Jüdisches Filmfestival Berlin & Brandenburg eröffnet


Gemeinsam Musik machen: Filmszene aus „Crescendo – MakeMusicNotWar“; Foto: Camino Filmverleih

Dieses Jahr feiert das Jüdische Filmfestival Berlin & Brandenburg sein 25. Jubliäum. Zur Eröffnung am Sonntag kamen zahlreiche Vertreter aus Kultur, Gesellschaft und Politik.

Die 25. Ausgabe des Jüdischen Filmfestivals Berlin & Brandenburg (JFBB) wurde am Sonntagabend im Potsdamer „Hans Otto Theater“ vor rund 500 Gästen eröffnet. Das Filmevent gilt laut der Veranstalter als das grösste Forum für den jüdischen und israelischen Film in Deutschland und läuft dieses Jahr unter dem Motto „Celebration!“. In den vergangenen Jahren wurden beim JFBB insgesamt rund 720 Filme aus 47 Ländern gezeigt.

Dror Zahavis Film „Crescendo – MakeMusicNotWar“ über ein israelisch-palästinensisches Jugendorchesters gab den Startschuss. Die Vereinigung wurde als Zeichen der Annäherung ins Leben gerufen.

Unter den Gästen am Sonntagabend war das „Crescendo“-Filmteam mit Regisseur Dror Zahavi und den Schauspielern Peter Simonischek, Daniel Donskoy, Bibiane Beglau sowie Produzentin Alice Brauner. Auch der Brandenburger Staatssekretär Thomas Kralinski, der Chef der Senatskanzlei Berlin, Christian Gaebler und die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, waren Gast. Mit dabei waren zudem der Sänger und Musiker Max Raabe, die Schauspielerinnen Adriana Altaras, Susan Sideropoulos, Sila Sahin sowie die Schauspieler Harald Schrott und Frank Leo Schröder.

Die Veranstalter empfehlen verschiedene Werke als Highlights des Festivals. Zu den Empfehlungen gehört etwa der Spielfilm „Fig Tree“, der am Donnerstag im „Delphi LUX“ Deutschlandpremiere feiert. Regie führte Aäläm-Wärque Davidian. Es sei ein „authentisches, bewegendes Drama über eine jüdische Familie in Äthiopien, die vor dem Bürgerkrieg nach Israel fliehen will und ein junges Mädchen, das alles versucht, um ihre Jugendliebe zu retten“.

Unter den Highlights sei zudem „The Bar Mitzvah“ von Regisseur Eytann Fox. Die Serie hat am Mittwoch um 21 Uhr im „Delphi LUX“ ihre Deutschlandpremiere. Die Komödie handelt von einem schwulen Paar aus den USA, das mit seinem Adoptivsohn zur Bar Mitzvah-Feier nach Israel kommt. Dort gerät es laut Beschreibung „in die Arme einer durchgeknallten ,Reiseführerin’“. Noch bis zum 17. September läuft das JFBB. (inn)



Kategorien:Kultur

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