Israel rettet syrischen Terroristen das Leben


syyAls Israels Grenzsoldaten auf den Golanhöhen mitgeteilt wurde, dass ein schwerverletzter Syrer über den Grenzübergang bei Kuneitra nach Israel transportiert werden sollte, öffneten sie aus humanitären Gründen die Grenze. Der israelische Befehlshaber auf den Golanhöhen liess verlautbaren, dass er den syrischen Ansprechpartner auf der anderen Seite der Grenze gekannt habe. Israelische Militärärzte empfingen den Verwundeten am Grenzübergang, um ihn dort umgehend zu behandeln. Der israelische Armeesprecher veröffentlichte ein Video, wie israelische Ärzte den Rebellen behandeln. Aus verschiedenen Quellen geht hervor, dass der Syrer der dschihadistisch-salafistischen Al-Nusra-Front, die ein Zweig der Al-Qaida-Terrororganisation ist und gegen das Assad-Regime in Syrien kämpft, angehört.

Der schwerverletzte Syrer wurde zuerst am Körper untersucht, um sicherzustellen, dass er keine Sprengkörper versteckt hat. Nachdem die Sanitäter ihm erste Hilfe leisteten, wurde er in ein israelisches Krankenhaus Siv eingeliefert. Einen Tag zuvor wurde die israelische Armee von der syrischen Seite gebeten, einer syrischen Frau beim Kaiserschnitt zu helfen. Israel stimmte zu und wartete am Grenzübergang mit zwei Ärzten und weiteren Sanitätern auf die schwangere Frau. Aber schliesslich wurde den Israelis mitgeteilt, dass die Mutter auf den Weg nach Israel ein gesundes Baby geboren hatte. Das sind nur wenige Fälle, die in den israelischen Medien veröffentlicht werden.

Auf den syrischen Golan, die nur 40 Kilometer süd-westlich von Damaskus entfernt liegen, bekämpfen sich die sunnitischen Terrorrebellen der Al-Nusra-Front und die schiitischen Hisbollah-Terroristen, die Assads Regime in dieser Region verteidigen. Die israelische Armee verfolgt die Kämpfe jenseits der Grenze in den Golanhöhen aufmerksam und vereitelte in den letzten Wochen mehrmals Versuche der Hisbollah, Israel von syrischer Seite aus anzugreifen und so in den Konflikt mit hinein zu ziehen. Trotz Gefahren und Risiken hilft Israel seinen Feinden auf der syrischen Seite. Vor über einem Jahr sagte Professor Rafi Bi’er, der Generaldirektor des Rambam-Krankenhauses: „Wir behandeln jeden, der durch die Tür unserer Notaufnahme kommt. Wir schauen weder auf seine Herkunft noch auf seine Nationalität oder Religion. Wir sind verpflichtet, Menschenleben zu retten und Kranke zu heilen.“ Als wir damals die Genehmigung vom israelischen Geheimdienst bekamen, mit vier Terroristen aus Syrien im Siv-Krankenhaus für 15 Minuten zu reden, haben sie alle die Behandlung in Israel gelobt. Als danach fragten, ob Israelis in syrischen Krankenhäusern genauso gut behandelt werden würden, sagten alle vier nacheinander: „Das wäre niemals möglich. Moslems kennen keine Gnade, Feinde bleiben Feinde!“ (Aviel Schneider, ih)



Kategorien:Nahost

Schlagwörter: , , , ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: