Autoren-Archive
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Die Rückkehr des Jarkon-Fisches
Der nur in Israel lebende Fisch Jarkon-Laube ist nach rund 50 Jahren wieder im Mittellauf des Jarkon entdeckt worden. Der Fisch war aus dem Gewässer verschwunden, weil es in den 1950er Jahren stark verschmutzt wurde. Die Wiederentdeckung gilt als ein Zeichen dafür, dass der Jarkon sich wieder erhole.
Der Fisch lebte lange in den sauberen Gebieten des Flusses in der Nähe der Quelle südlich von Raba und an der Mündung bei Tel Aviv . Infolge der Verschmutzung verschwand der Fisch völlig aus dem Mittellauf des Flusses zwischen Nahal Kana und Scheva Tachanot. Im Rahmen eines Forschungsprojektes der Universität Tel Aviv wurden die Jarkon-Lauben aus den unverschmutzten Gebieten des Flusses speziell gezüchtet. Anschliessend liessen die Forscher sie wieder frei. Überraschenderweise wurden nun auch wieder Fische im verschmutzten Mittelteil des Flusses gefunden. Die Jarkon-Fluss-Behörde sagte, es sei ein gutes Zeichen dafür, dass das Gewässer sich erhole, berichtet die Zeitung “Jerusalem Post“… -
Daliah Lavi: Der Schlagerstar der 70-er Jahre wird 70
Eines hat Daliah Lavi immer gewusst: Wann es Zeit ist, mit etwas aufzuhören, um mit dem, was man gemacht hat, in bester Erinnerung zu bleiben. Das gilt für ihre Filmkarriere, ihre Model-Laufbahn und ihre Zeit als Sängerin.
Am 12. Oktober feiert die 1942 als Daliah Levenbuch nahe Haifa geborene Künstlerin ihren 70. Geburtstag – zurückgezogen von der Show-Welt mit ihrem Ehemann und ihren vier Kindern in Asheville, North Carolina.
Entdeckt wurde sie als Teenager von Kirk Douglas, der in ihrem Heimatdorf einen Film drehte. Zur Schauspielerin und Tänzerin liess sie sich dank eines von Douglas vermitteltem Stipendium in Stockholm ausbilden, kehrte aber Ende der 50er-Jahre nach Israel zurück, um ihren Wehrdienst abzuleisten.
Nach der Armee-Zeit arbeitete sie erfolgreich als Mannequin, was gleich mehreren Filmproduzenten nicht verborgen blieb… -
Schwangere Israelin verschluckt Zahnbürste
Komplizierter Fall für Ärzte in Israel: Eine Frau wollte sich mit der Zahnbürste ihren juckenden Hals kratzen. Dabei rutschte ihr das 25 Zentimeter lange Teil versehentlich in den Schlund.
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Parlamentssprecher Reuven Rivlin zu Gesprächen in Russland
Israel mischt sich in die Situation in Syrien nicht ein und unterstützt keine der in den Konflikt verwickelten Parteien. Das erklärte der israelische Parlamentssprecher Reuven Rivlin am Mittwoch. „Wir haben bei den Treffen im Föderationsrat (Russlands Parlamentsoberhaus) deutlich gemacht, dass wir uns in die in Syrien entstandene Situation nicht einmischen. Wir sprechen keine Meinung aus, um keine der Konfliktparteien zu unterstützen“, sagte Rivlin.
Wie der Sprecher weiter ausführte, nehme Israel auch nicht auf sich, zu bestimmen, welcher Teilnehmern der Krise (die Regierung bzw. die Opposition) an Massenmorden schuldig ist.
Was die Perspektiven der Beziehungen zu Ägypten anbelangt, so unterstrich der Parlamentsvorsitzende, er habe gesehen, wie das ägyptische Volk zur Wahl gegangen sei. „Obwohl die Ägypter eine fundamentalistische Partei gewählt haben, ist sie demokratisch gewählt worden“, setzte er fort. „Ägypten ist eine echte Demokratie. Ich denke, dass die in diesem Land vor sich gehenden Prozesse zu einer Verbesserung der Beziehungen zu Israel führen werden“, so Rivlin… -
Der Wahlkampf beginnt…
Die Bekanntgabe der vorgezogenen Wahlen im Frühjahr 2013 hat zu einigen Meinungsverschiedenheiten unter den Parteien geführt. Die Likud-Partei bevorzugt den 15. Januar 2013 als Wahltag, während die Kadima-Partei auf den 19. Februar 2013 besteht. Schon jetzt beginnen die zur Wahl stehenden Abgeordneten der Likud und der Arbeiterpartei, ihre Botschaften im Volk zu verbreiten und Werbung für ihre Person zu machen…
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Leiche von Majdi Halabi gefunden
Sieben Jahre hofften die Angehörigen vergebens, nun haben sie traurige Gewissheit: In einem Wald in der Nähe der Gemeinde Usfiya im Carmel-Gebirge wurden vor zwei Wochen die sterblichen Überreste des Soldaten Majdi Halabi gefunden, der seit Mai 2005 als vermisst galt. Dies wurde heute Nachmittag bekannt gegeben…
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Israel unter Raketenbeschuss – Luftwaffe greift Terroristen in Moschee an
Die israelische Luftwaffe hat am Sonntagabend ein Ziel im Gazastreifen angegriffen. Dabei wurden nach palästinensischen Angaben zehn Menschen verletzt, zwei davon sollen sich in kritischem Zustand befinden. Der Angriff in der Nähe von Rafah galt offenbar gezielt zwei Terroristen, die mit einem Motorrad unterwegs waren und in den nächsten Tagen einen schweren Terroranschlag verüben wollten. Laut Armee handelt es sich dabei um Talat Khalil Muhammad Jerbi (23) und Abdullah Mohammed Hassan Makawi (24).
Der Süden Israels ist am Montagvormittag vom Gaza-Streifen aus mit über 50 Raketen und Granaten beschossen worden. Tote und Verletzte hat es dabei aber offenbar nicht gegeben. Zwei Wohnhäuser in der Region Eschkol wurden durch Granatsplitter leicht beschädigt. Ausserdem starben mehrere Ziegen, als eine Granate im Freigehege eines Kibbutz einschlug. Die Behörden riefen die Menschen auf, die Schutzräume zunächst nicht zu verlassen oder sich zumindest in unmittelbarer Nähe aufzuhalten. Die israelische Luftwaffe griff am Vormittag Ziele im Gazastreifen an, unter anderem eine Moschee in Gaza-Stadt. Sie habe den Terroristen als Unterschlupf gedient, hiess es… -
Israelische Stützpunkte in Aserbaidschan, Mythos oder Realität?
Die israelisch-aserbaidschanische Allianz sorgt weiterhin regelmässig für Schlagzeilen. Die Beziehungen zwischen Baku und dem jüdischen Staat zeichnen sich durch besondere Rätselhaftigkeit aus.
Dabei handelt es sich nicht um ein Bündnis gegen Armenien, das immer noch ein Gebiet hält, welches Armenien während dem Krieg mit Aserbaidschan erobert hatte. Israel und Baku haben ebenfalls keine Freundschaft gegen die arabischen Feinde Israels geschlossen. Ebenfalls kann nicht behauptet werden, dass sie sich gegen Iran zusammengetan haben.
In den armenisch-israelischen Beziehungen ist eine Abkühlung zu beobachten, die damit zusammenhängt, dass aus Jerewan häufiger Anschuldigungen zu hören sind, die zionistische Bewegung sei an den Verbrechen des Jahres 1915 beteiligt gewesen, was in Israel als Verleumdung gilt. Ausserdem kann man konstatieren, dass Baku arabischen Radikalen ablehnend gegenüber steht, denn armenische Kämpfer wurden gerade in den Lagern der PLO im Libanon ausgebildet. Nichtsdestotrotz pflegt Aserbaidschan enge Beziehungen zu Saudi Arabien, Katar und anderen arabischen Staaten, die die Muslimbrüderschaft unterstützen. Das aserbaidschanische Verhältnis gegenüber dem Iran zeichnet sich durch Vorsichtigkeit aus. Zudem sind im Iran 20 Millionen Aserbaidschaner grundsätzlicher nationaler Rechte beraubt. Doch all diese oben genannten Umstände reichen nicht aus, um das israelisch-aserbaidschanische Phänomen zufriedenstellend zu erklären… -
US-Offiziere zu grosser Militärübung in Israel eingetroffen
Israel und die USA haben mit Vorbereitungen zu gemeinsamen grossangelegten Militärübungen begonnen. Offiziere der US-Armee seien dazu in den vergangenen Tagen in Israel eingetroffen, berichtete die israelische Zeitung „Jediot Ahronot“ am Sonntag. Die Offiziere sollten vor allem die Ankunft hunderter US-Soldaten am 14. Oktober überwachen. In der Woche darauf werde mit den insgesamt dreiwöchigen Militärübungen begonnen. Dem Blatt zufolge handelt es sich um die grössten jemals von beiden Ländern gemeinsam abgehaltenen Manövern. Dabei sollen auch diverse israelische Luftabwehrsysteme getestet werden.
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Schwedisches Schiff mit Anti-Israel-Aktivisten unterwegs nach Gaza
Ein neues Schiff mit angeblichen „Friedens-Demonstranten“ ist unterwegs, um die Seeblockade des Gazastreifens zu durchbrechen. In Neapel ist am Samstag die schwedische „Estelle“ ausgelaufen. An Bord befinden sich nach Angaben der Initiatoren angeblich nur humanitäre Hilfsgüter und 17 selbsternannte „Friedensaktivisten“ aus Schweden, Kanada, Norwegen, Israel und den USA. Das Schiff wird die gesperrten Gewässer vor Gaza in etwa zwei Wochen erreichen. Die israelische Marine hat bereits Vorkehrungen getroffen, um die „Estelle“ zu stoppen. Eine Sprecherin des Aussenministeriums unterstrich, man werde dem Schiff nicht erlauben, den Gazastreifen anzusteuern. Die Aktivisten erwiderten, sie wollten möglichst viel Staub aufwirbeln.
Israel hat gegen den Gazastreifen eine Seeblockade verhängt, um zu verhindern, dass die radikal-islamistische Hamas mit Waffen und Sprengstoff versorgt wird…