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Iran meint: 24 Stunden reichen für Israels Zerschlagung
Der Iran ist nach Ansicht der Revolutionsgarde in der Lage, das „zionistische Regime“ binnen 24 Stunden zu eliminieren. Israel erklärt unterdessen, warum der US-Senat eine richtigere Einstellung zum iranischen Atomprogramm habe, als Barack Obama.
Ein iranisches Infanteriebataillon reiche möglicherweise aus, um dem zionistischen „Regime“ das „Rückgrat zu brechen“, sagte der iranische Brigadegeneral Hossein Salami, Vizechef der Revolutionsgarde. Der iranische Sender Press TV zitierte ihn mit den Worten: „Bei unserer Verteidigungsstrategie gehen wir davon aus, dass ein totaler Krieg gegen die US-geführte globale Koalition möglich wäre“.
Der Iran kenne Israels „lebenswichtige Interessen“ in der Region und sei in der Lage, sie zu „zerstören“. Das betreffe insbesondere die Stützpunkte und die Energieversorgung. „Unsere strategischen Doktrinen sind defensiv, unsere Taktiken aber offensiv. Das heisst, wir werden keinen Krieg initiieren – wenn jemand aber einen Krieg gegen uns startet, werden wir zurückschlagen und keinen Stopp machen“, so der iranische General… -
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Granaten aus Syrien schlagen in Israel ein
Auf den von Golanhöhen in Israel sind am Dienstag mehrere Granaten aus Syrien eingeschlagen. Wie die israelische Armee mitteilte, landeten die Mörsergranaten in einer Obstplantage; verletzt wurde niemand.
Es habe sich nicht um einen Angriff gehandelt, sagte ein Armee- Sprecher. Der Granateneinschlag sei der UNO-Beobachtertruppe gemeldet worden, die den Waffenstillstand zwischen den benachbarten Ländern überwacht. Israel werde es nicht hinnehmen, von Syrien aus unter Beschuss zu geraten.
Die Plantage liegt in der Nähe einiger syrischer Dörfer, in denen Kämpfe zwischen syrischen Rebellen und den Truppen von Präsident Baschar al-Assad toben. Israelische Medien berichteten, die Granaten seien offenbar gegen ein syrisches Dorf gerichet gewesen… -
Mehrheit der Juden fastet an Jom Kippur
Fast zwei Drittel der jüdischen Israelis wollen in diesem Jahr am Grossen Versöhnungstag (Jom Kippur) fasten. Auch unter den Nichreligiösen plant eine Mehrheit, ab dem heutigen Dienstagabend einen Tag lang auf Essen und Trinken zu verzichten. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage hervor.
Von den befragten Israelis sagten 64 Prozent, sie würden von Dienstag- bis Mittwochabend fasten. 32 Prozent wollen sich hingegen nicht an dieser jüdischen Tradition beteiligen, und 4 Prozent hatten sich zum Zeitpunkt der Umfrage des „Panels Research Institute“ noch nicht entschieden… -
Sicherheitskräfte rüsten sich für Jom Kippur
Angesichts des bevorstehenden Grossen Versöhnungstages sind die israelischen Sicherheitskräfte in erhöhter Alarmbereitschaft. Friedhöfe, Synagogen und andere Gebetsstätten werden am Jom Kippur in besonderer Weise bewacht.
Das Westjordanland und der Gazastreifen sind am Dienstag und am Mittwoch komplett abgeriegelt. Eine Fahrt durch diese Gebiete ist nur in humanitären und medizinischen Fällen möglich. „Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte werden weiter tätig sein, um die Bürger des Staates Israel zu beschützen, wobei sie das Gefüge des täglichen Lebens der Palästinenser in Betracht ziehen“, zitiert die Zeitung „Yediot Aharonot“ einen Vertreter des Militärs.
Auch der Rettungsdienst „Roter Davidstern“ ist am jüdischen Fasttag besonders aufmerksam. Da die israelischen Strassen an Jom Kippur frei von Autos sind, tummeln sich dort umso mehr Radfahrer. Der Rettungsdienst rechnet damit, dass während des Versöhnungstages 2.000 Patienten aufgrund von Fahrradunfällen oder von Folgen des Fastens medizinisch versorgt werden müssen. Die Krankenhäuser nehmen nur Notfälle auf.
Die Jerusalemer Polizei befürchtet nach den jüngsten muslimischen Protesten gegen einen anti-islamischen Film Zusammenstösse zwischen Arabern und Juden in der Hauptstadt. Deshalb werden dort mehr Polizisten bereitstehen als sonst… -
Jagdflugzeuge beinahe zusammengestossen
Am 20. September stiessen zwei israelische Flugzeuge des Typs F-16 „Barack“ bei den Übungen der israelischen Luftwaffe beinahe zusammen. Am Steuer waren zwei Brigadegenerale, die die Sicherheitsregeln beträchtlich verletzten. Ihre Flugzeuge flogen aufeinander zu und rasten in einer Entfernung von 100 Metern aneinander vorbei…
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Iranischer General warnt vor „Drittem Weltkrieg“
Der Chef der Luftstreitkräfte der iranischen Revolutionsgarden hat für den Fall eines israelischen Angriffs auf sein Land vor einem „Dritten Weltkrieg“ gewarnt. Sollte eine israelische Attacke kurz bevorstehen, könnte der Iran einen „Präventivangriff“ führen, sagte General Amir Ali Hadschisadeh im Fernsehsender Al-Alam. Dabei würden auch US-Stützpunkte in der Region attackiert…
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Steinzeit-Funde in Israel
Archäologen haben bei Ausgrabungen im Norden Israels Kunsthandwerk aus der Steinzeit gefunden. Unter den Fundstücken seien eine bunte Perlenschnur in einer Steinschale und eine Steinplatte mit eingeritzten Bildern von Straussenvögeln, teilte die israelische Altertumsbehörde am Sonntag mit…
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Islamisten bekennen sich zu tödlichem Anschlag an der ägyptischen Grenze
Schwerer Zwischenfall im Süden Israels: Bei einer Schiesserei zwischen einer Terrorgruppe und israelischen Militäreinheiten sind am Freitag Nachmittag vier Menschen getötet worden. Der Vorfall ereignete sich an der israelisch-ägyptischen Grenze. Nach Armeeangaben hatten sich drei Terroristen an einen israelischen Aussenposten herangeschlichen, und zwar südlich des Berges Sagi. Dort ist der Grenzzaun noch nicht fertig gestellt. Sie hatten Gewehre und Sprengstoffgürtel bei sich. Die Terroristen eröffneten aus etwa 100 Metern Entfernung das Feuer auf eine israelische Einheit, die dort zum Schutz von zivilen Bauarbeitern abgestellt war. Die Arbeiter errichten die Grenzabsperrung. Es kam zu einem heftigen Schusswechsel. Eine ägyptische Terrorgruppe hat die Verantwortung für den schweren Terroranschlag an der Grenze übernommen. Der 20 Jahre alter israelische Soldat Natanel Yahalomi kam dabei ums Leben, ein weiterer wurde mittelschwer verwundet…
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41 Prozent mehr Fussgänger in Jerusalem
Seit Eröffnung der Strassenbahnlinie in Jerusalem hat die Zahl der Fussgänger in der Stadt um 41% zugenommen. Dies geht aus einer Untersuchung der Stadt Jerusalem hervor, die vor wenigen Tagen veröffentlicht wurde.
Die Zahl der Fussgänger wurde durch Videokameras ermittelt, die an 17 Orten in der Innenstadt die Menschen auf der Strasse zählten. Im Machane Yehuda-Markt gab es einen Zuwachs von 38%, im „Dreieck“ aus King George-, Jaffa- und Ben Yehuda-Strasse wurden 34% mehr Fußgänger gesichtet.
„Es gibt nicht einen Jerusalemer, der nicht begeistert davon ist, dass das Stadtzentrum wieder floriert, nachdem es mehrere Jahre vor sich hingewelkt ist“, so Oberbürgermeister Nir Barkat…
