Türkei arbeitet an der Islamisierung Jerusalems


Vor dem Umzug der US-Botschaft nach Jerusalem würde die Türkei zusammen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien eine Viertelmilliarde Dollar in die Islamisierung der Stadt investieren, berichtete „HaHadashot“ (ehemals Channel 2 Nachrichten) in ihrer Nachrichtensendung.

Der Wakf, der muslimische Hüter der islamischen heiligen Stätten auf dem Tempelberg, und eine Reihe islamistischer Organisationen in der israelischen Hauptstadt erhielten den Großteil des Geldes, um die heiligen Stätten „zu retten“ und um „Renovierungen“ zu finanzieren.

Die israelischen Sicherheitsbehörden befürchten jedoch, dass das Geld neue Unruhen finanzieren wird, wenn die USA am 14. Mai ihre Botschaft nach Jerusalem verlegen werden, einen Tag bevor die Araber an die sogenannte Nakba erinnern , die Flucht von rund 550.000 Arabern vor und während des israelischen Unabhängigkeitskrieges von 1948.

Insbesondere Erdogans Türkei versucht, sich in die israelischen Angelegenheiten einzumischen, indem sie große Geldsummen in so genannte Dawa (wohltätige Zwecke mit einer Mission) Aktivitäten von gemeinnützigen Organisationen und Basisorganisationen im arabischen Jerusalem investiert.

“Die Türken finanzieren einen großen Teil der Dawa-Aktivitäten in der Stadt, und ihr Vertreter ist Scheich Ekrima Sa’id Sabri, ein ehemaliger Großmufti von Jerusalem und der prominenteste Vertreter der Muslimbruderschaft“, so Dr. David Koren und Dr. Ben Avrahami, zwei Berater für arabische Angelegenheiten in Jerusalem.

Die türkischen Aktivitäten in Jerusalem sind Teil eines „breiteren Prozesses zur Schaffung regionaler türkischer Hegemonie auf Kosten anderer Akteure“, so die beiden Forscher.

Dieser „umfassendere Prozess“ beinhaltet, dass Hamas-Terroristen frei von türkischem Boden aus operieren dürfen, wo sie Geld für die Izz-a-Din-al-Qassam-Brigaden, den bewaffneten Flügel der Hamas, beschaffen und waschen.

Im Februar verhaftete die israelische Sicherheitsbehörde (ISA oder Shin Bet auf Hebräisch) zwei Verdächtige, darunter einen türkischen Staatsbürger, wegen des Verdachts, für die Hamas in der Türkei zu arbeiten.

„Der türkische Berater Adnan Basha, der den türkischen Regierungsvertretern nahe steht, gründete eine Firma namens SADAT, die beauftragt war, die Hamas mit Geld und Waffen zu unterstützen“, so Investigative Project, der hinzufügte, dass ein ehemaliger türkischer General das Unternehmen unterstützte.

SADAT-Mitarbeiter sollen der Hamas auch bei der Beschaffung von Drohnen geholfen haben, während der hochrangige Hamas-Terrorist Zaher Jabarin laut des Shin Bet Terroraktivitäten in Judäa und Samaria aus der Türkei koordiniere und fördere.

Das Ziel von Jabarin und seinen türkischen Komplizen ist es, eine neue palästinensische Armee zu schaffen, die darauf trainiert wird, gegen Israel zu kämpfen.

„Während der Untersuchung wurde klar, dass die Hamas direkten Kontakt zu den türkischen Behörden hat, über Jihad Ya’amur, einen Hamas – Terroristen, der 1994 an der Entführung des israelischen Soldaten Nahshon Waxman beteiligt war, der bei einem Rettungsversuch der Sayeret Matkal-Einheit der israelischen Armee ums Leben gekommen war“, sagte der Shin Bet in einer Stellungnahme.

Die Untersuchung des israelischen Sicherheitsdienstes enthüllte auch ein großes Geldwäsche-Programm in der Türkei, das von Jabarin überwacht wurde.

Hamas-Terroristen gründeten eine weitere Firma namens IMES, „die als Deckmantel für die Geldwäsche von Millionen US-Dollar diente, die in den Gazastreifen und in verschiedene Länder transferiert wurden“, so der Sicherheitsdienst.

Der Sicherheitsdienst enthüllte auch, dass die türkischen Behörden die Hamas-Operationen in der Türkei ignoriert und die Aktivitäten der Organisation in dem Land sogar gefördert hätten.

Letzte Woche veröffentlichte der Sicherheitsdienst erneut Informationen, die zeigen, dass die Türkei mit der Hamas in ihrem endlosen Krieg gegen Israel zusammen arbeitet.

Yassin Rabia, ein prominenter Hamas-Terrorist, der aus dem israelischen Gefängnis im Rahmen eines Gefangenenaustausches von mehr als 1.000 palästinensischen Terroristen für den gefangenen israelischen Soldaten Gilad Shalit befreit wurde, soll mit an den Hamas-Aktivisten in der Türkei arbeiten, um neue Terror-Operationen in Judäa und Samaria zu finanzieren.

Die Hamas-Zelle hatte mehr als 150.000 Euro an verschiedene Orte in ganz Judäa und Samaria überwiesen, um das geheime Terrorprogramm der Hamas in der Region voranzutreiben.

„Die Untersuchung deutet auf die tiefe Beteiligung von Hamas-Mitgliedern in der Türkei und im Gazastreifen hin, um Hamas-Aktivitäten in Judäa und Samaria voranzutreiben“, sagte der Sicherheitsdienst.

Dem türkischen Diktator Recep Tayyip Erdogan reicht es nicht, der Hamas dabei zu helfen, neue Terroranschläge in Judäa und Samaria durchzuführen.

Ende März forderte er die Bildung einer 5-Millionen Mann starker Islamischen Armee mit einem Budget von 175 Milliarden Dollar, um Israel gleichzeitig von mehreren Fronten aus angreifen zu können. (Yochanan Visser, ih)

 



Kategorien:Nahost

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