Energiebehörde wehrt Cyberangriff ab


Hackerangriffe
Israel hat in den vergangenen Tagen einen der grössten Cyberangriffe in der Geschichte des Staates erlebt. Der Angriff auf die Energiebehörde ist auch brenzlig, weil der Energiebedarf angesichts der Kälte im Land hoch ist.

Israels Energiebehörde hat im Verbund mit dem nationalen Cyberbüro „einen der grössten Cyberangriffe“ in der Geschichte des Landes abgewehrt. Das gab Energieminister Juval Steinitz am Dienstagabend bekannt. Der Angriff sei am Montag entdeckt worden, erklärte der „Likud“-Politiker im Rahmen der jährlichen „CyberTech“-Konferenz in Tel Aviv .

Im Zuge der Abwehr mussten viele Computer der Energiebehörde heruntergefahren werden und zwei Tage lang abgeschaltet bleiben. „Der Virus wurde bereits identifiziert und die passende Software vorbereitet, um ihn auszuschalten. Ich hoffe, dass dieser ernste Vorfall bald vorüber sein wird“, sagte Steinitz laut der Tageszeitung „Jerusalem Post“.

In den vergangenen beiden Tagen haben die Israelis so viel Energie verbraucht wie noch nie, berichtet die „Jerusalem Post“. Grund dafür ist die Winterkälte, die derzeit im Land vorherrscht. In Jerusalem fiel in den vergangenen Tagen Schnee.

Steinitz äusserte sich nicht zu den Tätern oder ob es Verdächtige gibt. Der Angriff zeige jedoch, „wie anfällig die Infrastruktur für Cyberangriffe ist, und wie wichtig es ist, uns vorzubereiten, um uns gegen solche Angriffe zu verteidigen“.

Auch der israelische Premier Benjamin Netanjahu unterstrich bei der Konferenz die Bedeutung von Cybersicherheit. Diese sei wichtig für das Wachstum des Landes, für die Sicherheit des Einzelnen, zugleich aber auch eine Marktchance. Israel strebe an, auf dem Gebiet die Führung zu übernehmen. (inn)



Kategorien:Sicherheit

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