Minenräumer bei Explosion getötet


Minenwarnung

Warum die Mine im Golan explodiert ist, wird derzeit von der Armee untersucht.
Foto: האני שנאוי

Bei einer Minenexplosion im südlichen Golan ist ein 19-jähriger israelischer Soldat ums Leben gekommen. Er wollte mit einem Pionierkorps ein Minenfeld räumen. Die Ursache für das Unglück ist noch unklar.

Bei dem getöteten Soldaten handelt es sich um Ro‘i Alfi aus Gan Javne. Er wurde am Mittwochmorgen posthum zum Unteroffizier befördert. Einem Bericht der Tageszeitung „Yediot Aharonot“ zufolge erlitten zwei weitere Armeeangehörige leichte Verletzungen. Ein Expertenteam soll den Vorfall nahe des Moschav Jonathan nordöstlich des Sees Genezareth untersuchen. Dies teilte das israelische Militär mit.

Ein ranghoher Offizier sagte in einer Lagebesprechung mit Militärreportern, Alfi habe die notwendige Schutzkleidung getragen. Die Panzerabwehrmine sei bereits früher entdeckt und markiert worden. Das Korps habe sie lediglich räumen sollen. „Das Minenfeld war kartographiert. Es handelt sich um Minen der israelischen Armee.“ Panzerabwehrminen enthalten besonders viel Sprengstoff.

Im März 2011 hatte die Knesset ein Gesetz verabschiedet, das die Entfernung aller bekannten Minen in Israel fordert. Anlass war eine Explosion, bei welcher der israelische Jugendliche Daniel Juval schwer verwundet wurde. Er war zu diesem Zeitpunkt mit seiner Familie im Golan unterwegs. Infolge des Unfalls musste dem Jungen ein Bein amputiert werden. Juval reist heute umher und spricht in Israel, aber auch in internationalen Foren über das Problem der Landminen.



Kategorien:Sicherheit

Schlagwörter:, , , ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: