Europäische Allianz für Israel


EAI-Die Freundschaftsgesellschaften für Israel aus 19 europäischen Staaten haben am 10. Mai in Berlin formell die «Europäische Allianz für Israel» (EAI) ins Leben gerufen. Die Gründungszeremonie könnte, wie die Gesellschaft Schweiz-Israel erklärte, einen «wichtigen Meilenstein» errichtet haben.

»Es gab schon lange eine enge Kooperation zwischen der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft (DIG), der Gesellschaft Schweiz–Israel und der Österreichisch-Israelischen-Gesellschaft«, sagt Lukas Blum. Der 41-Jährige ist designierter Generalsekretär der EAI. »Auf den jährlichen Treffen der Deutschen, Österreicher und Schweizer entwickelte sich 2012 die Idee, die Zusammenarbeit zu erweitern und zu vertiefen«, berichtet Blum.

An einer ersten Sitzung im Dezember 2013 hatten die Freundschaftsligen eine wachsende Notwendigkeit für eine koordinierte Unterstützung für Israel und die jüdischen Gemeinschaften in Europa festgestellt. Das Leitbild («mission statement») hält Zweck und Ziel der European Alliance for Israel fest. Die EAI unterscheidet die folgenden akuten Problemkreise:

–       Eine wachsende, fühlbare Isolierung Israels, nicht nur unter politischen Aktivisten, sondern auch in weiten Teilen der Zivilgesellschaften Israels.

–       Eine beunruhigende Zunahme des Antisemitismus in Europa, und

–       Eine Intensivierung der Aktivitäten der  Boykottvereinigungen, die Israel dämonisieren.

Lukas Blum sagte, dass der EAI besonders hohe Glaubwürdigkeit bei der Bekämpfung anti-israelischer Ressentiments zukomme, weil deren Mitglieder mehrheitlich nichtjüdisch seien und deshalb eher als unparteiisch wahrgenommen würden.

Alarmiert durch diese Entwicklungen unternahm die EAI eine Initiative für den Aufbau eines Netzwerks im Bestreben, für Israel einzustehen und zu Gunsten von Frieden und Koexistenz zusammenzuarbeiten. Bei der EAI finden sich Freundschaftsligen  Österreichs, Belgiens, der Tschechischen Republik, Dänemarks, Englands, Finnlands, Frankreichs, Deutschlands, Ungarns, Italiens, Irlands, der Niederlande, Norwegens,  Portugals, Rumäniens, Serbiens, Spaniens, Serbiens,Schwedens und der Schweiz.



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