Palästinensische Menschenrechtsverletzungen enthüllt


collaboratorsDas Jerusalemer Institut für Gerechtigkeit (JIJ) hat einen Bericht veröffentlicht, der die verheerenden Menschenrechtsverletzungen der palästinensischen Autonomiebehörde (PA) aufdeckt.

Die PA hat es durch Zensur und Einschüchterung von Journalisten bisher geschafft, dass kein umfangreiches Bild ihrer Menschenrechtsverletzungen veröffentlicht wurde, und so den Blick auf das Leid der eigenen Bevölkerung fast unmöglich gemacht.

Forscher des JIJ haben in aufwendiger Arbeit den Missbrauch der palästinensischen Bürger durch ihre Regierung dokumentiert. „Traurigerweise ist das palästinensische Volk Opfer verschiedener und schwerwiegender Verletzungen ihrer Menschenrechte – nicht so sehr durch Israelis, sondern durch ihre eigenen Führern“, fasst der Bericht zusammen.

Angeführt von dem Anwalt Calev Myers, einem israelischen Experten für Menschenrechte, der auch viel für die messianisch-jüdische Gemeinde im Land getan hat, hat das JIJ einen 57-seitigen Bericht verfasst, in dem die Menschenrechtsverletzungen im Westjordanland und Gaza beleuchtet werden. Hinzu kommen 32 Seiten, die sich mit der fehlenden religiösen Freiheit in diesen Gebieten befassen. Ziel des Berichts ist es, die USA und Europa zu überzeugen, ihre enormen Hilfsgelder für die palästinensischen Führer an die Bedingung zu knüpfen, dass diese die Menschenrechte ihrer Bürger garantieren.

Trotz der unmenschlichen Behandlung ihrer eigenen Leute, bekommt die PA 15-mal so viele Hilfsgelder wie Europa im Zuge des Marschallplans nach dem zweiten Weltkrieg bekommen hat“, hiess es im Bericht.

Hier sind einige Beispiele der Menschenrechtsverletzungen aus verschiedenen Kategorien, die im Bericht zu finden sind:

Willkürliche Verhaftungen: Im Jahr 2012 hat die unabhängige Komission für Menschenrechte (ICHR) Beschwerden über mehr als 1000 Festnahmen im Westjordanland bekommen und über 750 aus Gaza. Die meisten der Festgenommenen waren Journalisten, Lehrer, Professoren, Studenten und Imame, die der Regierung widersprachen.

Aussergerichtliche Hinrichtungen: Im Jahr 2014, nachdem ein israelischer Luftangriff drei ranghohe Mitglieder der Hamas getötet hatte, hat diese schnell ihre eigene Bevölkerung bestraft und 25 Menschen wegen angeblicher Spionage hingerichtet. Diese Tötungen wurden von maskierten Männern mit Pistolen in öffentlichen Parks und auf öffentlichen Plätzen durchgeführt.

Folter und unmenschliche Behandlung: Bürger, die „verdächtig“ werden, gegen die Regierung zu sein, werden mit Stöcken und elektrischen Kabeln geschlagen. Ihre Arme werden hinter dem Rücken zusammengebunden und sie werden an ihnen in die Luft gezogen, bis ihre Schultern ausgekugelt sind.

Exzessive Gewalt gegen friedliche Demonstranten: Statt sie friedlich demonstrieren zu lassen, kommt es bei Demonstrationen regelmässig zum Einsatz von Schlagstöcken, Faustschlägen und der Zerstörung der Ausrüstung von Journalisten. Ausserdem belästigen Polizisten in Zivil weibliche Demonstranten und es kommt zu sexuellen Übergriffen.

Religionsfreiheit und Rechte von Minderheiten: Mitglieder der Hamas haben einen Buchladen angezündet, der der Bible Society gehörte und später den Ladenbesitzer entführt. Sein misshandelter Körper wurde in einem nahegelegenen Feld gefunden.

Vereinigungsfreiheit: Ganz im Geiste der Hamas hat ein maskierter und bewaffneter Mann im Mai 2010 ein Sommerlager der UN in Gaza angegriffen, da dort „unmoralische Werte“ gelehrt würden.

Pressefreiheit: Am 26. März 2012 hat die PA Yusuf al-Shayeb festgenommen, nachdem er einen Artikel geschrieben hat, der die palästinensische Regierung der Korruption, Spionage und Vetternwirtschaft beschuldigte.

Frauenrechte: Zahlreiche Menschenrechtsverletzungen finden gegen Frauen statt: Für Vergehen wie unanständige Kleidung, Sex ausserhalb der Ehe oder für den Wunsch zu heiraten oder sich scheiden zu lassen, werden als Strafe auch sogenannte Ehrenmorde durchgeführt.

Kinderrechte: Die Erziehung der Kinder, sich selbst in Stücke zu sprengen, Kindersoldaten zu werden oder als menschliche Schutzschilde zu dienen, wird im Radio, Fernsehen, Schulbüchern, Zeitungen und von den palästinensischen Politikern propagiert wird und ist der Hauptfaktor für das Heranwachsen von Kindern, die Terroristen werden wollen. Solche Praktiken sind die ungeheuerlichste Form von Kindesmisshandlung, da sie einen direkten Weg ins Gefängnis oder einen frühen Tod darstellen. (ih)



Kategorien:Nahost

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1 reply

  1. Interessant ist, dass weder die jüdische noch die israelische Palästinenserlobby wahrhaben will, dass nicht Israel oder gar die IDF die palästinensischen Araber unterdrückt. Es ist eine Soldateska der palästinensischen Behörden, der PA, PLO und Fatah, die gegenüber ihren Mitbürgern keinerlei Menschenrechte einhält.

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