Sechs Israelis bei drei Terroranschlägen verletzt


DEFENCE MINISTER MOSHE YAALONDie Serie von Terrorangriffen gegen Israelis geht unvermindert weiter. Heute Vormittag wurde eine Palästinenserin erschossen, die mit einem Messer in der Hand auf einen Kontrollposten bei Alfei Menashe zustürmte und sich auch von Warnschüssen nicht stoppen liess. Bei ihr wurde ein Brief gefunden, aus dem hervorging, dass sie mit ihrem Tod rechnete. Innerhalb weniger Stunden sind bereits am Sonntag sechs Israelis bei drei Terroranschlägen in Judäa und Samaria verletzt worden. Am Morgen war ein 22-jähriger Palästinenser mit seinem Auto auf der Tapuah-Kreuzung in eine Gruppe israelischer Passanten gerast und hatte dabei dabei vier Personen erfasst.

Zwei von ihnen erlitten schwere Verletzungen, eine Frau wurde mittelschwer verwundet. Bei der vierten Person handelte es sich um eine Schwangere, die mit leichten Verletzungen davon kam. Der Terrorist wurde von zwei Grenzpolizisten erschossen, die in der der Nähe der Kreuzung stationiert worden waren.

Das Fahrzeug des Palästinensers krachte dann in eine Betonabsperrung. Der Täter stammt nach Polizeiangaben aus Ramallah.

Keine zwei Stunden später wurde ein weiterer Israeli bei einem Messerangriff am Eingang der Siedlung Beitar Illit verletzt. Ein Video zeigt Aufnahmen der Überwachungskamera. Sie entstanden am Sonntag, als eine 22 Jahre alte Palästinenserin auf den Wachmann der jüdischen Siedlung Betar Illit traf.

Der 33-jährige Sicherheitsmann wollte ihre Papiere kontrollieren, als die Frau plötzlich ein langes Messer aus ihrer Handtasche zog und auf den Mann einstach. Der wurde zwar verletzt, konnte jedoch noch seine Waffe ziehen und einen Schuss abgeben, der die Terroristin schwer verletzte. Täter und Opfer kamen ins Krankenhaus.

Die Polizei vermutet, dass die Palästinenserin in der Siedlung auf Passanten an einer Bushaltestelle einstechen wollte. Erneut zwei Stunden später wurde ein 48-jähriger Mann in Nabi Ilyas niedergestochen und schwer verletzt. Die Stadt liegt in der Nähe einer viel befahrenen Strasse, wo viele Juden einkaufen. Bei der ersten Befragung hatte das Opfer angegeben, dass er dort angehalten habe, um Einkäufe zu tätigen. Dort sei er von zwei Terroristen attackiert worden.

Der 19 Jahre alte Grenzpolizist Benjamin Yaakovich, der bei Hebron von Palästinensern absichtlich überfahren worden war, ist am Sonntag an seinen schweren Verletzungen gestorben. Seine Eltern entschieden, seine Organe zu spenden, um so anderen Menschen zu helfen.

Die israelische Luftwaffe hat in der Nacht zum Montag Ziele im Gazastreifen angegriffen, nachdem von dort eine Rakete auf Israel abgefeuert worden war. Der Angriff hatte dazu geführt, dass in der Grenzregion die Warnsirenen losheulten. Die Rakete schlug dann aber auf freiem Feld ein. Auch beim israelischen Vergeltungsschlag auf Hamas-Einrichtungen im südlichen Gazastreifen wurde niemand verletzt.(ih / JNS)

Bild: Verteidigungsminister Moshe Ya’alon besucht im Krankenhaus den israelischen Soldaten Tahal Sofer, der bei einem der Terrorangriffe am Sonntag verletzt wurde. Foto: Ariel Hermoni (Verteidigungsministerium)



Kategorien:Sicherheit

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