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Zwei Israelis bei Angriff auf US-Firma getötet
Bei einer Schiesserei im US-Bundesstaat Minnesota sind am Donnerstag zwei Israelis ums Leben gekommen. Insgesamt gab es vier Todesopfer. Der Vorfall ereignete sich in einem Beschilderungsunternehmen in Minneapolis, das den Schützen zuvor entlassen hatte.
Neben den Todesopfern erlitten vier weitere Menschen bei dem Angriff Verletzungen, drei von ihnen wurden sehr schwer verwundet. Anschliessend erschoss der Angreifer sich selbst, wie die Tageszeitung „Yediot Aharonot“ meldet.
Ein Angehöriger eines der Opfer sagte, der Täter sei ein ehemaliger Angestellter des Unternehmens, der früher am Tag entlassen worden sei. „Leider kam die Polizei erst, als die Schiesserei endete und der Bewaffnete sich tötete“, fügte er hinzu.
Die Firma „Accent Signage Systems“ wurde vor 25 Jahren von einem Israeli gegründet, der in die USA ausgewandert war. Vier Stunden vor seinem Tod hatte der israelische Eigentümer des Geschäftes der Lokalzeitung „Star Tribune“ noch ein Interview gegeben. Darin erzählte er unter anderem von seiner Kindheit in Israel. -
Emek Hatzvaim erhält Facelift
Die Stadt Jerusalem hat angekündigt, 18 Millionen Shekel (etwa 3,57 Millionen Euro) für die Renovierung des Emek Hatzvaim-Parks südlich der Stadt bereitzustellen. Unter anderem sollen neue Hirschpopulationen angesiedelt und Fahrradwege ausgebaut werden.
Emek Hatzvaim (Hirsch-Tal) war 2009 zum Naturschutzgebiet erklärt worden. Zuvor hatte es Pläne für eine Bebauung und Entwicklung des Gebietes gegeben.
„Die Schaffung grüner Juwelen im Herzen Jerusalems macht die Stadt zu einer grünen Stadt und unterstützt darüber hinaus die Wichtigkeit der Schaffung offener Areale, um das Leben der Bewohner zu verbessern“, so Bürgermeister Nir Barkat. -
Rede von Netanyahu vor der UN-Vollversammlung
Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am Donnerstag in New York vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen gesprochen.
In seiner Rede betonte er die historische Beziehung des jüdischen Volkes zum Land Israel und erläuterte, warum es dringend notwendig sei, „Rote Linien“ für das iranische Atomprogramm zu ziehen.
Er erklärte: „Die Frage lautet nicht, wann der Iran die Bombe haben wird. Die Frage ist, ab welchem Punkt es uns nicht mehr gelingen wird, den Iran daran zu hindern, die Bombe zu bauen.“… -
Google filmt in Judäa und Samaria
Für seinen „Street View“-Service tourt ein mit einer Kamera ausgestattetes Auto von Google durch ganz Israel und gewährt im Internet einen dreidimensionalen Blick auf das ganze Land. Im April dieses Jahres begann Google mit der Aufzeichnung Israels in sein Kartensystem und hat bisher Jerusalem, Tel Aviv und Haifa mit den bunten Autos durchkreuzt.
Bisher hat Google es vermieden, die „grüne Linie“, die die palästinensischen Gebiete vom israelischen Kernland trennt, zu überqueren. In den letzten Tagen wurden jedoch einige der Google-Autos auch in den jüdischen „Siedlungen“ im so genannten Westjordanland gesichtet. Die Bewohner freuten sich über den unerwarteten Besuch und sehen darin eine Ermutigung und Legitimisierung ihrer Präsenz dort.
Auf Anfrage von Anwohnern gaben die Fahrer der Google Autos an, dass es ihnen nicht erlaubt sei, über ihre Zielorte zu sprechen oder illegale Wachposten zu überqueren. Ihre Fahrzeuge seien auch nicht gegen Terroranschläge oder Steinewerfer gesichert… -
Jom Kippur: 2.334 Israelis medizinisch behandelt
Grosseinsatz für die israelischen Rettungskräfte: Während des jüdischen Versöhnungstages Jom Kippur haben sie 2.334 Menschen medizinisch versorgt. Ein Teil der Patienten hatte aufgrund des Fastens einen Schwächeanfall erlitten, andere hatten sich bei einem Fahrradunfall auf den autofreien Strassen verletzt.
In die Krankenhäuser wurden am Jom Kippur, der von Dienstagabend bis Mittwochabend währte, 1.464 Israelis gebracht. Unter ihnen waren 145 Schwangere. Fünf Kinder wurden in Krankenwagen geboren. Neun Patienten mussten wiederbelebt werden, wie der Sprecher der Rettungsorganisation „Roter Davidstern“, Saki Heller, mitteilte.
Die Behörden registrierten 13 Verkehrsunfälle mit 18 Verwundeten. Zudem erlitten 264 Kinder und Jugendliche beim Radfahren Verletzungen. 108 Fastende verloren das Bewusstsein und mussten infolgedessen in einer Klinik behandelt werden. Ein Junge wurde von einem Hund gebissen.
Am Jom Kippur beten und fasten Juden traditionell. In Israel steht das öffentliche Leben still. Autofahren ist jedoch bei Lebensgefahr erlaubt, die grundsätzlich den Schabbat aufhebt. Drei Krankenwagen wurden am diesjährigen Versöhnungstag von Jugendlichen mit Steinen beworfen. Ein Fahrer wurde in Haifa leicht verletzt. Zudem behinderten Jungen und Mädchen die Einsatzkräfte. Laut der Tageszeitung „Yediot Aharonot“ betonte Heller allerdings, dass keine Ultraorthodoxen an den Angriffen beteiligt gewesen seien. -
Israel erteilt weitere 5000 Arbeitsgenehmigungen für Palästinenser
Angesichts einer schweren Wirtschaftskrise hat Israel 5000 weitere Arbeitsgenehmigungen für Palästinenser aus den besetzten Gebieten gebilligt. Die Arbeitskräfte sollten in Israel vor allem am Bau und in der Landwirtschaft eingesetzt werden, berichteten israelische Medien am Donnerstag. Insgesamt hat Israel nun 46 450 Arbeitsgenehmigungen für Palästinenser erteilt. Die Palästinenserbehörde von Präsident Mahmud Abbas hatte zuletzt mit einer schweren Wirtschaftskrise zu kämpfen.
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Israels andere „nukleare“ Option
Israel hat mehr als eine Alternative, mit dem iranischen Nuklearprogramm umzugehen. Der Einsatz von elektromagnetischer Impulstechnologie (EMP) kann die Gefahr des Irans minimieren und Verluste von Zivilisten niedrig halten.
Die London Times berichtete Anfang des Monats, dass der Einsatz von elektromagnetischen Bomben bei einem Treffen westlicher Experten diskutiert wurde.
Ein amerikanischer Gesandter wurde von der Zeitung zitiert als er sagte, dass die Detonation einer solchen Bombe auf dem Land einen starken Impuls auslösen würde, der „alle technischen Geräte in der Umgebung stören und den Iran praktisch in die Steinzeit zurückbefördern würde.“
Der Impuls der elektromagnetischen Bombe sei für Menschen nicht tötlich, so hiess es… -
Iran droht mit Erstschlag gegen Israel
Sollte eine israelische Attacke kurz bevorstehen, könnte der Iran einen „Präventivangriff“ führen, sagte General Amir Ali Hadschisadeh am Sonntag im Fernsehsender Al-Alam. Dabei würden auch US-Stützpunkte in der Region attackiert.
Bei einem israelischen Angriff, egal ob mit oder ohne Zustimmung Washingtons, würde der Iran US-Stützpunkte in Bahrain, Katar und Afghanistan attackieren, sagte Hadschisadeh dem arabischsprachigen Sender. Israel werde „schwere Verluste“ erleiden. Das könne der „Auftakt seines Untergangs“ sein. Eine militärische Konfrontation beider Länder würde einen Weltkrieg auslösen, sagte Hadschisadeh. Der General ist auch für die Raketeneinheiten der Pasdaran (Revolutionswächter) zuständig… -
Hamas verbietet Einfuhr von Obst aus Israel
Die Hamas-Regierung im Gazastreifen hat die Einfuhr von Früchten aus Israel weitestgehend verboten. Zur Begründung hiess es, die regionale palästinensische Landwirtschaft solle gestärkt werden, ausserdem werde mit der Massnahme „Widerstand“ gegen den jüdischen Staat geleistet.
Mit Ausnahme von Äpfeln und Bananen dürfen keine Früchte aus Israel in den Gazastreifen geliefert werden, teilte das dortige Landwirtschaftsministerium am Freitag laut der palästinensischen Nachrichtenagentur „Ma‘an“ mit. Von dem Verbot seien sieben Obstsorten betroffen. Die Importe von Früchten gehen damit um etwa 50 Prozent zurück, schreibt die Tageszeitung „Jerusalem Post“…
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Rabbi in Israel: Gläubige sollen Smartphones verbrennen
Ultraorthodoxe Juden sollen keinen Bildern ausgesetzt werden, die ihren Wertvorstellungen widersprechen. Ultraorthodoxe Juden in Israel wenden sich im Kampf um die Beibehaltung ihrer traditionellen Lebensart jetzt auch gegen Apple und Samsung. Der einflussreiche Rabbiner Chaim Kaniewski rief seine Anhänger dazu auf, ihre Smartphones zu verbrennen.
Die religiöse Zeitung „Yated Neeman“ veröffentlichte vor dem höchsten jüdischen Feiertag Yom Kippur, der am Dienstag beginnt, auf ihrer Titelseite das von Kaniewski verordnete Verbot. Darin untersagte der Rabbiner den Besitz eines Smartphones. Jene, die bereits eines besässen, müssten es verbrennen, hiess es in seinem Erlass…