BDS-Förderer und EU-Regierungen finanzieren B´Tselem


.Israels linksliberale Menschenrechtsorganisation B`Tselem stand in drei Jahren (2012-2014) ein Budget in Höhe von 7 Mio. Euro zur Verfügung, was zu 65% durch europäischen Regierungen finanziert wurde. Dies hat NGO-Monitor bekanntgegeben, die israelische Nichtregierungsorganisationen beobachtet und deren Geldquellen offenlegt.

B`Tselem ist nur eine von 27 linksliberalen Bewegungen im Land, die Israel im Ausland wegen der „Eroberung der besetzten Gebiete“ in ein schlechtes Licht rücken und als eingeschriebene Vereine rechtlich untersucht werden dürfen. 2 Mio. Euro hat B’Tselem direkt von den ausländischen Regierungen bekommen und weitere 2,4 Mio. Euro indirekt über andere Stiftungen in Europa, die selbst von europäischen Regierungen Geldspenden erhalten.

Aus Dänemark und aus den Vereinigten Staaten haben christlichen Kirchenstiftungen Geldspenden an B’Tselem überwiesen, um Israels Verhalten gegenüber der palästinensischen Bevölkerung in Judäa und Samaria zu verfolgen. „Wir sind auf die Finanzierungen aus dem Ausland stolz, mit deren Hilfe wir Israels Unrecht gegenüber den Palästinensern entlarven“, hiess es in einer Stellungnahme von B’Tselem. „Diese Länder, die uns finanzieren, gehören zu den engsten Freunden Israels.“

Noch interessanter ist aus dem Bericht zu vernehmen, dass die meisten Kirchenstiftungen, die B’Tselem finanziell unterstützen, ebenso in der antiisraelischen BDS Kampagne verwickelt sind. Darunter auch die dänische Kirchenorganisation, die zu den führenden Unterstützern der Kennzeichnung jüdischer Siedlerprodukte in der EU gehört.

Christian Aid wird von der britischen Regierung finanziert, unterstützt B’Tselem und fördert ebenso die Kennzeichnung jüdischer Siedlerprodukte und unterstützt Organisationen, die israelischen Soldaten wegen Kriegsverbrechen vor Gericht bringen. Eine weitere Kirchenorganisation ist Trocaire aus Irland, die zum Abbruch jeglicher Beziehungen zwischen der EU und Israel aufruft und B’Tselem finanziell gegen Israels Politik fördert. 2,5 Mio. Euro hat B’Tselem von privaten Geldspender bekommen, die wie die anderen Bewegungen dieselbe politische Agenda gegen Israel haben.

In Israel wird die Kritik gegen die linken Bewegungen immer lauter. Die Mehrheit der israelischen Bevölkerung will kein antiisraelisches Verhalten israelischer Bewegungen im Ausland dulden. Die Kritik soll zu Hause bleiben und wenn, in der Familie gelöst werden.

Darüber hinaus muss deutlich werden, dass Israels linke Bewegungen nur eine winzige Gruppe am Rande der israelischen Gesellschaft ausmacht, aber man im Ausland eine grössere Bühne bekommt. Europäische Regierungen wollen Israel zur Landaufteilungen drängen und dafür benutzen sie linksliberale Bewegungen aus Israel. Die Mehrheit der israelischen Bevölkerung ist dagegen und das stärkt natürlich die jetzige Regierung unter Benjamin Netanjahu. In jede demokratische Gesellschaft gehören linke Wähler und linke Bewegungen, auch in Israel. Das ist gut und politisch gesund. Doch wie weit dürfen sie Israels demokratisch gewählte Regierung im Ausland kritisieren, darüber debattiert man zurzeit im Land. (ih)

 



Kategorien:Politik

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