Palästinenser stirbt bei Flucht vor der Polizei


AbuLiftaEin 18-jähriger Palästinenser, der wegen Waffenhandels gesucht wurde, ist am Montag in Kalandiya in der Nähe von Ramallah von der israelischen Polizei bei seiner Flucht ins Bein geschossen worden. Der verwundete Mann fiel dann von einem Dach, direkt vor die Füsse israelischer Sicherheitskräfte. Er war sofort tot. Muhammed Abu Latifa (Foto) ist der dritte Palästinenser, der innerhalb einer Woche bei Zwischenfallen mit israelischen Sicherheitskräften ums Leben kam.

Soldaten der Anti-Terroreinheit Yamas waren nach Kalandiya gekommen, um Muhammed Abu Latifa festzunehmen. Der junge Mann wehrte sich nach Armeeangaben heftig und widersetzte sich seiner Verhaftung. Es kam zu einem Gedränge, dem Palästinenser wurde ins Bein geschossen. Er floh zu Fuss, sprang von Dach zu Dach, was ihm schliesslich zum Verhängnis wurde. Er stürzte während seiner waghalsigen Flucht in die Tiefe. Soldaten wurden bei dem Zwischenfall nicht verletzt.

Erst vergangenen Mittwoch hatte eine andere Verhaftung ein tödliches Ende gefunden: Beim Versuch, den 53-jährigen Abu Falah Maria festzunehmen, kam es zu einer Schiesserei. Über den Hergang gibt es widersprüchliche Berichte. Die israelische Armee sagt, die Soldaten seien bei der Festnahme auf heftigen Widerstand Abu Marias gestossen. Beim Betreten der Wohnung sei es sofort zu einer Schiesserei gekommen. Die Palästinenser hingegen erklärten, Abu Maria habe nur versucht, seine Kinder zu schützen.

Am Dienstag vergangener Woche war der 21-jährige Muhammad Ahmad Alawneh durch einen Schuss in die Brust gestorben. Der junge Palästinenser sollte in Burkin in der Nähe von Jenin verhaftet werden. Alawneh hob einen Stein und warf ihn auf die israelischen Sicherheitskräfte, worauf ihn der tödliche Schuss traf, so die israelischen Behörden.

In einem anderen Fall, der sich am vergangenen Mittwoch ereignet hat, schleuderte ein achtjähriger palästinensischer Junge auf dem Friedhof am Jerusalemer Ölberg Steine auf israelische Grenzpolizisten. Die Polizisten nahmen den Jungen in Gewahrsam und übergaben ihn seinen Eltern. (ih)



Kategorien:Sicherheit

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1 reply

  1. Ich wette, das in der JLG für den Terroristenlehrling Kaddisch gesagt wird. Die JLG hat sich zum Brutkasten anti-zionistischen Agitatoren entwickelt. Ihre Mitglieder unterstützen, mindestens zum Teil, unterstützen BDS und die palästinensische Sache.

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