Mord an 19-Jähriger war Terrorismus – „Die Bösen müssen getötet werden“


Ori Ansbacher

Der Mord an der 19-jährigen Ori Ansbacher (s.A.), die am Donnerstag dem 7. Februar 2019 in einem Waldstück bei Jerusalem erstochen wurde, war ein Terroranschlag.

Zu dieser Einschätzung kommt der nationale Sicherheitsdienst (SHABAK), der den Mord untersucht. Der mutmaßliche Mörder, ein 29-jähriger Palästinenser aus Hebron, kooperiere nach seiner Festnahme am Freitag mit den Ermittlern.

Ori Ansbacher stammte aus Tekoa südlich von Jerusalem. Sie absolvierte einen Freiwilligendienst in einem Jugendzentrum.

Dieser brutale Mord an einer Jugendlichen, Ori Ansbacher, hat Regierungsbeamte und Israelis in der ganzen Nation dazu gebracht, die Todesstrafe für den 29-jährigen Palästinenser zu fordern, der sie vorsätzlich und kaltblütig ermordet hat.

Im Gegensatz zu den meisten modernen Demokratien, die die Todesstrafe ablehnen, gibt es in Israel zwei spezifische Straftaten, die mit dem Tod bestraft werden können: Verbrechen gegen das jüdische Volk und die Menschheit (das Gesetz zur Bestrafung von Nazis und ihrer Komplizen) und Mord im Zusammenhang mit einem terroristischen Akt (gemäss dem Notstandsgesetz).

Der palästinensische Mörder in Handschellen

Nach israelischem Recht erfordert die Todesstrafe eine einstimmige Abstimmung durch den Obersten Gerichtshof. Die Vorsicht vor einer vorschnellen Umsetzung der Todesstrafe in Israel beruht grösstenteils auf jüdischer Tradition, in der sie trotz des Bestehens dieser Strafe fast nie geltend gemacht wird. Wie es geschrieben steht: Das Sanhedrin, das alle sieben Jahre eine Person tötet, gilt als schädlich. Mit anderen Worten, das jüdische Gesetz verlangt Mässigung im Umgang mit Mordfällen.

In der Schrift stellte Gott Israel ein detailliertes Werkzeug zur Verfügung, um Verbrechen und Bestrafung in Mordfällen festzulegen (siehe z. B. 4. Mose 35). Als die Kinder Israels kurz davor waren, das Land zu betreten, wussten sie, dass die Gründung einer Nation die Bewältigung der komplexen menschlichen Sünde erfordern würde, und es wurden Flüchtlingsstädte errichtet, in die ein Mörder fliehen konnte, bis der Fall richtig beurteilt wurde.

Ein entscheidender Durchbruch in den Gesetzen, die die antike Zivilisation beherrschten, bestand in der biblischen Erlaubnis für Israel, mit einer Person über das Motiv seiner Straftat zu diskutieren, und sich nicht nur mit dem Ergebnis ihrer oder seiner Handlung zu befassen. In der Bibel wird zwischen böswilligen und zufälligen Mord unterschieden. Das Konzept wird zuerst in 3. Mose 4 gefunden, wo der Person, die ohne Absicht gehandelt hat, die Möglichkeit gegeben wird, für den Mord zu zahlen, aber nicht mit seinem Leben. Heute unterscheiden wir zwischen Totschlag und Mord, Fehlverhalten und Bosheit. Unglaublicher Weise hatte die Bibel alle diese Szenarien vor langer Zeit erkannt.

Die Grundlage des Ansatzes der Bibel für diese Gesetze besteht darin, die Heiligkeit des Lebens zu schützen und gleichzeitig die Schwächen und Komplexitäten der Menschheit zu berücksichtigen. Die biblischen Richtlinien würden jedoch nach modernen, politisch korrekten Standards nicht als „human“ betrachtet werden. Im 3, Buch Mose, Kapitel 35, haben wir die klarsten Massstäbe für die Beurteilung von Mord. Das Kapitel endet mit einer starken Warnung, mit dem „bösen Verbrecher“ nicht zu milde umzugehen. Es gibt ein striktes Verbot gegen jegliche Art einer Einigung, Zahlung oder politischen Erwägungen, um die Bestrafung eines verurteilten Mörders zu mildern. Der Mörder „, der böse ist, muss getötet werden.“ Es wird jedoch auch befohlen, dass der Mörder hingerichtet und nicht aus Rache getötet wird.

Alle biblischen Vorschriften wurden erlassen, um die „Heiligkeit des Landes“ zu schützen, die persönliche Sicherheit für den Einzelnen und die Öffentlichkeit zu wahren und weiteres Blutvergiessen zu verhindern. Was wird mit einer Gesellschaft geschehen, deren Führer auf ihre Verantwortung verzichten, die Heiligkeit des Lebens zu schützen, wenn es „Bosheit im Land“ gibt? Vielleicht ist es das Chaos, Mord, Totschlag und Wut, die wir auf den Strassen Israels und auf der ganzen Welt sehen. Gott helfe uns in diesen beunruhigenden Zeiten. (David Lazarus, ih / JNS)

 

 



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