Meteoriten sind Wasserquellen


27123In den letzten Jahren haben Wissenschaftler eine wichtige Entdeckung gemacht, die Informationen über das Wasser auf der Erde enthält.

Viele von uns haben am Nachthimmel bestimmt schon einen sich schnell bewegenden Lichtstreifen wahrgenommen, der landläufig als „Sternschnuppe“ bezeichnet wird.

Wir wissen, dies sind nur kleine Partikel, die mit enormer Geschwindigkeit auf die Erde zurasen. Wenn diese Partikel in die Erdatmosphäre eintreten, entstehen durch Reibung, sehr hohe Temperaturen, wobei diese Partikel – bevor sie auf die Erde fallen – mit einem Aufleuchten am nächtlichen Himmel verbrennen.

Alle 24 Stunden dringen ca. 30.000 solcher Teilchen mit einem Eigengewicht von ca. 600 000 Tonnen in die Erdatmosphäre ein. Im Durchschnitt dringen alle drei Sekunden solche Partikel in die Erdatmosphäre ein, von denen die meisten nicht wahrgenommen werden.

Im Jahre 1986 stellte Prof. Louis Frank, ein Astrophysiker an der Universität Iowa, seinen Kollegen eine  brisante, doch einfache Frage: „Warum können wir nicht alle diese Meteoriten sehen, wie sie nachts in die Erdatmosphäre eindringen?“ Seine erstaunliche Antwort war das Ergebnis mehrjähriger Analyse von Fotografien, die von dem Satelliten Explorer 1 zur Erde gesandt wurden. Die meisten Meteoriten sind Reste von zerfallenen Kometen – folglich bestehen sie zum grossen Teil aus zusammengepresstem Eis, das beim Eintreten in die Erdatmosphäre schmilzt und manchmal dann als Regen auf die Erde fällt.

Einige Jahre später präsentierte Prof. Frank, gemeinsam mit seinem Kollegen Dr. John Sigwarth, auf der Jahrestagung der American Geophysic Union einige Fotos, auf denen die Laufbahn der Meteoriten in Richtung Erde klar zu sehen ist und man daher auch erkennen kann, wie sie beim Eintreten in die Erdbahn schmelzen – und dadurch zu Regen werden. Ihrer Meinung nach bestätigen die Aufnahmen, dass das Wasser auf der Erde nicht nur durch  Verdunstung und Niederschlagszyklen über den grossen Ozeanen entsteht, sondern auch aufgefüllt wird mit Wasser aus anderer Herkunft.

Durch das Studium der Heiligen Schrift waren diese Tatsachen von jeher kein Geheimnis für die Weisen der Thora. Der Talmud [Babylonischer Talmud, Traktat Ta’anit, Seite 9b. Des Weiteren die Komentare zu diesem Thema von Maharsha (Rabbi Shmuel Eliezer HaLevi Eidels, 1555 – 1631)] stellt fest, dass das Wasser auf der Erde aus zwei Quellen entstammt. Über die erste wird im 1. Buch Moses (Kapitel 2, Satz 6) geschrieben: „Und Nebel stieg von der Erde auf und wässerte die ganze Erdoberfläche“. Dies bezieht sich auf den Verdunstungszyklus. Der Talmud berichtet ferner auch von einer anderen Quelle: Rabbi Joshua sagte, dass die ganze Welt von dem Wasser über dem Firmament trinkt, da geschrieben steht: „Das Land … trinkt von dem Regenwasser des Himmels.“ (5. Buch Moses, Kapitel 11, Satz 11)

Dieser Vers stellt also nicht fest, dass die Erde durch den aus den Wolken fallenden Regen ihre Nässe erhält, sondern durch dem aus dem Himmel über den Wolken kommenden Wasser gewässert wird. Mit anderen Worten, ein Grossteil von unserem Wasser kommt aus Quellen jenseits der Erdatmosphäre.

Bis vor einigen Jahren, waren diese Aussagen der Weisen ein Geheimnis. Heutzutage können Wissenschaftler Aufnahmen von gefrorenen Meteoriten herstellen, die täglich auf unsere Erde zu rasen – ihr Gewicht erreicht hundert Tonnen.

Abgesehen davon, dass einige Wissenschaftler nicht mit Franks Entdeckungen übereinstimmen, hat die NASA am 01.01.2004 bekanntgegeben, dass  die Meteoriten aus grossen Mengen Wasser bestehen, die im All explodieren, wobei sich das Wasser verteilt.

Wie wir schon erklärten, diese Kenntnisse sind schon in der Thora enthalten, die vom Schöpfer der Welt geschrieben wurde und die jedem Wort eine ganz bestimmte Bedeutung gab. Mit grosser Sensibilität für die Bedeutung eines jeden Verses, erlangten unsere Weisen wissenschaftliche Erkenntnisse, zu denen die heutigen Forscher erst jetzt mit Hilfe der modernsten Technik gelangen konnten.

Ebenso unterscheidet der Midrasch „Pirkei d‘ Rabbi Eliezer“[Siehe hierzu: Pirkei d‘ Rabbi Eliezer, Kapitel 4] zwei Sorten von Niederschlag: die eine entstanden durch Verdunstung aus den Ozeanen, wodurch der meiste Regen produziert wird; und einen zweiten, besseren Niederschlag, der vom Himmel herunterkommt: „Wenn Gott die Erde mit Wachstum segnen will, dann öffnet er die Schatzkammern des Himmels und lässt Regen fallen auf die Erde … der starken und gesegneten Samen gibt, wie die Thora sagt: „Gott wird die Schatzkammer des Himmels öffnen und eurem Land  Regen geben … um alles was du tust zu segnen.“ (5. Buch Moses, Kapitel 28, Satz 12) Der grosse Talmudgelehrte Rabbi Moshe Sofer (Schreiber) (1763-1840) schrieb in “Derashot”,  Teil 2, S.: 376), dass die Ausatmungen vieler Milliarden Menschen von der Erde aufsteigt, sich mit den Regenwolken vermischt und somit die Qualität von unserem Wasser beeinflusst. Ebenso positive Wörter, wie die der Thora, Gebete und Worte des Zuspruchs oder der Ermutigung verbessern die Qualität des Wassers und beeinflussen positiv den Körper der Tiere.

Andererseits beeinflussen Flüche und Verleumdungen das Trinkwasser auf negative Weise; dies bedeutet, unsere Redensart hat die Eigenschaft, die Fähigkeit des Wassers zu beeinflussen. Siehe hierzu Kapitel: „Die Effekte der Lautschwingungen auf die Materie“.

Mit anderen Worten, der Regen vom Himmel ist von besserer Qualität und besser für Pflanzen als der aus dem Verdunstungszyklus stammende. Das Buch „Pirkei d‘ Rabbi Eliezer“ wurde vor 2000 Jahren geschrieben, dort beschreibt er Phänomene, die bis heute für die Wissenschaftler nicht wirklich erklärbar sind. Hiermit wird erneut eine faszinierende Richtung für zukünftige Forscher vorgezeigt, nämlich dass sich wissenschaftliche Fragen durch das Lernen der Thora schnell offenbaren lassen.

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