Selbstzerstörung im Auftrag der Nationen


Gedanken von  Aviel Schneider zur Räumung der jüdischen Siedlung Amona

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Die Räumung der jüdischen Siedlung Amona im biblischen Kernland Judäa und Samaria hat mich erneut zum Nachdenken bewegt. Vor wenigen Wochen evakuierten israelische Polizisten und Soldaten die umstrittene Siedlung. Es war nicht das erste Mal, dass eine jüdische Siedlung geräumt wurde. Immer wenn Juden ihre eigenen Geschwister evakuierten, vertiefte sich die Kluft innerhalb der jüdischen Bevölkerung im Land. Die Welt versucht, Israel moralisierend ins Gewissen zu reden, es habe den Palästinensern das Land gestohlen. Und ohne biblische Rückendeckung sind diese Nationen scheinbar im Recht.

Das schüchtert israelische Regierungen ein, die schließlich das tun, was der Westen von ihnen verlangt. Doch wenn Israel nicht aufpasst, werden die Nationen Israel, es sei gewollt oder ungewollt, zur Selbstzerstörung drängen. Nichts dient dieser Sache mehr, als wenn Juden untereinander streiten und das ausführen, was der Westen von ihnen fordert. Davor warnte schon der Prophet Jesaja vor über 2700 Jahren.

1982 musste Israel ein erstes Mal Juden evakuieren. Betroffen war die israelische Stadt Jamit im Nordosten der Sinai-Halbinsel, wo zum Schluss über 650 Familien lebten. Zur Räumung kam es aufgrund des Friedensabkommens mit Ägypten, wofür Israel die Halbinsel zurückgab. Übrigens wollten die Ägypter den Gazastreifen damals auf keinen Fall zurück haben…



Kategorien:Gesellschaft

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