Einsatz gegen jüdischen Terror


.Der israelische Inlandsgeheimdienst Schin Bet hat am Donnerstag mitgeteilt, dass jugendliche Israelis festgenommen werden konnten, die verdächtigt werden, für den Brandanschlag auf das Haus der Palästinenserfamilie Dawabscheh im Dorf Duma verantwortlich gewesen zu sein. (Im Bild: Die Pressekonferenz) Bei diesem Anschlag, der in Israel als jüdischer Terror verurteilt wird, sind drei Palästinenser ums Leben gekommen: Vater, Mutter und das 18 Monate alte Baby Ali.

Die Polizei ging von radikalen Siedlern als Täter aus, da am Haus der Familie hebräische Schriftzüge gefunden worden waren. Die meisten Details zu den laufenden Fahndungen sind noch unter israelischer Zensur. Bis zur Anklage kann noch viel Zeit vergehen. Israel wird von den Palästinensern und den ausländischen Medien sehr heftig kritisiert, sich nicht genügend für Fahndungen gegen den so genannten jüdischen Terror oder Angriffe auf Araber einzusetzen.

Palästinensische Terroristen werden entweder sofort erschossen oder in den nächsten Tagen irgendwo in Judäa und Samaria ausfindig gemacht. Palästinenser behaupten immer wieder, dass es genügt, wenn ein Palästinenser in Nablus nur von einem Anschlag in Jerusalem träumt – schon wird er am nächsten Tage vom Geheimdienst verhaftet. Dies geschehe auf der jüdischen Seite nicht, wird Israel nachgesagt. Es stimmt, Israel hat seine Informanten in der palästinensischen Bevölkerung, nicht aber innerhalb extremer Siedlergruppen. Diese sind sehr geschlossen Gruppen, sehr skeptisch und vorsichtig.

Der Geheimdienst hat immer wieder betont, dass man Schwierigkeiten habe, in diese verdächtigten Gruppen einzudringen. Zwischenzeitlich wurden etliche Gerüchte in die Welt gesetzt, die nicht mehr als Gerüchte sind. Dazu sagte der bekannte Fernsehkommentator Ronny Daniel, dass die extremen Siedlergruppen, von denen man meint, sie seien Terroristen, einfach zu raffiniert sind. Zum einen gibt es Anweisungen im Internet, mit deren Hilfe Extremisten erklärt werden, wie sie sich bei Verhaftungen der Polizei gegenüber verhalten müssen. Darüber hinaus gehen sie professionell mit Handschuhen und Masken vor und hinterlassen keine Fingerabdrücke oder Spuren. Die Verdächtigen sagen auch während der Gerichtsverfahren nicht aus, sie respektieren Israels Gesetzsystem nicht.

Doch anders als die palästinensischen Terroristen der aktuellen Terrorwelle, die ihren Tod bei einem Anschlag in Kauf nehmen, wollen jüdische Terroristen ihren eigenen Tod vermeiden. Der palästinensische Terrorist hat die Absicht, Märtyrer zu werden, der jüdische Terrorist jedoch nicht. Auch wenn es länger dauern sollte, so wird die israelische Polizei und der Geheimdienst die verantwortlichen Täter auf der jüdischen Seite ausfindig machen und verhaften. (Aviel Schneider, ih)



Kategorien:Politik

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