Zur aktuellen Situation


TelAvivTerrorEs ist an der Zeit, dass die internationale Gemeinschaft endlich die Hetze der Palästinenser verurteilt sowie die Palästinenser, insbesondere Abbas und die PA, die zu Gewalt und Terror gegen Israel und das jüdische Volk aufrufen.

In der nordisraelischen Stadt Afula ist am Donnerstag Abend ein israelischer Soldat niedergestochen worden. Er wurde mit Schnittwunden im Oberkörper ins Krankenhaus gebracht. Eine zweite Person wurde leicht verletzt. Der Attentäter wurde von Passanten überwältigt. Wütende Passanten traten auf den am Boden liegenden Täter ein. Schliesslich setzte die Polizei Tränengas ein. Nur so konnte sie verhindern, dass die wütende Menge den Terroristen lyncht.

Bei Krawallen im Shuafat ist nach Berichten der Rettungsorganisation „Roter Halbmond“ ein Palästinenser (20) getötet worden. Das „Flüchtlingslager“ Shuafat gehört zum Ostteil Jerusalems, liegt jedoch jenseits der Sicherheitsmauer. Das Opfer hat den Angaben zufolge einen Kopfschuss erlitten. Die Polizei hatte dort eine Razzia durchgeführt und drang in das Haus eines Terroristen ein, der am Vormittag in Jerusalem auf einen Yeshiva-Studenten eingestochen hatte. Dabei kam es zu heftigen Auseinandersetzungen. Die israelische Polizei meldet neun verletzte Beamte. Auch zahlreiche Palästinenser sollen verletzt worden sein.

Am Nachmittag kam es bereits zu zwei weiteren Terroranschlägen gekommen. In der Siedlung Kiryat Arba wurde ein Mann bei einer Messerattacke an einer Tankstelle schwer am Rücken verletzt. Das 25-jährige Opfer ist Einwohner der Siedlung nahe der Stadt Hebron. Der Attentäter soll laut Medienberichten Palästinenser sein. Er ist noch auf der Flucht und wird von der israelischen Armee gesucht.

In Tel Aviv, nahe dem Verteidigungsministerium und dem Hauptquartier der Armee, wurden eine Soldatin und vier weitere Israelis von einem Palästinenser mit einem Schraubenzieher verletzt (Foto). Der Attentäter konnte zunächst fliehen, wurde dann aber von Sicherheitskräften nahe der Menachem- Begin-Strasse erschossen.

Ein Reporter vor Ort gab an, dass die Soldatin zunächst am Kopf verletzt worden war. Der Täter versuchte vergeblich, ihr die Waffe zu entreissen. Auf der Flucht verletzte er dann noch vier weitere Menschen.

Seit dem jüdischen Neujahr, dem Beginn der Zeit der Hohen Feiertage im Judentum, erleben wir eine erneute Terrorwelle und Gefährdung der öffentlichen Sicherheit in Jerusalem sowie in Judea und Samaria. Die täglichen und auch tödlichen Terrorangriffe auf Juden sind ein direktes Ergebnis der Aufhetzung durch islamistische Gruppen und Terrororganisationen und werden angestachelt und unterstützt von Offiziellen der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA).

Israel betont, dass es weiterhin dem Status quo auf dem Tempelberg verpflichtet ist und jedem den Zugang zu ihm und anderen heiligen Stätten sichert. Allein im letzten Jahr sind 4 Millionen Zutritte von Muslimen auf den Tempelberg, ca. 200.000 Christen und 12.000 Juden verzeichnet worden.

Zugleich jedoch haben Radikale in der Al-Aksa-Moschee Steine, Rohrbomben und Sprengstoff angesammelt und missbrauchen diesen heiligen Ort als Kampfschauplatz. Da sie von dort aus Angriffe auf den niedriger gelegenen Platz vor der Klagemauer ausüben können, der insbesondere an den jüdischen Feiertagen von zahlreichen Gläubigen aufgesucht wird, unternehmen die israelischen Polizeikräfte alles, um dies zu verhindern.

In den sozialen Medien der PA und in Aussagen von Offiziellen der PA werden zur Aufhetzung Falschaussagen über Israels Absicht, den Status quo zu ändern, getätigt, werden religiöse Motive zur Aufstachelung missbraucht und die Attentäter von Terroranschlägen verherrlicht.

PMW hat hier einige Beispiele zusammengetragen.

Präsident Rivlin sprach zur Foreign associated Press und sagte:  “Wir sitzen hier jetzt einige hundert Meter von der Jerusalemer Altstadt entfernt; heilig für gläubige Menschen, wichtig für Studenten der Geschichte und momentan im Mittelpunkt des Interesses ihrer Arbeit als Journalisten, die über Israel schreiben. Was in den letzten Tagen und Wochen in der Stadt geschehen ist, bricht einem das Herz und kann nur verachtet werden. Lassen Sie mich deutlich sagen: diejenigen, die die Tragödie zwischen uns in einen religiösen Krieg umkehren wollen, haben Blut an ihren Händen. Immer und immer wieder hören wir Lügen über Israels Absichten in Bezug auf den Tempelberg – der für Juden und Muslime heilig ist. Ich sage noch einmal sehr deutlich, Israel hat keine Absicht den Satus quo zu ändern. Aber dieser Status quo – diese wichtige Verständigung – benötigt zwei Seiten, um sie einzuhalten.“ 

Präsident Rivlin hob hervor, dass „Israel auch weiterhin das muslimische Gebet in der Moschee und dem Schrein respektieren wird. Aber auch die Muslime müssen die jüdische Verbindung zu Jerusalem akzeptieren, die Juden die in Jerusalem leben und die Juden, die die heiligen Stätten besuchen. Erst dann können wir – Juden, Moslems und Christen – anfangen, so zu leben wie wir es zuvor getan haben, nämlich gemeinsam in der Stadt Jerusalem und im ganzen Heiligen Land.“

Als er über seine Arbeit zu Beginn seiner Präsidentschaft sprach, sagte Rivlin: „Seit meiner Wahl als Präsident des Staates Israel stand oben auf meiner Agenda die Zusammenführung der unterschiedlichen Gemeinden und Völker des Staates Israel; die Schaffung einer friedlichen Sprache für die künftige israelische Gesellschaft; die Sicherstellung, dass jeder aus allen Gemeinden sich als Teil der israelischen Erfahrung, als Teil des israelischen Traums begreift. Dies ist eine soziale Herausforderung, eine wirtschaftliche Herausforderung und eine sicherheitspolitische Herausforderung an unsere Fähigkeit Israel zu Stärken – als ein demokratischer Staat, als jüdischer Staat – als ein Staat der all seinen Bürgern Gleichberechtigung und Frieden garantiert, und dennoch seine nationale Identität als Staat des jüdischen Volkes behält.“

Der Präsident hob hervor, dass „Partnerschaft mit Dialog beginnt. Dialog besteht nicht nur aus Worten, sondern ist die Schaffung von gegenseitigem Verständnis und Respekt. Die Notwendigkeit für den Dialog endet nicht an unseren Toren. Wir und die Palästinenser werden nicht in der Lage sein einen Schritt vorwärts zu gehen, ohne direkt miteinander zu sprechen. Wir und die Palästinenser werden keine Verhandlungen führen können und zu einer Einigung kommen können, ohne das grundsätzliche Vertrauen als Partner zusammen sitzen zu können.“

Lesen Sie hier die vollständige Stellungnahme des Präsidenten Reuben Rivlin. 

Auch Ministerpräsident Netanyahu äusserte sich zur aktuellen Situation.

Lesen Sie hier die Stellungnahme des Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu. 

Es ist an der Zeit, dass die Verantwortlichen in der Regierung endlich alles unternehmen um alle Arten von Gewalt und Terror gegen Israel zu unterbinden. Unterdessen trauert Israel um die jüngsten Opfer des Terrors: Eitam Henkin, Naama Henkin, Aharon Bennett und Nehemia Lavi. Unsere Gebete und Gedanken sind bei den Waisenkindern, ihren Familien und Freunden und auch bei den Überlebenden und Verletzten der täglichen Terrorangriffe.

(JNS und Agenturen)



Kategorien:Sicherheit

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