Ein kleiner Beutel voll mit Schekel


Was passiert, wenn eine Jeschiwa Schüler den Geboten gehorcht und einem nicht orthodoxen, säkularem Jude 130.000 Schekel zurück gibt?

shelekl

Letzte Woche fand ein Schüler der Belz Jeschiwa an einer Bushaltestelle in Haifa einen kleinen Beutel mit 130.000 Schekel (über 32.600 $) in bar.

Ohne zu überlegen, entschied er, dass er den Versuch wagen sollte eine Weile auf den Besitzer zu warten und würde dieser wieder zurück kommen hätte er so die Möglichkeit ihm den verlorenen Beutel mit dem Inhalt zurückzugeben. Sollte sein Besitzer nicht wieder erscheinen könnte er den Fund auch abgeben.

Als die Minuten so verstrichen, kam nach einiger Zeit ein weltlicher (säkularer) Mann zur Bushaltestelle und suchte seine Tasche. Nach der korrekten der Beschreibung und Identifizierung der Beutel gab der Jeschiwa Schüler, wie im Fall von Halacha vorgeschrieben, wenn ein Sucher versucht, einen verlorenen Gegenstand zurück zu bekommen, zurück.

Der Mann war so bewegt von guten Tat des Schülers, dass er darüber in Facebook einen Beitrag schrieb. „Als ich an der Busstation ankam, sah ich auf der Bank dort einen Haredi Jungen sitzen und er fragte, ob er mir helfen könnte. Ich erzählte ihm meine Geschichte und er sagte mir: „Ich kam vor 25 Minuten hierher und sah die Tasche. Diese öffnete ich und ich sah eine ziemlich grosse Summe Geld darin. So sagte ich mir, dass ich hier ca. 15 Minuten warten werde und wenn der Besitzer der Tasche nicht zurück käme, dann würde ich einen Hinweiszettel mit meine Handynummer da lassen, damit er oder sie konnte mich erreichen.“

„Fünfzehn Minuten später, als niemand kam, sagte ich zu mir, ich lebe auch in Jerusalem und das Geld ist für seinem Besitzer auch wichtig also werde ich länger warten. Ich rezitierte einen Vers aus Tehilim (Psalmen) auf das der Eigentümer bald kommen würde und keine zehn Minuten später sind Sie her gekommen.“

Der säkulare Man schrieb in seinem Beitrag, dass er keine Sympathie für Haredim hegt, gelinde gesagt – bis jetzt.“

Bis zu dem Moment, als ich fertig dem Jungen meine Geschichte zu erzählen, konnte ich nicht glauben, dass ich mein Geld gefunden hatte und alles zurück bekam (Ich ‚war‘ so ‚anti-orthodox‘ bis jetzt). Ich wollte ihm (dem Jeschiwa Schüler ) eine schöne Summe geben, aber er absolut weigerte sich etwas anzunehmen. Er sagte nur dazu, es sei seine Mizwa“, schrieb er dankend in seinen Facbook Post.

(Chaim Stolz, JNS)



Kategorien:Gesellschaft

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