Gefährliche Verwechslung: Kohlenmonoxid als Narkosemittel


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Tödliches Kohlenmonoxid kam in einem Krankenhaus in Gaza versehentlich bei der Narkose zum Einsatz.
Foto: Torsten Henning/Wikipedia | gemeinfrei

Im Al-Schifa-Krankenhaus von Gaza ist es am Mittwoch zu einem lebensgefährlichen Irrtum gekommen: Anstelle des üblichen Narkosemittels Stickstoffmonoxid wurde Patienten versehentlich Kohlenmonoxid verabreicht.

Gesundheitsminister Mufid Muchallalati erklärte, in der Klinik habe es einen „noch nie dagewesenen Fall gegeben, der beinahe mehrere Patienten im Hauptoperationsraum des Krankenhauses getötet hat“. Die Anästhesisten hätten nach der Verabreichung des Narkosemittels gefährliche Wirkungen an den Patienten bemerkt. Bei vier Menschen sei es zum Herzstillstand gekommen. Die Ärzte hätten jedoch alle Patienten retten können.

Als Vorsichtsmassnahme seien vorerst alle Operationen abgesagt worden, sagte Muchallalati laut der palästinensischen Nachrichtenagentur „Ma‘an“. Das Rote Kreuz und die Weltgesundheitsorganisation seien unterrichtet worden.

Wie es zu dem Vorfall kommen konnte, soll nun ein speziell einberufenes Komitee prüfen. Dem Bericht zufolge stammt der Kanister, dem das vermeintliche Narkosemittel Stickstoffmonoxid entnommen wurde, aus Israel. Muchallalati zufolge darf im Gazastreifen kein Stickstoffmonoxid hergestellt werden. Es darf ausschliesslich von Israel importiert werden.



Kategorien:Nahost

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1 Antwort

  1. Aha. Und wenn dann wieder (siehe Film von Ari Libsker) ein Kind von vier Jahren zwangsweise zur Beschneidung geschleppt wird, ist die Beschneidung wieder mal „ohne Risiko“ und Rabbi Ehrenberg erzählt, da sei noch nie etwas passiert.

    Aber Narkosen sind ja eh schlecht, Yonah Metzger will die Kinder lieber ohne Betäubug operieren lassen.

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