Das junge israelische Unternehmen eVigilo hat sich auf die Entwicklung von Frühwarnsystemen konzentriert. Ihre Geräte haben wohl Tausenden Chilenen nach dem schweren Erdbeben vom Mittwoch das Leben gerettet. Die Bewohner der Küstenregion wurden vor einer zerstörerischen Flutwelle (Tsunami) gewarnt und konnten sich so noch rechtzeitig in höher gelegene Gebiete in Sicherheit bringen.
Im Falle eines Tsunami ist schnelles Handeln überaus wichtig. Nach dem Erdbeben vor der Küste, das die Stärke 8,2 erreichte, hatte die chilenische Regierung Millionen am Meer lebenden Menschen eine Tsunami-Warnung über das Frühwarnsystem von eVigilo geschickt. Die Behörden ordneten eine grossflächige Evakuierung an. Viele Bewohner verliessen daraufhin sofort ihre Häuser und verbrachten die Nacht in Notunterkünften.
Das Frühwarnsystem eVigilo ermöglicht eine Sekundenschnelle Verbreitung von Informationen über verschiedene Netzwerke und Plattformen. Warnhinweise erscheinen gleichzeitig im Fernsehen, im Radio, im Internet, auf Smartphones und auf Grossbild-Leinwänden. Das System löst auch Sirenen aus. So können in kurzer Zeit sehr viele Menschen frühzeitig vor einer drohenden Gefahr gewarnt werden. Diese Technologie wurde von der jungen israelischen Firma entwickelt.
eVigilo kommt auch in Israel zum Einsatz. Die Armee nutzt das System, um mit den Bürgen während grosser Zivilschutzübungen zu kommunizieren. Bei Raketenangriffen werden die Bewohner betroffener Gebiete über eVigilo angewiesen, Schutz zu suchen.
Kategorien:Wissenschaft
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