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  • Hisbollah-Zeitung zeigt militärische Ziele in Galiläa

    Bereits Anfang 2011 drohte die Hisbollah einen Einmarsch nach Nordisrael an – nun liefert eine libanesische Zeitung die „Gebrauchsanleitung“. Auf ihrer Website weist sie mittels einer animierten Landkarte auf „palästinensische Städte“ und militärische Ziele in Galiläa hin.

    Die Landkarte erschien am Montag in der Online-Ausgabe der Zeitung „Al-Intikad“ („Die Kritik“). Sie wird mit der Hisbollah -Miliz identifiziert, wie die israelische Tageszeitung „Yediot Aharonot“ berichtet. Die Website weist auf charakteristische Eigenschaften der Gegend hin. Gleichzeitig stellen die Autoren die Frage, warum ein mögliches libanesisches Vorrücken in Richtung Galiläa die Zionisten so sehr in Furcht versetze.
    Die animierte Landkarte findet sich unter der Überschrift: „Galiläa – wo die kommende Auseinandersetzung mit Israel stattfinden wird“. Der User kann unterschiedliche Kategorien anklicken, dann erscheinen die entsprechenden geographischen Punkte auf der Karte. Unter der Rubrik „herausragende palästinensische Städte“ sind Akko, Safed, Nazareth, Tiberias und Haifa gelistet. Zu den „herausragenden zionistischen Ansiedlungen“ zählen Metulla, Ma‘alot, Naharija sowie ebenfalls Haifa und Nazareth…

  • Priester segnen das jüdische Volk an der Klagemauer

    Tausende „Kohanim“ (dt. „Priester“) kamen am Mittwochmorgen zur Klagemauer, um das jüdische Volk zu segnen. Die Nachfahren Arons, des Bruders von Moses, kommen zu allen drei Wallfahrtsfesten nach Jerusalem und sprechen dort den priesterlichen Segen aus. Neben Sukkot kommen die Priester auch zum Pessachfest und Schawuot zum letzten Überest des Tempels, der Klagemauer. Zu Zeiten des jüdischen Tempels in Jerusalem leitete diese Priesterklasse den Gottesdienst dort sowie die Opferungen. Heutzutage wird lediglich der uralte Segen gesprochen, den der Oberrabbiner vorspricht und die versammelte Priestergemeinde nachsingt. Für die Aschkenasim, die Juden mit osteuropäischer Abstammung, sprach Oberrabbiner Jona Metzger den Segensspruch und für die Sephardim, Juden mit orientalischem Hintergrund, ihr Oberrabbiner Schlomo Amar…

  • Israel mit kugelfesten Handgranaten bewaffnet

    Das israelische Verteidigungsministerium hat einen neuen Typ von Granaten Number 26 in die Bewaffnung aufgenommen, die gegen Kugeln oder Granatsplitter beständig seien.
    Die neue Munition wurde innerhalb von zwei Jahren entwickelt. Seine Anwendung soll die Zahl zufälliger Opfer unter israelischen Soldaten reduzieren.
    Die Entscheidung über die Entwicklung der Granate wurde im Jahr 2010 getroffen, nachdem während einer militärischen Operation ein Palästinenser auf einen israelischen Soldaten geschossen hatte. Die Kugel traf die Granate in der Tasche des israelischen Soldaten, weswegen die Munition explodierte und zwei Soldaten tötete.

  • Claire Danes – Luxus-Shooting in Tel Aviv

    Vor einigen Tagen konnte sie den Preis als beste Hauptdarstellerin in einer Dramaserie mit nach Hause nehmen. „Homeland“-Star Claire Danes hat nun einen Emmy zu Hause im Regal stehen, oder wo auch immer. Die Spionageserie handelt von einer CIA-Agentin, die einem vermeintlichen Doppelagenten auf die Spur kommen will.
    Unter anderem stand Claire in Israel für „Homeland“ vor der Kamera. Die Macher des New York Times Style Magazins statteten für ihre Herbst-Reise-Ausgabe Tel Aviv einen Besuch ab, um die Schauspielerin in schicker Mode von Valentino, Louis Vuitton, Hermès, Emporio Armani, Comme des Garçons, Ralph Lauren vor die Linse zu holen. Mal posiert sie an einer menschengrossen Eistüte, dann am Obststand und nachdenklich am Meer. Da bekommt man glatt Fernweh.
    Claire zeigte sich von Land und Leuten überrascht: „Es ging lustiger und weltoffener zu, als ich erwartet hatte.“ Israelis arbeiten ihrer Meinung nach sehr hart, machen sich ernsthafte Sorgen und könnten aber auch ihr Leben sehr gut geniessen: „Das Nachtleben war unglaublich.“ …

  • Trotz Sturm steht die grösste Sukka der Welt

    Die Jerusalemer Stadtverwaltung hat die grösste Sukka der Welt auf dem Safra Platz vor dem Rathaus aufgestellt. Sie ist mit 24.000 recycleten Flaschen und Bechern dekoriert. Das Sukkotfest begann mit leichten Regenschauern, einem grauem Himmel und drückender Hitze im ganzen Land. Starke Windböen rissen Bäume und mit ihnen Stromleitungen um, was in verschiedenen Städten zu Stromausfällen führte. Auch einigen Sukkas, den Laubhütten, hat es das Dach weggerissen und so bekam so mancher nasse Füsse als es hineinregnete.
    Das stürmische Wetter machte auch vor der Arawa-Wüste und Eilat nicht halt. Zwei Stunden vor Festbeginn am Montag wurde die Küstenstadt von einem Sandsturm heimgesucht, der einige Strassenlaternen umfallen liess und dafür sorgte, dass der Flughafen von Eilat für eine Stunde geschlossen werden musste. Ein Flugzeug der Fluggesellschaft Arkia konnte wegen starken Westwindes auch nach zwei Versuchen nicht landen und kehrte zum Ben-Gurion-Flughafen zurück. Bis Mittwoch soll das heisse, drückende Wetter noch anhalten und erst am Donnerstag werden Abkühlung und niedrigere Temperaturen erwartet.
    Dennoch liessen sich die Israelis nicht davon abhalten, zahlreich in die Naturparks zu fahren…

  • Doppelstockwagen von Bombardier stärken das Flottenmodernisierungsprogramm der Israelischen Staatsbahn

    Mit der Bestellung 72 weiterer Doppelstockwagen von Bombardier Transportation, dem führenden Bahntechnikanbieter, unternimmt die Israelische Staatsbahn (ISR) einen wichtigen nächsten Schritt in ihrem Flottenmodernisierungsprogramm. Diese Bestellung ist Bestandteil eines im Oktober 2010 unterzeichneten Rahmenvertrages, auf dessen Basis letztes Jahr 150 Wagen bestellt worden sind. Die aktuelle Bestellung mit einem Wert von ca. 122 Millionen Euro (158 Millionen US-Dollar) erhöht die Gesamtzahl neuer Doppelstockwagen für ISR auf 222.

  • Hisbollah in der EU beliebter denn je

    Innerhalb der EU haben sich nur Grossbritannien, die Niederlande und Tschechien dafür eingesetzt, die Hisbollah auf die EU-Terrorliste zu setzen. Aus diesem Grund haben jetzt mehr als 250 US-Kongressmitglieder die Europäische Union zur Ächtung der in der libanesischen Regierung vertretenen schiitischen Hisbollah als „terroristische Organisation“ aufgerufen. Die Schreiben gingen an EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso, an EU-Minister sowie an die Regierung Zyperns, die derzeit die EU-Ratspräsidentschaft innehat. In dem Brief fordern die amerikanischen Parlamentarier die EU-Kommission auf, die Hisbollah auf die Liste terroristischer Vereinigungen zu setzen. Wenn eine Organisation auf dieser Liste steht, kann man ihre Guthaben einfrieren. Die USA und Israel stufen die Hisbollah als Terrororganisation ein…

  • Ari Rath: „B“ für Juden, bevor Hitler kam

    In „Ari heisst Löwe“ erfährt man von Ari Rath Historisches, das man nie gewusst bzw. vergessen hat. Gleich zu Beginn ein Schock: Ari Rath, der 1925 in Wien geborene langjährige Chefredakteur der damals liberalen Jerusalem Post, hat seine Erinnerungen nicht selbst aufgeschrieben. Sondern die mit ihm befreundete 44-jährige Journalistin Stefanie Oswalt aus Berlin. Da fangen dann Sätze hintereinander an mit: Ich habe, ich ging, ich traf, ich bin, ich nahm …
    Aber Ari Rath hätte sich selbst nie die Zeit für sein Buch genommen. An Geduld fehlt es ihm auch.
    Er sprach oft mit Stefanie Oswalt, vierzig Stunden Tonmaterial hat sie gesammelt; und reiste mit ihm durch Israel; und begleitete ihn auf Spurensuche in der Ukraine.
    Also nimmt man „Ari heisst Löwe“ letztlich dankbar in Empfang, zumal Ari Rath ein unglaubliches Gedächtnis hat und noch weiss, dass er als 14-Jähriger im Ahawah-Jugendheim bei Haifa abends im Gemeinschaftsraum Socken stopfte.
    Ausserdem kann er erzählen, dass sein Idol, Staatsgründer Ben-Gurion, auf Anweisung seiner Ehefrau täglich einen grossen Teller Schinken verzehrte und es folglich nicht notwendig gewesen wäre, während einer Tagung in Oslo koscheres Fleisch aus Dänemark einfliegen zu lassen.
    Von ihm erfährt man Historisches, das man nie gewusst bzw. vergessen hat…

  • Neuer Botschafter Israels beim Vatikan tritt sein Amt an

    Vatikanstadt-Rom, 28.09.2012 (KAP) Der israelische Diplomat Zion Evrony (62) ist neuer Botschafter seines Landes beim Heiligen Stuhl. Papst Benedikt XVI. empfing ihn am Freitag in Castel Gandolfo zu einem Antrittsbesuch, wie der Vatikan mitteilte. Mit der Überreichung seines Beglaubigungsschreibens tritt Evrony sein Amt offiziell an. Er ist Nachfolger von Mordechai Levy (64), der das Amt seit 2008 innehatte und im Sommer in den Ruhestand trat.
    Nach Angaben der israelischen Botschaft beim Heiligen Stuhl brachte Botschafter Evrony gegenüber Benedikt XVI. seine Wertschätzung für „die erkennbare Freundschaft des Papstes zu Israel und dem jüdischen Volk“ zum Ausdruck.
    Evrony war zuletzt in der Zentrale des israelischen Aussenministeriums tätig. Zuvor war er von 2006 bis 2010 Botschafter Israels in Irland. Von 1995 bis 2002 vertrat er sein Land als Generalkonsul im texanischen Houston. Der im Iran geborene Soziologe und Politikwissenschaftler ist verheiratet und hat drei Kinder.
    Israel und der Heilige Stuhl haben seit 1994 volle diplomatische Beziehungen. Seit mehr als 15 Jahren dauern vatikanisch-israelische Verhandlungen über offene Rechts- und Steuerfragen an. Dabei geht es unter anderem um die traditionelle Steuerbefreiung katholischer Schulen, Hospize und Krankenhäuser sowie den rechtlichen Status von Klöstern und Pilgerstätten. Nach Angaben des früheren Botschafters Levy stehen die Verhandlungen kurz vor ihrem Abschluss. Das Verhältnis zwischen Heiligem Stuhl und Israel habe sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt.

  • Bombenstimmung in Teheran

    Der Iran zeigt dem Westen deutlich, dass er an einer friedlichen Lösung des Atomstreits kaum Interesse hat. Israel wird den Preis dafür zahlen müssen.
    Dass der Mietzins von Wohnungen mit der Inflation steigt, ist eine lästige, aber auf der ganzen Welt verbreitete Usance. Eine bisher unbekannte, aber nicht unoriginelle Form der Inflationsanpassung wurde jüngst im Iran publik: Dort hat die staatsnahe religiöse Stiftung Khordat die 1989 ausgelobte Prämie für denjenigen, der den Schriftsteller Salman Rushdie ermordet, von 2,8 Millionen auf 3,3 Millionen Dollar angehoben. Man muss das verstehen: Schliesslich soll der potenzielle Rushdie-Mörder nicht zum Opfer der sinkenden Kaufkraft des Dollars werden; das wäre ja inhuman.
    Es war nicht die einzige Botschaft aus Teheran dieser Tage, die darauf hindeutet, dass die islamische Republik an einer konsensualen Beilegung ihrer Konflikte mit den westlichen Demokratien – vor allem um die gerade entstehende iranische Atombombe – ungefähr so interessiert ist wie an der Errichtung einer katholischen Missionsstation im Zentrum von Teheran.
    Erfrischend war in diesem Zusammenhang das offene Geständnis des Kommandeurs der mächtigen Revolutionsgarden, Generalmajor Mohammed Ali Jafari, der Iran kämpfe an der Seite des Massenmörders Bashar al-Assad in Syrien gegen die Aufständischen: „Wir sind stolz darauf, Syrien zu verteidigen, das ein Bollwerk gegen das zionistische Gebilde darstellt.“…