Überflutungen und Rettungsaktion


.Unerwartet heftige Regenfälle haben in Israel zu Überflutungen geführt. Etliche Strassen sind derzeit unpassierbar. In Südisrael wurde eine Gruppe von 70 Wanderern aus den USA von den Wassermassen eingeschlossen und musste vom Rettungsdienst befreit werden. Der Regen, verbunden mit Gewittern (Foto: Blitze über dem Jerusalemer Felsendom in der Nacht zum Donnerstag) und heftigen Windböen, wird laut Wetterdienst noch bis zum Freitag anhalten. Am Wochenende sind weitere Schauer möglich.

Die Regenfälle beendeten eine lange Trockenperiode: Seit Ende Februar hatte es im Heiligen Land keine nennenswerte Niederschläge gegeben. Meteorologen erklärten, derart heftige Regenfälle im Mai seien ungewöhnlich, aber keine Sensation. Eine solche Wetterlage käme alle paar Jahre vor. Heisse Luft aus Westafrika sei mit kalter Luft aus der Türkei zusammengetroffen. Damit ist auch die Hitzewelle beendet, die Israel tagelang beeinträchtigt hatte.

Die heftigsten Niederschläge gab es im Süden. Dort wurden zahlreiche Strassen gesperrt. Ausgetrocknete Flusstäler (Wadis) füllten sich in kürzester Zeit mit Wasser. In der Arava-Wüste wurde eine amerikanische Wandergruppe von dem Unwetter überrascht. Sie flüchteten vor den Wassermassen auf höhergelegenes Gebiet, konnten von dort aber nicht mehr entkommen. Ein Grossaufgebot von Rettungskräften war am Donnerstag Vormittag im Einsatz, um die 70-köpfige Gruppe zu evakuieren. (ih)



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1 Antwort

  1. Das Foto ist klasse! Auch, wenn es die Umstände nicht waren…

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