Freiwillig Dienst in der israelischen Armee


Oren_GiladiDer Walliser Oren Giladi leistete eineinhalb Jahre freiwillig Dienst in der israelischen Armee. Dies machte ihn kurzfristig zum Filmstar.

Oren Giladi ist 22 Jahre alt, Walliser, aus Sitten. Der Sohn eines Israeli machte sich im Jahr 2012 auf nach Israel, um eineinhalb Jahre lang im israelischen Militär zu dienen. Durch den Dokumentarfilm ‚Beneath the Helmet: From Highschool to the Home Front‘ wurde er kurzzeitig zum Kinosternchen.

Der US-Dokumentarfilm begleitet fünf junge Soldaten durch ihren Dienst und zeigt, was sie antreibt, was sie fürchten und wovon sie träumen. Für Giladi war der Dienst freiwillig. Für israelische Männer und Frauen ist er obligatorisch. Also freiwillig von der friedlichen Schweiz in die Krisenregion Nahost. Ein Schritt, der von seinem Umfeld zwar geschätzt, aber nicht verstanden wurde.

Warum sollte jemand, der im Frieden lebt, sich dem Krieg zuwenden? Zionismus ist die Antwort des Wallisers. „Ich glaube an den jüdischen Staat“, wird Giladi in der ‚SonntagsZeitung‘ zititert. Er selbst sei jüdisch, aber nicht religiös. Der Begriff Zionismus lebt von der Definition des Individuums. Der 22-Jährige möchte nicht zu denen gehören, die vom Schutz und vom jüdischen Staat profitieren. Er wolle Teil von denen sein, die ihn beschützen. Giladi wurde acht Monate lang von einem Kamerateam begleitet, schreibt die Zeitung weiter. Nach dem Militärdienst kehrte Giladi für ein Praktikum ins Wallis zurück.

(JNS und Agenturen / Foto: Jerusalem U)



Kategorien:Gesellschaft

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