Die israelische Umweltbehörde hat zusammen mit der Armee eine illegale Müllhalde von 20.000 Kubiktonnen im sogenannten Westjordanland entfernt. Die palästinensischen Anwohner der umliegenden Orte hatten ihren Müll seit Jahren dort abgelagert, ohne jegliche Umweltregulierungen zu beachten. Die Müllhalde lag zudem über einem Brunnen, an den die Wasserversorgung der gesamten Gegend angeschlossen war, was zu chemischen Verunreinigungen führen könnte.
Die israelische Umweltorganisation Yarok Achschav (Grün Jetzt) hatte schon vor längerer Zeit versucht, etwas gegen diesen Missstand zu unternehmen und auch mit den Dorfältesten der arabischen Orte gesprochen, jedoch ohne Erfolg. Und das obwohl die palästinensischen Dörfer am meisten von den Umweltschäden durch chemische Vergiftungen betroffen wären. Erst als die Regierung der Umweltorganisation Hilfe zusicherte, und mit den Dorfältesten in Kontakt trat, stimmten diese zu, zu helfen.
Kategorien:Nahost
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