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  • Palästinenser aus Gaza besuchen Israel

    Dutzende Palästinenser aus dem Gazastreifen sind am vergangenen Montag nach Israel gereist. Einige von ihnen waren zur Behandlung in einem Krankenhaus in Tel Aviv, andere besuchten den jüdischen Staat aus kulturellen Anlässen.
    Zur medizinischen Behandlung im Tel Aviver Ichilov-Krankenhaus waren 36 Palästinenser angereist. Unter ihnen waren auch 18 Kinder, die von ihren Eltern begleitet wurden. Die Gruppe verbrachte ausserdem Zeit in einem Erholungsressort und besuchte historische und touristische Stätten in Israel. Ihr Aufenthalt wurde teilweise vom israelischen Sozialministerium bezahlt.
    Ausserdem traf eine Gruppe von 19 palästinensischen Musikschülern aus Gaza ein. Sie werden von ihren Lehrern begleitet und verbringen acht Tage in Israel. Zusammen mit israelischen Altersgenossen besuchen sie ein Musik-Camp.
    Auch 19 behinderte Athleten reisten nach Israel. Die Palästinenser werden an verschiedenen Sport-Veranstaltungen in Israel und dem Westjordanland teilnehmen.
    Die Einreise dieser drei Gruppen wurde von der israelischen Armee, dem Verteidigungsministerium sowie von Vertretern der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) in Gaza organisiert…

  • Israelische Jugendliche gewinnen 2. Platz bei Erfinderwettbewerb

    Die Idee der Grossmutter eines 14-jährigen Yeshiva-Schülers aus Yeroham bescherte dem Enkel und seinen fünf Freunden den zweiten Platz beim internationalen Wettbewerb für junge Wissenschaftler, der FLL Global Innovation Competition, in Washington.
    Die Idee: Ein Röhrchen, welches man durch Knicken aktiviert, sodass sich Chemikalien vermischen und Kälte erzeugen, und so z.B. das Essen in einem Picknick-Korb kühl halten. So erfanden die Jugendlichen den FreezeStick, der auch in der Medizin oder anderen Bereichen zum Einsatz kommen könnte.
    Es ist das erste Mal, dass Israelis in dem FFL Wettbewerb teilgenommen haben und gleich 250 andere Teams geschlagen haben. Die sechs Jungen bekamen ein Preisgeld von 5.000 US$ um einen Prototyp herzustellen und damit einen Investor zu finden, der das Patent für den FreezeStick anmeldet.

  • Schiesser-Verkauf an israelischen Investor abgeschlossen

    Der Verkauf des Wäscheherstellers Schiesser an einen israelischen Investor ist abgeschlossen. Delta Galil hält seit Montag sämtliche Aktien der Schiesser AG, wie das vor allem für seine Feinrippunterwäsche bekannte Unternehmen aus Radolfzell am Bodensee am Mittwoch mitteilte. Damit wird auch die Restrukturierung nach der Insolvenz 2009 abgeschlossen. Delta Galil habe Schiesser mit 68 Millionen Euro ausgestattet, die den Angaben nach zu einer vollständigen Befriedigung der Gläubigerforderungen führen. Die Auszahlung der Forderungen erfolge in den nächsten sechs Wochen.
    Das Geschäft wurde Anfang Mai bekannt. Die in Israel und den USA ansässige Delta-Galil-Gruppe entwirft und produziert nach eigenen Angaben Unterwäsche- und Nachtwäsche-Kollektionen für führende Markenhersteller weltweit. Bei Schiesser erhofft man sich mit dem neuen Eigentümer den Eintritt in neue Auslandsmärkte und eine bessere Auslastung der Werke.

  • Lieberman besucht italienisches Erdbebengebiet

    Israelische Unterstützung für Erdbebenopfer: Aussenminister Avigdor Lieberman hat am Montag im norditalienischen Mirandola eine mobile Entbindungsklinik eingeweiht. Die Region war im Mai von einem Erdbeben erschüttert worden. Die provisorische Klinik besteht aus vier beweglichen Gebäuden. Sie wurde vom israelischen Aussenministerium und dem kanadischen Geschäftsmann Walter Arbib gestiftet. Auch die jüdische Organisation „Keren Hayesod“ hat einen Beitrag geleistet. Sie war bei der Zeremonie in der nordwestlich von Bologna gelegenen Ortschaft durch ihren Präsidenten Eliezer („Moody“) Sandberg vertreten, wie das Aussenministerium mitteilte.

    Lieberman bezeichnete die Einweihung als zusätzlichen Ausdruck der starken Beziehungen zwischen Israel und Italien sowie der echten Freundschaft, die zwischen den beiden Völkern bestehe. Italien habe Israel während des Grossbrandes in der Karmelregion vor anderthalb Jahren geholfen. Israel wiederum habe Italien 2009 nach einem Erdbeben unterstützt. Diese ausgedehnte Zusammenarbeit zeige sich auch bei fröhlicheren Anlässen und auf vielen Gebieten…

  • Israelische Technologie sichert den Louvre

    Mit Hilfe israelischer Technologie der Firma Synel, eine israelische Tochtergesellschaft in Frankreich, wird das Louvre-Museum in Paris zukünftig gesichert werden. Der Louvre als grösstes Museum der Welt mit seinen über 35.000 Objekten der Frühzeit bis zum 19. Jahrhundert ist ein begehrtes Ziel von Kunstdieben, darunter auch Angestellte des Museums. 2011 wurden 8,8 Millionen Besucher registriert.
    „Synel bietet eine technische Lösung, die unbefugtes Betreten des Museums und der gesperrten Museumsbereiche überwacht“, so der Vizepräsident von Synel. Auch kann das Sicherheitspersonal das Bewegungsprofil der 700 Angestellten innerhalb des Museums mit dem neuen Sicherheitssystem nachvollziehen. Zudem werden verschiedene Installationen durch Synel vorgenommen, die unter Anderem die Autorisierung durch Fingerabdrücke, Zahlenkombinationen, Magnetkarten, Barcodes, Sensoren und Gesichtserkennung abdecken. Dieser Auftrag ist einer von zahlreichen Weiteren in Frankreich und England für Synel.

  • Die Höhlen des Carmel sind das neuste Weltkulturerbe

    Ende Juni hat das Weltkulturerbe-Komitee der UNESCO dafür gestimmt, das „Nahal Meàrot Nature Reserve“ in die Liste der Weltkulturerbe-Stätten aufzunehmen.
    Die Stätte der „Menschlichen Entwicklung“ (Site of Human Evolution) am Berg Carmel im Norden Israels bestehen aus prähistorischen Höhlen, die durchgehend von Frühzeitmenschen während Hunderttausenden von Jahren bewohnt waren. Diese menschliche Lebensform ist ein weltweit sehr seltenes Phänomen.
    Damit wurde Nahal Meàrot nun als 8. Weltkulturerbe-Stätte in Israel ernannt. Die anderen Stääten sind die Altstadt von Jerusalem, die Bahai-Anlage in Haifa und Westgalliläa, die biblischen Siedlungen Megiddo, Hazor und Beer Sheva, die Weihrauchstrasse im Negev, die Festung Masada, die Altstadt von Akko und die als „Weisse Stadt“ bezeichnete Bauhausarchitektur in Tel Aviv…

  • Ende der Einzelhaft für Rabin-Mörder

    Jigal Amir, der Mörder von Israels Premierminister Jitzhak Rabin, wird nicht länger in Einzelhaft gehalten. Nach fast 17 Jahren der Isolation soll er in den kommenden Tagen in eine Zelle mit zwei bis vier Mitgefangenen verlegt werden.
    Gerichte hatten die Anordnung der Einzelhaft in den vergangenen 17 Jahren immer wieder verlängert. Amir hatte mehrere Anträge auf ein Ende der Isolation gestellt, diese waren bislang abgewiesen worden. Unter anderem, weil er bisher keine Reue für seine Tat gezeigt hat und ausserdem Gefahr für ihn durch andere Gefangene besteht. Die Gefängnisbehörde teilte am Mittwoch laut der Tageszeitung „Yediot Aharonot“ mit, wenn die aktuelle Anordnung der Isolation in den kommenden Tagen auslaufe, werde sie nicht verlängert. Amir soll ausserdem die Erlaubnis erhalten, fernzusehen, mehr zu telefonieren und täglich zwei Stunden auf dem Gefängnishof zu verbringen.
    Iigal Amir sitzt eine lebenslange Haftstrafe ab. Er hatte 1995 Premierminister Rabin während einer Friedenskundgebung in Tel Aviv erschossen. Eigenen Angaben zufolge wollte er verhindern, dass Rabin Teile „des biblischen Landes Israel“ an die Palästinenser übergibt…

  • Anti-Israel Proteste in Ramallah gehen weiter

    Gestern haben sich wieder hunderte Demonstranten vor dem Hauptquartier von Palästinenserführer Mahmud Abbas in Ramallah versammelt, um gegen diplomatische Beziehungen mit Israel und gegen palästinensische Polizeigewalt zu protestieren.
    Mit Parolen, die das Ende von Oslo forderten, also dem Bemühen, einen dauerhaften Frieden zu schaffen, marschierten die Demonstranten durch die Innenstadt Ramallahs. Dieses Mal wurden sie jedoch nicht von den Sicherheitskräften angegriffen und konnten bis zu Abbas’ Residenz gelangen.
    Die Proteste in Ramallah begannen am Wochenende als Antwort auf ein geplantes Treffen zwischen Palästinenserchef Mahmud Abbas und dem israelischen Vize Premierminister Schaul Mofas. Es wurde aufgrund des öffentlichen Widerstands jedoch kurzfristig abgesagt.
    Die Demonstranten scheinen keiner politischen Vereinigung anzugehören, es ist jedoch auch fraglich, ob diese Demonstrationen spontan entstanden sind, da sie in ihren Forderungen sehr spezifisch sind…

  • Ministerpräsident Netanyahu löst Plesner-Kommission auf

    Eine hitzige Debatte über die Wehrpflicht von orthodoxen Juden hat die erst kürzlich vom israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu geschlossene Regierungskoalition in die Krise gestürzt. Ministerpräsident Binyamin Netanyahu löste gestern die Plesner-Kommission auf, die eine Alternative zum Tal-Gesetz ausarbeiten sollte, das am 1. August ausläuft. Das Tal-Gesetz definiert den Rahmen der Beteiligung von ultra-orthodoxen Juden am Militärdienst. Der Oberste Gerichtshof hatte im Februar 2012 erklärt, das Gesetz sei nicht umgesetzt worden.
    Am Sonntag gab Yaakov Weinroth, der die religiösen Parteien in der Kommission vertritt, als dritter Vertreter seinen Rückzug aus der Kommission bekannt. Streitpunkt innerhalb der Kommission ist vor allem die Frage, ob und wie Araber und ultra-orthodoxe Juden zum Militärdienst verpflichtet werden sollten…

  • Iran trifft Kriegsvorbereitung

    Der Iran hat diese Woche eine Serie von Tests mit Lang- und Mittelstreckenraketen durchgeführt. Iranische Offizielle gaben an, die Tests seien gegen Nachbauten von „transregionalen Mächten“ gerichtet.

    Die im Iran hergestellten Raketen haben eine Reichweite bis nach Israel. So wurde auch anfangs angenommen, dass der jüdische Staat das Ziel der Tests war.
    Amir Ali Hajizadeh, ein General der Revolutionsgarden, enthüllte, dass Israel, aber auch die USA, mit dieser Aktion gewarnt werden sollten. Die iranische Nachrichtenagentur Fars News berichtete, die Ziele der Raketen seien Nachbauten von amerikanischen Militärlagern. Hajizadeh sagte weiterhin, die Übung zeige eindeutig, dass ein israelischer Schlag gegen die iranischen Atomanlagen katastrophale Folgen haben würde.
    „Wenn sie (Israel) uns angreifen, werden sie uns einen Grund geben, sie von der Erde zu fegen,“ wurde Hajizadeh von der iranischen IRNA Nachrichtenagentur zitiert.
    Es ist weiterhin interessant, dass diese militärische Übung „Prophet 7“ genannt wurde, eine eindeutige islamisch-religiöse Anspielung. Westliche Diplomaten vertrauen darauf, dass der Iran letzten Endes pragmatisch sein und nicht versuchen wird, Israel zu zerstören…