Autoren-Archive
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Sicherheitskräfte rüsten sich für Jom Kippur
Angesichts des bevorstehenden Grossen Versöhnungstages sind die israelischen Sicherheitskräfte in erhöhter Alarmbereitschaft. Friedhöfe, Synagogen und andere Gebetsstätten werden am Jom Kippur in besonderer Weise bewacht.
Das Westjordanland und der Gazastreifen sind am Dienstag und am Mittwoch komplett abgeriegelt. Eine Fahrt durch diese Gebiete ist nur in humanitären und medizinischen Fällen möglich. „Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte werden weiter tätig sein, um die Bürger des Staates Israel zu beschützen, wobei sie das Gefüge des täglichen Lebens der Palästinenser in Betracht ziehen“, zitiert die Zeitung „Yediot Aharonot“ einen Vertreter des Militärs.
Auch der Rettungsdienst „Roter Davidstern“ ist am jüdischen Fasttag besonders aufmerksam. Da die israelischen Strassen an Jom Kippur frei von Autos sind, tummeln sich dort umso mehr Radfahrer. Der Rettungsdienst rechnet damit, dass während des Versöhnungstages 2.000 Patienten aufgrund von Fahrradunfällen oder von Folgen des Fastens medizinisch versorgt werden müssen. Die Krankenhäuser nehmen nur Notfälle auf.
Die Jerusalemer Polizei befürchtet nach den jüngsten muslimischen Protesten gegen einen anti-islamischen Film Zusammenstösse zwischen Arabern und Juden in der Hauptstadt. Deshalb werden dort mehr Polizisten bereitstehen als sonst… -
Jagdflugzeuge beinahe zusammengestossen
Am 20. September stiessen zwei israelische Flugzeuge des Typs F-16 „Barack“ bei den Übungen der israelischen Luftwaffe beinahe zusammen. Am Steuer waren zwei Brigadegenerale, die die Sicherheitsregeln beträchtlich verletzten. Ihre Flugzeuge flogen aufeinander zu und rasten in einer Entfernung von 100 Metern aneinander vorbei…
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Iranischer General warnt vor „Drittem Weltkrieg“
Der Chef der Luftstreitkräfte der iranischen Revolutionsgarden hat für den Fall eines israelischen Angriffs auf sein Land vor einem „Dritten Weltkrieg“ gewarnt. Sollte eine israelische Attacke kurz bevorstehen, könnte der Iran einen „Präventivangriff“ führen, sagte General Amir Ali Hadschisadeh im Fernsehsender Al-Alam. Dabei würden auch US-Stützpunkte in der Region attackiert…
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Steinzeit-Funde in Israel
Archäologen haben bei Ausgrabungen im Norden Israels Kunsthandwerk aus der Steinzeit gefunden. Unter den Fundstücken seien eine bunte Perlenschnur in einer Steinschale und eine Steinplatte mit eingeritzten Bildern von Straussenvögeln, teilte die israelische Altertumsbehörde am Sonntag mit…
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Islamisten bekennen sich zu tödlichem Anschlag an der ägyptischen Grenze
Schwerer Zwischenfall im Süden Israels: Bei einer Schiesserei zwischen einer Terrorgruppe und israelischen Militäreinheiten sind am Freitag Nachmittag vier Menschen getötet worden. Der Vorfall ereignete sich an der israelisch-ägyptischen Grenze. Nach Armeeangaben hatten sich drei Terroristen an einen israelischen Aussenposten herangeschlichen, und zwar südlich des Berges Sagi. Dort ist der Grenzzaun noch nicht fertig gestellt. Sie hatten Gewehre und Sprengstoffgürtel bei sich. Die Terroristen eröffneten aus etwa 100 Metern Entfernung das Feuer auf eine israelische Einheit, die dort zum Schutz von zivilen Bauarbeitern abgestellt war. Die Arbeiter errichten die Grenzabsperrung. Es kam zu einem heftigen Schusswechsel. Eine ägyptische Terrorgruppe hat die Verantwortung für den schweren Terroranschlag an der Grenze übernommen. Der 20 Jahre alter israelische Soldat Natanel Yahalomi kam dabei ums Leben, ein weiterer wurde mittelschwer verwundet…
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41 Prozent mehr Fussgänger in Jerusalem
Seit Eröffnung der Strassenbahnlinie in Jerusalem hat die Zahl der Fussgänger in der Stadt um 41% zugenommen. Dies geht aus einer Untersuchung der Stadt Jerusalem hervor, die vor wenigen Tagen veröffentlicht wurde.
Die Zahl der Fussgänger wurde durch Videokameras ermittelt, die an 17 Orten in der Innenstadt die Menschen auf der Strasse zählten. Im Machane Yehuda-Markt gab es einen Zuwachs von 38%, im „Dreieck“ aus King George-, Jaffa- und Ben Yehuda-Strasse wurden 34% mehr Fußgänger gesichtet.
„Es gibt nicht einen Jerusalemer, der nicht begeistert davon ist, dass das Stadtzentrum wieder floriert, nachdem es mehrere Jahre vor sich hingewelkt ist“, so Oberbürgermeister Nir Barkat… -
Hebräische Universität Teil von internationalem E-Learning-Projekt
Die Hebräische Universität Jerusalem hat sich dem weltgrössten internationalen E-Learning-Projekt angeschlossen. Das Projekt Coursera wurde ursprünglich von zwei Professoren der Computerwissenschaften an der Stanford University gegründet und hat mit der Hebräischen Universität und weiteren 16 Neuzugängen jetzt mehr als 200 Kurse von 33 Institutionen weltweit im Angebot. Erreicht werden 1,3 Millionen Studierende aus 196 Ländern, 40% von ihnen kommen zurzeit noch aus den USA…
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Serienformat an NBC verkauft
Das Format der israelischen Serie „Ta Gordin“ (Die Gordin-Zelle) ist an das US-amerikanische Netzwerk NBC verkauft worden.
Ta Gordin handelt von einem Ehepaar, das früher als Spione im Dienst der Sowjetunion tätig war und Anfang der 1990er Jahre nach Israel ausgewandert ist. Als ihr Sohn Eyal vom russischen Geheimdienst angeworben werden soll, steht er vor der Wahl – den Staat zu verraten oder seine Eltern.
Ta Gordin ist nur eines von vielen israelischen Fernsehformaten, das in den letzten Jahren erfolgreich ins Ausland verkauft wurde. -
Preis im internationalen Physik-Wettbewerb „First Step to Nobel Prize“
Ein israelischer Schüler hat den ersten Preis im internationalen Physik-Wettbewerb „First Step to Nobel Prize“ gewonnen.
Yuval Katzenelson aus Kiryat Gat hat ein Jahr lang am Jugend-Physik-Zentrum der Ben Gurion-Universität geforscht und die Jury schliesslich mit seiner Arbeit mit dem Titel „Kinetic energy of inert gas in a regenerative system of activated carbon“ überzeugt… -
Ma‘ariv verkauft
Nochi Dankner, bisheriger Besitzer der Tageszeitung Ma‘ariv, hat den Verkauf der Zeitung an die Mediengruppe Hirsch Media von Shlomo Ben-Zvi besiegelt, der unter anderem die Zeitung Makor Rishon gehört…