Die Natur spült Sicherheitsmauer weg


Die heftigen Regenfälle der vergangenen Nacht haben einen Teil der Sicherheitsmauer um das “Flüchtlingslager” Shuafat im Nordosten Jerusalems zum Einsturz gebracht. Der Regen war so stark, dass der Boden unter der Mauer weggespült wurde. Dieses Ereignis wurde von den Bewohnern Shuafats mit Begeisterung gefeiert.

Es ist allerdings nicht das erste Mal, dass die Mauer den Wassermassen nicht standhält. Auch im letzten Jahr und im Jahr 2013 brachen Teile der Mauer in derselben Umgebung nach starken Regenfällen zusammen.

Shuafat befindet sich innerhalb der Stadtgrenzen von Jerusalem, die Bewohner haben daher das Recht auf die israelische Staatsbürgerschaft und sind im Besitz israelischer Personalausweise und haben daher freien Zugang zu Jerusalem. Da das “Flüchtlingslager” aber zu den Gebieten der Palästinensischen Autonomiebehörde offen ist, wurde die Mauer gebaut, so dass sich auch die Bewohner Shuafats auf ihrem Weg in die Stadt einer Kontrolle unterziehen müssen.

(JNS und Agenturen)



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