Der Oberste Gerichtshof von Israel muss einen aussergewöhnlichen Fall behandeln: Einem palästinensischer Marathonläufer wurde der Start in Bethlehem verweigert. Nun klagt er.
Weil ihm die Teilnahme am Marathon in Bethlehem nicht gestattet worden ist, hat der palästinensischer Langstreckenläufer Nader al-Masri aus dem Gazastreifen Israels Obersten Gerichtshof eingeschaltet.
Er habe eine Erlaubnis erbeten, sich nach Bethlehem zu begeben, um am 11. April dort am Marathon-Lauf teilzunehmen, doch sei ihm diese verweigert worden, sagte Nader al-Masri der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag. Al-Masri hatte als einziger Palästinenser 2008 an den Olympischen Spielen in Peking teilgenommen.
Al-Masri wandte sich auch an den israelischen Verein Gischa, der ihm bereits 2008 geholfen hatte, den Gazastreifen zu verlassen. Ein Sprecher sagte, der Verein habe seinen Fall vor den Obersten Gerichtshof Israels gebracht.
Dem 34-jährigen Sportler war bereits im vergangenen Jahr die Teilnahme am Marathon in Bethlehem verweigert worden. Dabei haben Palästinenser laut Gischa eigentlich Anspruch darauf, an Ereignissen teilzunehmen, die von der Palästinensischen Autonomiebehörde organisiert werden. Die Stadt Bethlehem kann vom Gazastreifen aus nur über israelisches Staatsgebiet erreicht werden
Kategorien:Sport

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