Netanyahu trifft französischen Präsidenten Macron


Premierminister Benjamin Netanyahu ist am Sonntag in Paris von dem französischen Präsidenten Macron empfangen worden. Vor seiner Abreise erklärte Netanyahu:

„Ich reise nun nach Paris und Brüssel. In Paris werde ich meinen Freund, den französischen Präsidenten Emmanuel Macron, treffen. Danach werde ich in Brüssel mit den europäischen Aussenministern zu einer wichtigen Sitzung zusammentreffen. Es sind 22 Jahre vergangen, seit ein israelischer Premierminister ein solches Treffen abgehalten hat.

Ich messe Europa grosse Bedeutung bei. Ich respektiere Europa, aber ich bin nicht bereit, von ihm doppelte Standards hinzunehmen. Ich höre Stimmen von dort, die die historische Erklärung von [US-]Präsident Trump verurteilen, aber ich habe noch keine Verurteilung der Raketen gehört, die auf Israel abgeschossen wurden oder der fürchterlichen Hetze gegen Israel.

Ich bin nicht bereit, diese Heuchelei hinzunehmen, und wie immer in diesem wichtigen Forum werde ich die Wahrheit Israels ohne Angst und erhobenen Hauptes präsentieren.“

Bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Präsident Macron in Paris erklärte der Premierminister zu einem Terrortunnel, der gestern entdeckt worden war:

„Wir sind auf dem richtigen Weg. Wir entwickeln ungekannte neue Technologien, und wir werden diesen Weg weitergehen. Die Arbeit ist noch nicht beendet, aber es besteht kein Zweifel, dass wir auf dem richtigen Weg sind und wir werden ihn fortsetzen.“

Zum jüngsten Terroranschlag in Jerusalem erklärte Netanyahu:

„Ich wünsche eine vollständige Genesung. Wir werden diesen Terrorismus bekämpfen. Er benötigt keinen Grund; der Grund ist unsere Existenz, die Tatsache, dass wir hier sind und einen weiteren Grund. Wir wurden über die Jahre Zeugen vieler Zwischenfälle, und wir werden den Terror weiter bekämpfen.“

Zu den Bemerkungen des türkischen Präsidenten Erdoğan sagte er:

“Erdoğan sollte uns nicht belehren; er bombardiert kurdische Dörfer in der Türkei, steckt Journalisten ins Gefängnis, hilft Iran, internationale Sanktionen zu umgehen und hilft Terroristen dabei, Unschuldige im Gazastreifen und anderen Orten zu ermorden.“

(Amt des Premierministers / JNS)



Kategorien:Politik

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