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  • 0:6 -Tiefschlag gegen Israel

    Die Luxemburger Nationalelf musste im dritten Spiel der WM-Qualifikation am Freitagabend gegen Israel eine bittere Niederlage einstecken.
    Im dritten Spiel der WM-Qualifikation 2014 unterlag Luxemburg am Freitag Abend zu Hause Israel mit 0:6. Die FLF-Elf kam nie richtig ins Spiel und kassierte nach guten Leistungen in den beiden ersten Spielen (knappe Niederlage gegen Portugal, Remis in Nordirland) einen äusserst kräftigen Dämpfer.
    Nach nur wenigen Sekunden vertändelte Aurélien Joachim eine Gross-Chance – was sich rächen sollte. In der 4. Minute spekulierte die Luxemburger Hintermannschaft auf abseits. War es aber nicht, Radi erzielte das 0:1. Fatal für Luxemburg. 0:2 in der 12., Schnell-Verletzung in der 18., 0:3 nach einem weiteren Tor in der 27. zur Pause.
    In Hälfte zwei lief es nicht besser, zwei weitere Gegentore folgten, und quasi als „Krönung“ vergab der bisherige Doppel-Torschütze dieser WM-Quali, Dan Da Mota, in der Schlussphase durch einen verschossenen Elfmeter das Anschluss-Tor. Kurz danach machte dagegen Israel das „Six-Pack“ voll.
    Am Dienstag (16.10.12) ist in Tel Aviv das Rückspiel angesetzt, hier sehnt sich die Luxemburger Mannschaft nach Wiedergutmachung für diese desaströse Leistung.

  • Kafka-Briefe gehen an Israels Nationalbibliothek

    Der Rechtsstreit war fast so kafkaesk wie das Werk des Schriftstellers selbst: Ein jahrelanger Prozess um einen Nachlass mit Briefen Kafkas ist zu Ende. Der heiss begehrte Kulturschatz geht jetzt an die israelische Nationalbibliothek in Jerusalem.
    Ein kostbarer Nachlass mit Briefen des Schriftstellers Franz Kafka soll an die israelische Nationalbibliothek in Jerusalem gehen. Nach jahrelangem Rechtsstreit entschied ein Gericht in Tel Aviv über den Besitz des Nachlasses von Max Brod. Es wies laut einer Mitteilung vom Sonntag die Forderung zweier Schwester zurück, sie seien rechtmässige Erbinnen des Kulturschatzes. Damit entschied die Richterin auch gegen Ansprüche des Deutschen Literaturarchivs Marbach, das Interesse an dem Nachlass signalisiert hatte.
    Vor seinem Tod 1924 hatte Franz Kafka seinen Freund Brod – ebenfalls Schriftsteller – gebeten, seine Werke zu verbrennen. Dieser brachte sie jedoch zur Veröffentlichung und Kafka errang Weltruhm. Brod floh 1939 vor den Nationalsozialisten aus Prag nach Palästina. In einem Koffer hatte er die Werke von Kafka dabei.
    Nach Brods Tod 1968 ging der Nachlass mit vielen Kafka-Texten an seine ehemalige Sekretärin Esther Hoffe. Sie verkaufte einen Teil der Texte, darunter 1988 das Romanmanuskript «Der Prozess», für etwa zwei Millionen Dollar, einen anderen Teil bewahrte sie in Safes in Israel und der Schweiz auf. Nach ihrem Tod vor zwei Jahren im Alter von 101 Jahren vererbte sie den Brod-Nachlass an ihre Töchter Ruth und Hava…

  • Israel zeigt Härte gegen islamistische Terroristen

    Die Auseinandersetzungen zwischen der israelischen Armee und radikalen Islamisten aus dem Gazastreifen halten an. In der Nacht zum Sonntag flog die israelische Luftwaffe einen Angriff gegen zwei Motorradfahrer in der Nähe der Stadt Khan Younis. Nach Armeeangaben waren sie bekannt als Terroristen, die einen Raketenangriff auf Israel vorbereiteten. Einer der beiden, ein 24-jähriger Palästinenser, wurde getötet, ein weiterer schwer verletzt, wie palästinensische Medien bestätigten. Der Angriff war eine Reaktion auf den nächtlichen Beschuss der Eshkol-Region mit zwei Kassam-Raketen. Dabei hatte es keine Verletzten gegeben. Ein weiterer Luftschlag am Samstagabend hatte einen prominenten Anführer der Al-Kaida nahestehenden Gruppierung Tawid and Dschihad („Ein Gott und Heiliger Krieg“) getötet. Nach Angaben der Hamas handelt es sich um Hisham Al-Saedni, der als Kopf der radikalen Salafisten in der Region galt. Al Saedni, Jahrgang 1965, wird für zahlreiche Raketen- und Sprengstoff-Anschläge verantwortlich gemacht. Die Hamas-Regierung veröffentlichte eine Stellungnahme, in der sie Israel für die Eskalation der Gewalt verantwortlich machte. Die Besatzer versuchten ihre politischen Ziele auf Kosten des Blutes der Palästinenser zu erreichen, aber die Widerstandsbewegung sei in der Lage, dies zu stoppen, erklärte ein Sprecher der Islamisten…

  • Police investigate influential rabbi, wife for bribery

    Israeli police are investigating a prominent Israeli rabbi on suspicion that he tried to bribe a high-ranking police officer for access to sensitive information.
    Police spokesman Micky Rosenfeld said Friday that Rabbi Yoshiyahu Yosef Pinto and his wife were questioned by police. He said the investigation is in progress.
    Pinto, 39, is one of Israel’s wealthiest and most influential rabbis and has a strong following of considerable ethnic and religious diversity in Israel and the US. He began his ministry in his early twenties and splits his time between the two countries.
    With the help of personal charisma, the ability to speak in simple parables, and a savvy PR operation, Pinto has become known as a wonder rabbi and a counselor both to the downtrodden and to Israel’s business and political elites. When he holds court at his seaside villa in Ashdod, the living room fills with supplicants looking for blessings or advice.
    In August, the FBI arrested an Israeli aide of the rabbi. The agency has investigated claims that other followers of the rabbi made illegal campaign contributions to a New York Republican in his 2009 bid for Congress.
    Israel’s Channel 2 TV said Pinto tried to bribe the officer for access to a police file pertaining to him.

  • Israel bot Syrien offenbar Rückgabe der Golan-Höhen an

    Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat nach Informationen der Zeitung „Jediot Ahronot“ Syrien im Jahr 2011 angeblich die Rückgabe der besetzten Golan-Höhen im Gegenzug für ein Friedensabkommen angeboten. Die Verhandlungen unter Vermittlung der USA seien jedoch versandet, als sich die im März 2011 einsetzenden Proteste gegen den syrischen Staatschef Baschar al-Assad ausweiteten, berichtete die israelische Tageszeitung.
    Die Gespräche seien unter Vermittlung des US-Diplomaten Fred Hoff geführt worden. Über ihn seien die indirekten Verhandlungen zwischen Netanjahu und Verteidigungsminister Ehud Barak mit Assad gelaufen. „Laut den Dokumenten gab es in den Verhandlungen den Konsens, die Golan-Höhen vollständig zu räumen und sie an Syrien zu übergeben im Gegenzug für ein umfassendes Friedensabkommen“, heisst es in dem Bericht weiter. Auch die Einrichtung von Botschaften im jeweils anderen Land wären Teil dieses Abkommens gewesen.
    US-Regierungskreise zitierte das Blatt mit der Aussage, die Verhandlungen seien sehr ernst zu nehmen gewesen. Wäre nicht der Konflikt in Syrien dazwischengekommen, hätten sie wohl in einem Friedensabkommen gemündet. Das Büro von Netanjahu erklärte hingegen auf Anfrage der Zeitung, Israel habe „diese amerikanische Initiative zu keinem Zeitpunkt akzeptiert“. Der Vorschlag sei nun „alt und unmassgeblich“…

  • Luftwaffenchef: Die Drohne in unserem Luftraum ist Teil der täglichen Angriffe auf Israel

    Der Oberkommandierende der Luftwaffe der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL), Generalmajor Amir Eshel, hat am Donnerstag bei der Abschlussveranstaltung eines Offizierslehrgangs gesprochen. In seiner Rede erklärte er:
    „Die Umgebung, in der wir leben, verändert sich schnell. Ein Teil von ihr erkennt unsere Werte und auch unser Existenzrecht nicht an. Auch in diesen Tagen erklären Anführer ihre Absicht, uns zu vernichten. Nördlich von uns werden zigtausende Menschen ermordet, und die Welt schaut zu.
    Israel ist tagtäglich Angriffen ausgesetzt. Zu diesen Angriffen gehört auch der unbemannte Flugkörper, den die Luftwaffe vor einigen Tagen abgeschossen hat.“…

  • Peres empfängt Hundertjährige

    Präsident Shimon Peres hat in seinem Amtssitz einen Empfang für einhundert Israelis gegeben, die hundert Jahre oder älter sind. In seiner Ansprache erklärte er:
    „Jeder von Ihnen ist mindestens hundert Jahre alt, zusammen sind hier 10.000 Jahre israelischer Geschichte versammelt. Sie sehen mich bestimmt an und denken, ich käme aus dem Kindergarten“, so Peres, der im nächsten Jahr 90 wird. „Und ich sehe Sie als diejenigen, die den Staat Israel in einen blühenden Garten verwandelt haben. Es ist wichtig, dass Sie Ihren Kindern Ihre Geschichte und die Geschichte des Staates Israel erzählen, das als kleines Land ohne Wasser, Öl oder Gold angefangen hat, dafür mit Sümpfen, Wüste und einem anstrengenden Klima. Und Sie alle haben unseren Staat und unser Volk aufgebaut. Sie haben bewiesen, dass der Mensch wichtiger ist als die Erde, die er vorfindet, und er es ist, der den Staat aufbaut. Sie sind die Geschichte Israels.“…

  • Schach und Domino mit den Entführern gespielt

    Während seiner Geiselhaft habe er sich die Zeit mit Spielen, Landkarten zeichnen und Schreiben vertrieben. Das erzählte Gilad Schalit in einem Interview mit dem israelischen Fernsehsender „Kanal 10“.
    Vor allem Brettspiele seien an der Tagesordnung gewesen: Schach und Domino mit seinen Entführern, aber auch selbst erdachte „1-Mann-Spiele“. Der Basketballfan war ausserdem erfinderisch: „Ich funktionierte eine Socke zu einem Ball um und zielte damit auf Mülleimer.“ Die Karten von Israel, seinem Heimatort und seinen Lieblingsplätzen zeichnete er, um sich die Orte immer wieder ins Gedächtnis rufen zu können. Ausserdem führte er Listen, um sich an Dinge zu erinnern. „Ich schrieb, machte Listen, verfolgte Sportveranstaltungen“, fasste Schalit seine Zeit der Gefangenschaft zusammen.
    Auf dem Weg zur Grenze bei Rafah, kurz vor seiner Freilassung, habe er sehr unter Druck gestanden. Deshalb sei die Überquerung der Grenze in Richtung Ägypten eine „grosse Erleichterung“ gewesen. Ausserdem habe ihn das Durcheinander an Menschen um ihn herum verwirrt, nachdem er fast sechs Jahre kaum jemanden um sich gehabt hätte. Die erste Nacht zu Hause war aber gut. „Ich war sehr müde und habe sehr gut geschlafen“, erzählte Schalit. Vor dem Haus der Schalits sorgten Grenzschutzbeamte für die Sicherheit der Familie.
    Schalit wurde im Juni 2006 durch Anhänger der Hamas entführt und anschliessend an einen unbekannten Ort im Gazastreifen verschleppt (Israelnetz berichtete). Zahlreiche Regierungen und Menschenrechtsgruppen forderten in den folgenden Jahren seine Freilassung. An den Jahrestagen seiner Gefangennahme fanden jeweils grosse Kundgebungen statt. Im Austausch gegen 1027 palästinensische Häftlinge wurde Schalit am 18. Oktober 2011 freigelassen und konnte nach Israel zurückkehren. Mittlerweile ist er aus dem Militärdienst ausgeschieden.
    Das vollständige Interview will „Kanal 10“ in den kommenden Tagen ausstrahlen.

  • Mossad Agentinnen packen aus

    Israels weibliche Mossad Agenten haben vor kurzem in einem seltenen Interview mit der hebräischen Zeitung Globes von ihrem Leben erzählt. Sie beschreiben wie das gefährliche Geschäft des gefürchtetsten Geheimdienstes der Welt aus ihrer Perspektive aussieht und berichten über die Vorteile und Grenzen ihrer weiblichen Stärken.
    Die Frauen im Mossad, die alle mindestens den Rang eines Oberst tragen, waren an einer Vielzahl von von wichtigen und gefährlichen Operationen beteiligt. Eine Agentin, die sich Jael nennt, berichtet, dass Flirten durchaus zu den Waffen gehört, die sie für ihr Land einsetzt. Frauen hätten gewisse Vorteile gegenüber Männern, sagt sie, und fährt fort, „Ein Mann, der Zugang zu einer bewachten Zone bekommen will, hat weniger Chancen als eine lächelnde Frau.“ Eine andere Agentin fügt hinzu, der Einsatz ihrer Weiblichkeit sei zwar ein adäquates Mittel, Beischlaf mit einer Zielperson käme jedoch unter keinen Umständen in Frage. Eine Agentin dazu aufzufordern, sei strikt verboten.
    Eine der bekanntesten Operationen des Mossad, in der Agentinnen eine wichtige Rolle spielten, wurde 1986 ausgeführt. Eine Agentin unter dem Decknamen „Cindy“ lockte den israelischen Nukleartechniker Mordechai Vanunu, der Geheiminformationen über Israels Nuklearprogramm an eine Zeitung verkaufte, von London nach Italien. Dort wurde er unter Drogen gesetzt und nach Israel geschifft, wo ihm der Prozess gemacht wurde…

  • OECD: Israel eines der besten Gesundheitssysteme

    Eine Studie der OECD hat gezeigt, dass seit Einführung des Nationalen Gesundheitsversorgungsgesetzes von 1995 das israelische Gesundheitssystem zu einem der besten weltweit geworden ist.
    Das internationale Team aus Experten der OECD und externer Organisationen ist vor einem Jahr in Israel eingetroffen und hat die fünf grössten Kliniken im Land, sowie kommunale Kliniken in jüdischen Entwicklungsstädten und arabischen Dörfern und ein Neugeborenenzentrum in einem nicht anerkannten Dorf im Negev besichtigt. Die Experten trafen unter anderem auch mit Repräsentanten von Patientenorganisationen aus den arabischen und äthiopischen Communities zusammen.