
Wilde Kerle: Israelis, die Ritterspiele mögen.
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Israel nimmt mit einer jungen Mannschaft an Ritterspielen in Österreich teil. Für die ungewöhnliche Sportart gibt es in mehreren israelischen Städten Clubs. Die israelische Mannschaft ist am Donnerstag nach Wien geflogen und besteht aus Einwanderern aus der ehemaligen Sowjetunion.
Zum weltweiten Wettbewerb mittelalterlicher Kämpfe in voller Rüstung im österreichischen Hainburg an der Donau entsendet Israel ein neunköpfiges Team „patriotischer und willenskräftiger“ Jugendlicher, heisst es in einer Pressemitteilung. Die „World Medieval Fighting Championship“ (WMFC) wird mit Ritterkämpfen vom 6. bis 17. Juni in Österreich und Kroatien ausgetragen. Das Turnier wird vom Verein für „gerüsteten Vollkontaktkampf“ ausgetragen – mit 10 Teams aus 7 Ländern.
Mittelalterlicher Kampf mit Rüstung, Schwert und Schild ist in Israel noch nicht als Sportgattung anerkannt. Aber unter anderem in Jerusalem, Haifa und Tel Aviv gibt es Clubs dafür. Die Teilnehmer erwerben oder basteln selber ihre Ausrüstung, die der von Rittern aus der Kreuzfahrerzeit nachempfunden ist. Die Schwerter sind nicht geschliffen, da bei dem Wettkampf keine Absicht besteht, den Gegner zu verletzen. Weltweit erfreut sich diese Sportart zunehmender Beliebtheit, wobei die Teilnehmer sich im Bogenschiessen, Fechten mit historischen Schwertern, Zweikampf und Gruppenkampf üben.
Kategorien:Gesellschaft
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