Autoren-Archive

  • Jordanien verschob Ernennung eines neuen Botschafters

    Bereits zum dritten Mal verschob die jordanische Regierung die Ernennung eines neuen Botschafters nach Israel, so berichtete die Londoner Zeitung Elaph. König Abdallah II., wartet auf den Ausgang der jetzigen direkten Gespräche zwischen Israel und den Palästinensern ab und deren Einfluß auf die Beziehungen zwischen Israel und Jordanien, bevor jegliche Entscheidungen getroffen werden. Der vorige Botschafter, Ali Ayed, wurde im Juli für den Posten des Kommunikations- und Informationsminister zurückberufen und seither ist der Posten des Botschafters in Israel unbesetzt.

  • Erdan droht mit Baustopp für erste Palästinenserstadt Rawabi

    Umweltschutzminister Gilad Erdan besuchte gestern die Baustelle der ersten geplanten palästinensischen Stadt Rawabi mit einer Mediendelegation um von eienm Repräsentanten des Bauleiters über das Projekt zu hören. Diese Stadt soll in der Nähe von Ramallah und der jüdischen Ortschaft Ofra liegen. Jedoch drohte er dieses Bauprojekt mit allen Mitteln zu stoppen, sollten keine zufriedenstellenden Lösungen für potentielle Umweltprobleme wie Abwasser, Bodenverschmutzung und Luftverschmutzung gefunden werden.

  • Israelische und palästinensische Hinterbliebene beim Friedenstag

    Israelische und palästinensische Angehörige von Opfern des Konfliktes haben am Dienstagabend gemeinsam den Internationalen Friedenstag begangen. Das Treffen in Beit Dschala bei Bethlehem hatte das israelisch-palästinensische Forum für Eltern und Familien organisiert.

  • Juden machen Muslimen den Koran zum Geschenk

    Nach einem Moschee-Brand im von Israel besetzten Westjordanland haben jüdische Siedler ein Zeichen der Solidarität gesetzt und den Bewohnern eines palästinensischen Dorfes neue Koran-Ausgaben geschenkt. Dieser Besuch solle ausdrücken, dass der, der gegen Frieden sei, auch gegen Gott sei, sagte Rabbi Menachem Froman, ein bekannter Friedensaktivist.

  • Wagner-Festspiele: Teilnahme eines israelischen Orchesters sorgt für Unmut

    Die geplante erste Teilnahme eines israelischen Orchesters an den Wagner-Festspielen in Bayreuth sorgt in Israel für Empörung, wo die des deutschen Komponisten wegen dessen antisemitischer Positionen und Popularität während der NS-Zeit so gut wie nie konzertant aufgeführt werden.

  • Bürokratie: Schalit soll Führerschein auffrischen

    Das israelische Verkehrsministerium hat den seit vier Jahren entführten Soldaten Gilad Schalit aufgefordert, sich fristgerecht zu einem Auffrischungskurs zu melden. Wenn er nicht innerhalb eines halben Jahres daran teilnehme, werde sein Führerschein zurückbehalten. Wie die Tageszeitung „Jediot Aharonot“ berichtet, traf der Brief im vergangenen Monat bei der Familie Schalit in Mitzpeh Hila ein.

  • Älteste Jüdin der Welt verstorben

    Die älteste Jüdin der Welt, Fannie Forman Buton, starb vor kurzem im Alter von 111 Jahren in Philadelphia/Pennsylvania/USA. Sie wurde 1899 in Österreich geboren und wanderte im Jahr 1901 im Alter von 2 Jahren in die USA aus. Sie hinhterlässt zwölf Enkel und 14 Grossenkel.

  • Kibbutz-Bewegung feiert 100-jähriges Bestehen

    Tausende von Menschen haben sich am Montag in den Kibbutzim Degania und Kinneret zum 100. Geburtstag der Kibbutz-Bewegung versammelt. Diese kann nach langjähriger Krise inzwischen wieder zuversichtlich in die Zukunft blicken und braucht sich über Nachwuchs in der Mitgliederschaft kaum Sorgen mehr zu machen.

  • Absagen für OECD-Konferenz in Jerusalem

    Grossbritannien und Spanien nehmen nicht an der Tourismuskonferenz der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) teil, weil sie in Jerusalem stattfindet. Die Palästinenser drängten die Mitglieder, dem Kongress fernzubleiben, teilte der israelische Tourismusminister Stas Misezhnikov am Montag mit.

  • Schacholympiade: Bronze für Israel

    Mit einer Bronzemedaille sind die Israelis von der Schacholympiade im russischen Chanty-Mansisk zurückgekehrt. An den 39. Spielen nahmen 148 Mannschaften teil. Die Ukraine sicherte sich zum zweiten Mal in der Geschichte den Titel. Mit 19 Punkten lag sie in der Endabrechnung einen Punkt vor dem russischen Team. Israel kam in der Gesamtwertung auf 17 Punkte und verwies die punktgleichen Ungarn aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs auf Platz 4.