Das Obama Chaos beginnt heute


.15.000 Polizisten bewachen den 48-Stündigen Besuch des amerikanischen Präsidenten Barack Obama im Heiligen Land. Um 12.30 wird er in Tel Aviv landen und von der israelischen Regierung am Flughafen mit einer staatlichen Zeremonie begrüsst. Ab zwei Uhr wird Autobahn Nr. Eins zwischen Tel Aviv und Jerusalem für Obama und seine Mega-Delegation in Richtung Jerusalem gesperrt. Alle israelischen Medien warnen vor einem Verkehrschaos im Landeszentrum und Jerusalem. Etliche Strassen werden in Israels Hauptstadt Jerusalem während der ganzen Zeit seines Besuches gesperrt. Autos die an der Strassenseite parken, werden aus Sicherheitsgründen abgeschleppt. In Israel ist man der Meinung, dass Obama mehr Popularität im Volk Israel gewinnen möchte, daher sein Besuch vor dem jüdischen Pessachfest. Seine Popularität ist in Israel in den letzten Jahren wegen den persönlichen Spannungen mit Benjamin Netanjahu drastisch gesunken. Aber nun will er Israel einen neuen Barack Obama vorstellen, jemand auf den sich das Volk in Zion verlassen kann.

Gemäss den israelischen Medien stehen drei wichtige Themen im Yentrum der Gespräche zwischen Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu und seinem Gast aus Washington. Zuerst müssen sich Jerusalem und Washington einigen, wie sie gemeinsam oder einzeln, aber in Absprache gegen die iranische Atomgefahr hervorgehen. Laut beiden Ländern soll der Iran bis in den nächsten 12 Monaten dazu fähig sein, eine Atombombe herzustellen. Danach soll die steigende Gefahr von chemischen Waffen in Syrien besprochen werden. In den letzten Tagen beschuldigten sich Syriens Regime unter Baschar al Assad und seine Gegner die Rebellen gegenseitig Chemiewaffen eingesetzt zu haben. Aus israelischen Angaben geht hervor, dass tatsächlich Chemiewaffen einsetzt worden sind und Israel darin eine sehr grosse Gefahr sieht. Es besteht ein Wettrennen, wer zuerst die Hand auf die syrischen Chemiewaffen legt, Israel und die USA oder die verschiedenen Terrorgruppen, die bereits seit Monaten in Syrien hinter den Chemiewaffen her sind. Der dritte und letzte Punkt sind die israelisch-palästinensischen Friedensverhandlungen, die wieder in Gang gesetzt werden sollen. Aber auf der amerikanischen Seite ist die Hoffnung für einen Durchbruch mit den Palästinensern nicht hoch. Obwohl Obama morgen Vormittag Ramallah in der palästinensischen Autonomie besuchen wird, protestieren Palästinenser gegen seinen Besuch. Auf den Plakaten ist Obama in israelischer Soldatenuniform abgedruckt.

Laut einer jüngsten Gallup-Umfrage in den USA stehen 64% der Amerikaner auf der Seite Israels und 12 % hinter den Palästinensern. Einer CNN Umfrage sind zufolge sind 66% der Amerikaner der Meinung, dass im Nahen Osten niemals ein Frieden herrschen wird. Der amerikanische Vizepräsident Joe Biden sagte vor wenigen Tagen, dass Israel das „beste Kriegsschiff für die USA im Nahen Osten ist, auf das sich Washington mehr als alle anderen verlassen kann“!

.Obamas Programm in Israel

20. März 2013

12:25 – Ankunft in Tel Aviv und staatliche Zeremonie

13:20 – Israels Abwehrsystem Eisenkuppel, Pfeil und Zauberstab werden ihm am Flughafen vorgestellt

16:00 – Zu Gast in der Jerusalemer Residenz des Staatspräsidenten Schimon Peres

17:30 – Treffen mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in Jerusalem

20:10 – Gemeinsame Pressekonferenz

20:30 – Galadinner in der Residenz des Ministerpräsidenten in Jerusalem

21. März 2013

09:10 – Besuch im Israel Museum in Jerusalem, die biblischen Thorarollen und Technologieausstellung

11:00 – Besuch in der palästinensischen Autonomie Ramallah

17:00 – Rede in der Jerusalem Konferenzhalle Binjenei Ha´Oma

18:00 – Besuch des amerikanischen Konsulats in Jerusalem

20:00 – Galadinner in der Residenz des Staatspräsidenten

22. März 2013

08:50 – Kranzniederlegung am Grab von Theodor Herzl und Itzchak Rabin. Besuch in der Holocaust Gedenkstätte Jad Vaschem

10:50 – Zweites Treffen mit Ministerpräsident Netanjahu

Von der amerikanischen Botschaft in Israel

Heute steht alles im Zeichen des grossen Staatsmanns und Friedensnobelpreisträgers, Präsident Barack Hussein Obama. Ganz Israel freut sich auf den Besuch, das jüdische Volk hofft auf neue Friedensinitiativen und eine engere Freundschaft. Und wie sieht es mit dem arabischen Volk aus? Hier sind zwei Filme, die sehr schön die Gastfreundschaft beider Völker zeigen.

 In den Strassen Betlehems:



Kategorien:Politik

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