UN bestätigen: Raketen auf Waffenschiff „Klos-C“ kamen aus Iran


40 Raketen, 181 Mörsergranaten und 400.000 Patronen – das fand die israelische Armee auf dem unter Panamas Flagge fahrenden Frachter. Foto: IDF

40 Raketen, 181 Mörsergranaten und 400.000 Patronen – das fand die israelische Armee auf dem unter Panamas Flagge fahrenden Frachter.
Foto: IDF

Die im März auf dem Schiff „Klos-C“ gefundenen Waffen kamen aus dem Iran, wie Israel bekannt gemacht hatte. Sie waren allerdings nicht für den Gazastreifen bestimmt. Das geht aus einem am Wochenende durchgesickerten Bericht der Vereinten Nationen hervor.

Die 40 Raketen des Typs M-302 sowie Munition auf dem Waffenfrachter waren laut einem UN-Bericht nicht für Terror-Organisationen im Gazastreifen bestimmt gewesen, sondern für den Sudan. Dass die Waffen aus dem Iran kamen, wie Israel öffentlich gemacht hatte, bestätigt der Bericht nun.

Mit seinem Handeln habe der Iran das UN-Waffenembargo gegen Teheran verletzt, geht laut der Onlinezeitung „Times of Israel“ aus dem 14-seitigen Schreiben hervor. Die Gründe hinter der Waffenlieferung des Iran nennt das Papier nicht.

Die Islamische Republik dementierte jedwede Verbindung zu den Waffenfunden. Der Sudan sagte, er habe keine Verbindung zu dem Frachter, der auf internationalem Gewässer unterwegs war.

Iran spielt Schlüsselrolle in Sudans Waffenproduktion

Im Mai hatte eine Studie öffentlich gemacht, dass der Iran eine Schlüsselrolle bei der Waffenproduktion für den Sudan spiele, berichtet „Times of Israel“. Teheran sei Khartums zweitgrösster Waffenlieferant.

Der Weg der "Klos-C" führte von Bandar Abbas im Persischen Golf nach Umm Kasr im Süden des Irak und durch den Indischen Ozean in Richtung Port Sudan im Roten Meer.

Der Weg der „Klos-C“ führte von Bandar Abbas im Persischen Golf nach Umm Kasr im Süden des Irak und durch den Indischen Ozean in Richtung Port Sudan im Roten Meer.

Aus Israel hiess es im Frühjahr zudem, dass die Waffen in Syrien hergestellt wurden. Diese Information konnte mit dem Bericht nicht bestätigt werden.

Anfang März hatten Elite-Kämpfer des israelischen Seekommandos im Roten Meer den aus dem Iran kommenden Frachter mit Langstreckenraketen aufgespürt. Die Armee fand darauf 40 Raketen des Typs M-302, 181 Mörsergranaten und rund 400.000 Patronen.

Derzeit verhandelt der Iran mit westlichen Staaten über die Lockerung ihrer Restriktionen. Die nächste Gesprächsrunde soll in den kommenden Tagen in Wien stattfinden.

 



Kategorien:Nahost

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