Deutschland: Linke wirbt bei Hamas um Wähler


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In Berlin kamen Hamas-Anhänger zusammen. Auch die Linkspartei war mit dabei
(Foto: Olaf Selchow)

Anti-Israel-Konferenz in Berlin. Sonntag kamen wie angekündigt mehrere Tausend Anhänger der islamistischen Hamas in die deutsche Hauptstadt. Mit dabei an vorderster Front: die Linkspartei.

Die Arena in Berlin-Treptow: Hier kamen Tausende zur sogenannten „13. Konferenz der Palästinenser in Europa“ zusammen. Das diese Veranstaltung von den verantwortlichen Berliner Behörden genehmigt wurde, ist sehr bedenklich. Denn laut dem Verfassungsschutz stehen die Veranstalter der Hamas sehr nahe. Offensichtlich ist es noch nicht bis zu den Berliner Verwaltungsbehörden vorgedrungen, dass die in der EU, zur eigentlich auch Deutschland gehört, die Hamas als terroristische Vereinigung eingestuft ist.

Direkt unübersehbar inmitten der Halle der Stand der Linkspartei, mit Werbematerial und Mitgliedsanträgen. Er solidarisiere sich eben mit den „Palästinensern“, erklärt der Linkspartei-Mann dahinter. Das Ziel der Linken ist, bei Hamas um Wähler zu werden. Auf die Veranstalter angesprochen, erklärt Repräsentant der Linken: „Ja, hier laufen auch einige Hamas-Mitglieder herum, ich habe damit kein Problem, es ist alles friedlich.“

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Die Schautafeln mit Fotos der angeblichen Journalisten, die in Gaza getötet wurden
(Foto: Olaf Selchow)

Fehlen durfte zu diesen Anlass natürlich auch nicht eine grosse Fotoausstellung mit Bildern aus Gaza. Auf einem der grossen Fotos wurde 17 „getöteter Journalisten“ gedacht. Hier wurde bewusst nicht darauf verwiesen, dass fast alle der sogenannten „Journalisten“ nicht mit Journalismus zu tun hatten. Sie waren bewaffnete Kämpfer der Hamas Terrororganisation.

Etwa Abdallah Murtaghi. Er war Mitglied der Qassam-Brigaden, des bewaffneten Flügels der Hamas. Selbstverständlich störte es keinen, dass die Fotos den angeblichen „Journalisten“ nicht als Journalisten zeigen. Sondern als einen Terroristen mit Sturmgewehr und Stirnband der islamistischen Terrorgruppe.

Der Tenor dieser Hass-Veranstaltung war überall in der Halle präsent. An jeder Ecke hing eine grosse sichtbare Landkarte, auf der der Staat Israel ausgelöscht ist. Dies ist nicht nur eine klare Absage an die Zwei-Staaten-Lösung, sie wiederspiegelt auch eigentliche Ziel der Palästinenser und Linken.

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Auf der anderen Seite haben sich die Gegendemonstranten hinter Absperrgittern aufgebaut (Foto: Markus Heine)

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Der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß und der Grünen-Politiker Volker Beck bei der Gegendemonstration
(Foto: Olaf Selchow)

Gegen solcherlei Hass gab es jedoch auch Widerstand: Das Bündnis „Berlin gegen Hamas“ demonstrierte mit 200 Teilnehmern, darunter Volker Beck (Grüne) und Jan Stöss (SPD). Bündnissprecher Sebastian Mohr zur BILD: „Wir haben gezeigt, dass Islamisten in Berlin nicht willkommen sind.“ 250 Polizisten schützten die Gegendemonstranten vor den Teilnehmern der Hass-Konferenz.

(Chaim Stolz)



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