autoren-Archive

Avatar von Unbekannt
  • Innovativste Stadt?

    Tel Aviv steht im Wettbewerb der „Most innovative City of the Year“ des Urban Land Institute und des Wall Street Journals im Finale der letzten drei Kandidaten.
    In den vergangenen Wochen waren noch 25 Städte im Rennen – am Wochenende gab das Wall Street Journal die Namen der drei Finalistinnen bekannt. Ausser Tel Aviv liegen noch New York und das kolumbianische Medellín im Rennen.
    Vor dem Hintergrund dieses Erfolges wird heute die erste Tel Aviver Innovationskonferenz eröffnet. Bei dem Treffen sollen vor allem digitale Lösungsansätze für urbane Herausforderungen des 21. Jahrhunderts vorgestellt werden. Teilnehmer sind Gründer, Stadtplaner, Bauherren und Bürgermeister aus der ganzen Welt…

  • Netanyahu zu Berichten über direkte Verhandlungen zwischen USA und Iran

    Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat sich am Sonntag zu den Berichten geäussert, denen zufolge es direkte Verhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran geben könne. Netanyahu erklärte dazu:
    „Israel weiss nichts über diese Kontakte, und ich kann nicht bestätigen, dass es sie wirklich gegeben hat. Ich kann sagen, dass der Iran die Gespräche undVerhandlungen mit den fünf Vetomächten genutzt hat, um Zeit für sein Atomwaffenprogramm zu gewinnen. Allein im letzten Jahr hat der Iran während der Gespräche Tausende Kilogramm Uran in seinem Nuklearprogramm angereichert. Und ich kann nicht erkennen, warum sie das nicht weiterhin tun sollten, wenn sie Gespräche mit den USA beginnen würden.
    Daher sollte die internationale Gemeinschaft dem Iran gegenüber zuallererst klare Forderungen stellen: die Urananreicherung einzustellen, alles angereicherte Uran zu entfernen und die unterirdische Anlage in Ghom abzubauen.
    Ich glaube, dass die grösste Chance, die iranische Atom-Diplomatie aufzuhalten, in einer Kombination aus sehr harten Sanktionen und einer glaubwürdigen militärischen Option liegt. Ich kann auf jeden Fall sagen, dass, solange ich in Israel Ministerpräsident bin, ich dem Iran nicht gestatten werde, militärische nukleare Kapazitäten zu erlangen.“

  • Netanjahu wegen Israels Kernland unter Druck

    Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu steht unter zunehmenden Druck, Stellung zu einer vor kurzem veröffentlichten Studie zu beziehen, die bestätigte, dass Juden juristisch und historisch berechtigt sind, sich in Judäa und Samaria (so genanntes Westjordanland) wieder anzusiedeln.
    Natürlich sind Judäa und Samaria das biblische Kernland des alten Israel, ein zentraler Punkt im jüdischen Glauben und hinsichtlich des jüdischen Erbes. Aber es ist auch die Region, die die Welt „Westjordanland“ nennt und die die Araber für ihren eigenen, unabhängigen Staat beanspruchen, der, nach Aussagen ihrer Führer, „judenrein“ sein muss.
    Die internationale Gemeinschaft hat sich meist auf die Seite der Araber gestellt und war sehr kritisch gegenüber den einigen 100.000 Juden, die Judäa und Samaria in den letzten 35 Jahren zu ihrer Heimat gemacht haben. Diese jüdischen „Siedler“ werden oft als Hindernis für den Frieden gesehen, da sie sich erlauben, die Städte und Dörfer ihrer Vorväter wieder aufzubauen…

  • Israel bereitet sich auf das Schlimmste vor

    Israel und die USA haben gestern (Sonntag) ein vierwöchiges Manöver in Israel begonnen. Für beide Streitkräfte ist dies das bisher grösste und umfangreichste Luftabwehrmanöver. „Austere Challenge 2012 (AC12)“ ist der offizielle Name des Manövers, was übersetzt so viel heisst wie „Ernsthafte Herausforderung“.

    Eigentlich sollte dieses Manöver im Frühling dieses Jahres stattfinden, doch aufgrund der angespannten Situation mit dem Iran wurde das gemeinsame Manöver verschoben. Dafür wurden in den letzten Wochen amerikanische Truppen und Abwehrraketensysteme, wie Patriot, nach Israel eingeflogen. Gemeinsam mit den israelischen Raketenabwehrsystemen Pfeil II, Eisenkuppel und anderen wird ein massiver Raketenangriff auf Israel simuliert. Um die 5000 israelischen und amerikanischen Soldaten nehmen an dem Luftabwehrmanöver in allen Landesteilen teil. Das Manöver kostet beide Ländern um die 40 Mio. US-Dollar (30 Mio. Euro).

    Auch wenn die israelische Regierung mehrfach betonte, es habe nichts mit der iranischen Bedrohung zu tun hat, verstehen viele im Land das anders. „Das Manöver wurde bereits vor zwei Jahren geplant und ist keine Reaktion auf irgendwelche politischen Entwicklungen in der Region“, verlautete Israels Armeesprecher. „Unser Interesse ist, von dem Manöver zu profitieren und besser zu werden.“

    In den bevorstehenden Wochen werden ab und zu verschiedene Verbindungsstrassen für das Manöver gesperrt werden und umfangreiche Bewegungen israelischer und amerikanischer Truppen werden zu beobachten sein. (Bild: Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu, Verteidigungsminister Ehud Barak (l.) und Heimatschutzminister Avi Dichter (r.) verfolgen das umfangreiche Manöver.)

    Parallel hat gestern ebenso eine einwöchige Katastrophenschutzübung für ein mögliches Erdbeben begonnen. Diese trägt den Namen „Wendepunkt 6“. Im Land geht man davon aus, dass Israel vor einem schweren Erdbeben steht, weil sich das Land in einer seismisch empfindlichen und aktiven Region befindet. Um dafür auf der nationalen Ebene vorbereitet zu sein, beteiligen sich Polizei, Feuerwehr, verschiedene Rettungsdienste und…

  • Betar Jerusalem in – Beirut?

    Libanesischer Tourismusminister erwägt Klage gegen die Produzenten von «Homeland».
    Die ersten beiden, in Beirut spielenden Episoden der amerikanischen Erfolgs-TV-Serie «Homeland» könnten einen diplomatische Zwist auslösen. In den Episoden der mit Emmy-Preisen ausgezeichneten Serie wird nämlich die libanesische Hauptstadt als so etwas wie eine Terroristen-Hochburg dargestellt. «Diese Art von Filmen schadet dem Image Libanons», meinte der libanesische Tourismusminister Daby Abboud. «Das ist nicht fair uns gegenüber, und es ist nicht wahr. Es stellt die Wirklichkeit nicht dar. Wir planen eine Klage gegen die Filmemacher und Produzenten und verlangen eine Entschuldigung.» Besonders erzürnt sind die Libanesen offenbar, weil im Aushang eines Kioskes in Beirut nicht nur ein Coca-Cola-Plakat auf Hebräisch zu sehen ist, sondern auch ein T-Shirt des israelischen Fussballclubs Betar Jerusalem! Ganz offensichtlich ist die Szene nicht in der Beiruter Hamra-Strasse gedreht worden sondern irgendwo in Israel, was beim Redigieren des Streifens offenbar übersehen worden ist. Um das Ungeschick noch zu akzentuieren, explodierte in Beirut nur zwei Tage nach der Äusserung des Tourismusministers eine Autobombe, was acht Libanesen das Leben kostete. Das dürfte auch die Behauptung Abbouds erschüttern, wonach Beirut zu den sichersten Städten der Welt gehöre und sicherer sei als etwa New York oder London.

  • Eine ganze Reihe von Anschlägen in Jordanien vereitelt

    Laut Angaben der Behörden in der jordanischen Hauptstadt ist es den Sicherheitsorganen gelungen, einen grossen Anschlag einer mit der al-Qaida liierten Terrorzelle zu vereilten. Ziel der Attacke sei die «Untergrabung der nationalen jordanischen Sicherheit» gewesen. Elf Personen sind gemäss Berichten der Sicherheitskräfte unter dem Verdacht festgenommen worden, Anschläge auf Einkaufszentren verüben und westliche Diplomaten in Amman ermorden zu wollen. Die Planung der Anschläge in Amman sei seit Juni verfolgt worden, wobei nach Jordanien geschmuggelte Waffen und Explosivstoff aus Syrien hätten benutzt werden sollen. Jordanischen Quellen zufolge hätten die Anschläge den Tod von tausenden von Menschen verursachen können. Die Verdächtigen hätten nach Angaben der jordanischen Sicherheitsorgane Sprengkörper hergestellt, deren Ziel es gewesen wäre, «möglichst schwere Verluste unter Menschen anzurichten». – Das jordanische Königreich, ein Schlüsselpartner der USA im Nahen Osten und ein Friedenspartner Israels, war schon oft das Zielobjekt der al-Qaida und anderer islamistischer Militanter.

  • Global Cleantech 100 Index: Israel „herausragend“

    Die prestigeträchtige Cleantech Group hat ihre vierte jährliche Global Cleantech 100 Liste veröffentlicht. Israel, dessen Leistungen bereits im 2012 Global Cleantech Innovation Index mit einem zweiten Platz belohnt wurde, nimmt auch in diesem Ranking eine Spitzenposition ein. Die genannten Unternehmen sind sowohl innovativ als auch marktorientiert.
    Die Cleantech Group nennt diesen Report ihr jährliches „Barometer“, das anzeigt, welche Unternehmen und welcher Unternehmenstyp die grösste Chance haben, in den nächsten 5 bis 10 Jahren wesentlich an wirtschaftlichem Einfluss zu gewinnen. Wie auch vergangene Berichte, zeugt die Cleantech 100 Liste von Israels Bedeutung auf dem globalen Cleantech-Markt.
    „Israels starke technische und unternehmerische Kultur geniesst hohes Ansehen in der Cleantech-Welt. Und sein starkes lokales Ökosystem für Innovation (…) scheint gut vorbereitet, um auch in der Zukunft weitere Cleantech- Start-ups hervorzubringen“, so Richard Youngman, Co-Autor der Global Cleantech 100 Liste.
    Israel gehört zu den 13 ausgewählten Ländern der 2012 Global Cleantech 100 Liste und ist darin mit 6 Unternehmen vertreten: Cellera, Emefcy, Kaiima, Panoramic Power, Takadu und TIGI.
    Zu dieser Liste können noch BrightSource und SolarEdge, hinzugefügt werden, die als US-amerikanisch gelistet werden, ihre technologischen Wurzeln aber in Israel haben…

  • Bar Refaeli zeigt sich mit nackter Haut auf Twitter

    Das Topmodel im heissen Bikini
    Was für ein schöner Anblick! Bar Refaeli veröffentlichte mal wieder einen sexy Schnappschuss auf Twitter, bei dem sie sich in einem Bikini zeigt. Auf einem Schiff, höchst wahrscheinlich im Urlaub in ihrem Heimatsland Israel, zeigt die 27-Jährige, dass sie immer noch zu einer der heissesten Frauen auf der Welt gehört.
    Ein simples „Das Leben ist der Strand.“ lautet ihr Kommentar zu dem Bild. Doch Bar ist nicht nur sexy, sondern auch noch wunderschön ohne Make-up. Ganz natürlich blickt sie in die Kamera und zeigt uns ein Peace-Zeichen.
    Dabei hat die süsse Bar nach ihrer Beziehung mit Leonardo DiCaprio nicht mehr so viel Glück in der Liebe gehabt. Kaum vorstellbar, aber wahr! Immer wieder beschwert sich das Model über die Zurückhaltung der Männerwelt.
    Da können wir nur hoffen, dass sich das bald ändert. Liebe Männer schaut euch an was euch entgeht und greift schnell zu, bevor Bar Refaeli wieder vergeben ist…

  • Iran droht Israel erneut mit hunderten neuen Drohnen

    Der Chef der iranischen Sicherheitspolizei Basij Brigadegeneral Mohammad Reza Nakdi trat mit erneuten Bedrohungen gegen Israel auf. Im Interview mit dem iranischen Fernsehsender Press-TV sagte er: „Zionisten sollen sich auf hundert neue Drohnen von 25 verschiedenen Typs über ihrem Territorium gefasst machen. Sie werden nicht wissen, wie sie dagegen kämpfen können.“
    Früher bestätigte der iranische Verteidigungsminister Ahmad Vahidi, dass der Iran der „Hisbollah“ eine Drohne zur Verfügung stellte, die am 6. Oktober über Israel abgeschossen wurde. „Die technologische Kapazität des Irans ist sehr hoch und diese liegt in den Händen der islamischen Nationen. Die „Hisbollah“ ist völlig bereit, auf die zionistische Offensive zu antworten“, erklärte Vahidi.

  • Mursis Brief an Peres: Ist Israel Freund oder Feind?

    Der ägyptische Präsident Mohammed Mursi gerät unter Druck: In einem Brief hat er den israelischen Präsidenten Schimon Peres als Freund bezeichnet.
    Der neue ägyptische Botschafter in Israel, Atef Salem, habe bei der Zeremonie in der Residenz des Präsidenten am Mittwoch mit seinem Beglaubigungsschreiben einen Brief an Peres überreicht. Das meldet die israelische Online-Tageszeitung „Times of Israel“. Laut Fotos, welche die Zeitung veröffentlicht hat, schrieb Mursi in dem Brief an Peres: an den „lieben und grossartigen Freund“. Ein Sprecher von Mursis Büro habe am Donnerstag bestätigt, dass der ägyptische Präsident den Israeli als guten Freund bezeichnet hat.
    Im Jargon der Muslimbruderschaft, der Mursi bis zu seinem Amtsantritt im vergangenen Juni angehörte, heisst Israel jedoch „Feind“ oder „das zionistische Gebilde“. Ein Vertreter der islamischen Vereinigung habe das Schreiben als „Erfindung“ bezeichnet.
    In dem Brief stehe des Weiteren, Mursi wünsche sich die „Beibehaltung und die Stärkung der Beziehungen, die glücklicherweise zwischen unseren zwei Ländern bestehen“. Er sende Atef Salem, um bevollmächtigter Botschafter Ägyptens in Israel zu sein. Er beendete den Brief mit der „höchsten Wertschätzung und Hochachtung“. Mursis Sprecher sagte nach Angaben lokaler Medien vom Freitag, für den Brief sei ein Standardtext benutzt worden, der in dieser Form an alle Staatschefs verschickt werde. Das Schriftstück war bereits auf den 19. Juli datiert.