Autoren-Archive

Avatar von Unbekannt
  • Mubarak: Tot, lebendig oder gar in Israel?

    Die nahöstliche Gerüchteküche über den Verbleib des gestürzten ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak brodelt: Mubarak ist tot. Mubarak ist bewusstlos. Mubarak nimmt trotz seiner Krankheit keine Pillen. Er hält sich in seinem Palast in Scharm el-Scheich im Süden der Sinaihalbinsel auf und wird von seinen Familienangehörigen daran gehindert, Fernsehen zu schauen. Mubarak hat ein Luxushotel in der israelischen Stadt Eilat bezogen.
    Das Hotel sei von vielen israelischen Sicherheitsleuten umzingelt und Hubschrauber überfliegen es. Dieses letzte Gerücht verbreitete die palästinensische Nachrichtenagentur „Ma´an“ unter Berufung auf den israelischen Nachrichtendienst „Al-Arab“. Die deutsche Ehrenkonsulin in Eilat, Barbara Pfeffer, sagte dazu auf Anfrage: „Ich sass heute im Klatschcafé von Eilat und niemand hat derartiges gehört. Und Hubschrauber hätten wir trotz des Sturmes gehört.“…

  • Friedensvertrag: Israel ist zufrieden mit Ägyptens Militär

    Das ägyptische Militär hatte versprochen, das mit Israel geschlossene Friedensabkommen einzuhalten. Darüber zeigt sich der israelische Ministerpräsident Netanjahu sehr erfreut.
    Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat das Versprechen des regierenden ägyptischen Militärs begrüsst, sich an das 1979 geschlossene Friedensabkommen zwischen beiden Staaten zu halten. Das Abkommen sei «ein Grundstein des Friedens und der Stabilität im Nahen Osten», sagte Netanjahu laut einer am Samstag von seinem Büro veröffentlichten Erklärung.
    Finanzminister Juwal Steinitz sprach im Sender Channel 2 von einer «sehr guten Ankündigung.» Der Frieden liege nicht nur im Interesse Israels, sondern auch im Interesse Ägyptens. Ägypten hatte 1979 ein Friedensabkommen mit Israel unterzeichnet.
    Israel und Ägypten hatten vier Kriege miteinander geführt, als sie 1979 das Friedensabkommen schlossen. Der ägyptische Expräsident Hosni Mubarak hatte sich bis zu seinem Rücktritt am Freitag konsequent an das Abkommen gehalten…

  • Armee zerstört illegalen Siedlerposten

    Die israelische Armee hat erneut einen illegalen Aussenposten von Siedlern in Ramot Migron in den Palästinensischen Autonomiegebieten zerstört. Dabei wurden sechs Männer verhaftet. Sie hatten angeblich die die Sicherheitskräfte mit Steinen beworfen, sich ihnen in den Weg gestellt und versucht, Feuer in dem nahegelegenen palästinensischen Weinberg zu legen. Die Siedler waren von den Verhaftungen wenig beeindruckt: „Davon lassen wir uns nicht einschüchtern. Jeden Monat kommt die Armee und zerstört unsere Posten und wir errichten immer wieder Neue. Wir wollen Israel aufbauen und werden nicht aufhören, bis wir unsere Mission erfüllt haben.“ Es ist den Siedlern gelungen, 10.000 Schekel (rund 2000 Euro) zu sammeln, um weitere Posten zu bauen. Der Anführer der Siedler kritisierte die „zerstörerischen Triebe“ von Verteidigungsminister Ehud Barak.

  • Peres rechnet mit Sturz der iranischen Regierung

    Auch das iranische Regime wird durch das eigene Volk gestürzt werden. Diese Ansicht äusserte der israelische Staatspräsident Schimon Peres am Mittwoch bei einer Konferenz führender jüdischer Repräsentanten aus den USA in Jerusalem.
    Wie die Tageszeitung „Jediot Aharonot“ berichtet, nahm Peres Bezug auf die aktuellen Demonstrationen gegen den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad. „Es war sehr bedauerlich, zu sehen, wie Ahmadinedschads Parlament zum Mord an der Opposition aufrief“, so das israelische Staatsoberhaupt. „Ich sage Ihnen, dies wird weitergehen, und der Iran wird nicht durch Gewalt und durch Einschreiten von aussen gestoppt werden, sondern durch das eigene Volk, das leidet.“
    Peres fügte hinzu: „Wir beginnen ein bedeutendes Kapitel in der Geschichte Israels und des Nahen Ostens. Ein erstaunlicher Wandel findet hier statt. Was wir in Ägypten gesehen haben, war eine Revolution ohne jegliche Führer.“ Er frage sich, was die radikal-islamische Muslimbruderschaft tun werde. „Dass man ein Muslim oder ein Bruder ist, macht ein Land nicht erfolgreich.“

  • Israel exportiert Äpfel nach Syrien

    Die Qualität der Äpfel von den Golanhöhen ist so besonders, dass der syrische Verbraucher nicht auf sie verzichten will – auch nicht nach über vierzig Jahren, seit das Gebiet in israelische Hände übergangen ist.
    Von den drusischen Apfelbauern werden die syrischen Konsumenten nicht enttäuscht. Bereits seit sieben Jahren werden mit Hilfe des israelischen Landwirtschaftsministeriums Äpfel von den Golanhöhen in das östliche Nachbarland exportiert.
    Die neue Landwirtschaftsministerin Orit Noked (Atzma’ut) unterstützt dies ganz entschieden: „Die Äpfel werden in den Packhäusern auf dem Golan verpackt und auf die syrische Seite hinübergebracht. Ich hoffe, in Zukunft werden wir die Beziehungen mit Syrien im Bereich der Landwirtschaft und auch in anderen Bereichen auf direkte Weise ausweiten.“…

  • US-Admiral Mullen bekräftigt strategisches Bündnis

    Der Vorsitzende der US-Joint Chiefs of Staff und damit Amerikas ranghöchster Soldat, Admiral Michael Mullen, hat am Montag bei einem Besuch in Israel die Bedeutung der strategischen Beziehungen zwischen beiden Ländern als Garant der regionalen Stabilität gewürdigt.

    Mullen war nach Israel gereist, um bei der Verabschiedung des früheren israelischen Generalstabschefs Gabi Ashkenazi und der Amtseinführung von dessen Nachfolger Benny Gantz teilzunehmen – was als besondere Geste betrachtet wird…

  • Grossbrand in Ikea-Filiale bei Tel Aviv

    In einer israelischen Ikea-Filiale in der Nähe von Tel Aviv ist Feuer ausgebrochen. Verletzt wurde dabei niemand. Der Schaden ist aber enorm.
    Die Flammen griffen auf das ganze Gebäude über. Das Feuer zerstörte die gesamte Verkaufsläche, insgesamt 2000 Quadratmeter. 7000 Kunden kauften laut Ikea dort jeden Tag ein. Das Gebäude werde innerhalb eines Jahres komplett neu aufgebaut. Warum Feuer ausbrach, ist unklar.

  • Shimon Peres hält Rede vor europäischen Parlamentariern

    Israels Präsident Shimon Peres wird heute Abend, nach Ende des Schabbat, vor Hunderten von europäischen Parlamentsmitgliedern eine Rede halten. Die Parlamentsmitglieder besuchen momentan gemeinsam mit der Organisation ,Europäischen Freunde Israels‘ (EFI) Israel. Das Treffen findet im Internationalen Kongresszentrum in Jerusalem statt. Peres wird über die neuesten Entwicklungen in der Region und die Perspektiven für die Friedensgespräche mit den Palästinensern hinsichtlich dieser Entwicklungen eingehen.

  • Drei Jahre ohne Selbstmordanschlag

    Seit drei Jahren hat es in Israel keinen Selbstmordanschlag mehr gegeben. Zuletzt hatte am 4. Februar 2008 ein palästinensischer Attentäter in Dimona eine israelische Frau mit in den Tod gerissen. Die Verantwortung übernahm die „Volksfront für die Befreiung Palästinas“ (PFLP).
    Der negative Höhepunkt der Anschläge nach Ausbruch der „Al-Aksa-Intifada“ war im März 2002 – in diesem Monat kamen laut der Armee bei 17 Attentaten 135 Menschen ums Leben. Das israelische Militär reagierte mit verstärkten Einsätzen in palästinensischen Städten und Ortschaften unter dem Namen „Operation Schutzschild“. Demzufolge ging die Zahl der terroristischen Übergriffe deutlich zurück. Der Inlandsgeheimdienst „Schabak“ sieht auch den Sicherheitszaun zum Westjordanland als einen Grund für diese positive Entwicklung.

  • Juden im Jemen bitten: „Rettet uns!“

    Eine der ältesten jüdischen Gemeinden der Welt könnte noch an diesem Wochenende endgültig aufgelöst werden. Die rund 300 verbliebenen Juden des Jemen haben die USA und jüdische Organisationen gebeten, sie zu retten. Am Wochenende soll ein Flugzeug eine erste Gruppe nach Europa ausfliegen und von dort weiter in die USA. Auch Israel ist an der Rettungsaktion beteiligt, wie die Zeitung „Jediot Aharonot“ berichtet.
    Die Juden im Jemen waren in den letzten Jahren immer wieder Opfer von Anschlägen der Al-Qaida geworden. Auf amerikanischen Druck hin wurden die letzten jüdischen Familien in geschlossene Gelände in Raida und Sanaa gebracht, wo sie von der Leibgarde des Präsidenten Ali Abdullah Salah bewacht wurden. Dennoch ist aus dem Gelände von Raida am vergangenen Samstag ein acht Jahre alter jüdischer Junge entführt worden, mutmasslich die Rache für das Todesurteil gegen einen Jemeniten, der einen Juden ermordet hatte. Auf die jüdische Gemeinde solle so Druck ausgeübt werden, sich für eine Begnadigung des Mörders einzusetzen.
    Nachdem der jemenitische Präsident angekündigt hat, nicht wieder kandidieren zu wollen, fürchten die Juden um ihre eigene Sicherheit und wollen das Land nach 3.000 Jahren verlassen. „Wir haben eine moralische Pflicht, diesen Menschen zu helfen“, zitiert die Zeitung einen namentlich nicht genannten Israeli, der an der Rettungsaktion beteiligt ist.