Zypern und Israel forcieren Gaskooperation


Cyprus_Israel_gasZypern und Israel wollen die Vorbereitung eines Rahmenabkommens über den gemeinsamen Abbau von Gasvorkommen und eines mehrseitigen Absichtsprotokolls zur Kooperation auf dem Gebiet der Energetik und der Wasserressourcen beschleunigen, wie der zyprische Präsident Nikos Anastasiades in Athen bei einem zyprisch-israelischen Geschäftsforum sagte.

„Wir teilen die Überzeugung, dass die Zusammenarbeit im Energiesektor eine Triebkraft für den Ausbau der Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Ländern sein kann. Wir unterstützen nachdrücklich die Initiative zum Ausbau einer euro-asitischen Unterwasserrohrleitung zwischen Zypern, Israel und Griechenland“, so Anastasiades.

Griechenland, Zypern und Israel treiben ein Projekt zum Verlegen einer Unterwasserrohrleitung und eines Stromkabels voran. Mit einem 2000-Megawatt-Kabel soll das Problem der Non-Stop-Versorgung von Israel, Griechenland, Zypern und ganz Südosteuropa mit Strom gelöst werden. Die zukünftige Pipeline wird es ermöglichen, Erdgas von israelischen und zyprischen Vorkommen zu europäischen Verbrauchern zu transportieren.

Anastasiades bekräftigte auch die Pläne Zyperns, einen grossen Umschlagplatz zu bauen. „Die Stabilität, die Zypern bietet, und seine geographische Lage gegenüber dem Suezkanal sind wichtige Faktoren für den Aufbau einer Energie-Infrastruktur auf Zypern, die dem Transport von Erdgas aus dem östlichen Mittelmeerraum über den Suezkanal zu den Märkten im Fernen Osten zu verhältnismässig niedrigen Kosten sowie zu den Märkten der Europäischen Union dienen soll“, so der zyprische Präsident.

Ihm zufolge ist die zyprische Regierung fest entschlossen, die Wirtschaft und das Bankensystem Zyperns wieder herzustellen. Sie habe dafür gesorgt, dass dem Staat das notwendige finanzielle Hilfspaket gewährt werde.

„Etliche Beschränkungen (für die Bankentätigkeit) sind bereits wieder aufgehoben und ich hoffe, dass die Situation uns bald erlauben wird, alle Beschränkungen abzuschaffen“, so Anastasiades.

Ihm zufolge hat die Regierung für das nächste Jahr unter anderem weitere Rückerstattungen bei der korporativen 25-Prozent-Steuer bei jeder Einstellung eines neuen Mitarbeiters angekündigt. Auch gebe es Pläne, die Tätigkeit von Spielkasinos zuzulassen.



Kategorien:Wirtschaft

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