Irans Versuch ein Spionagenetzwerk innerhalb Israels aufzubauen


Israelische Sicherheitskräfte decken einen iranischen Versuch auf innerhalb Israels, der Palästinensischen Autonomiebehörde und des Gazastreifens einen massiven Spionagering einzurichten.

Die israelischen Sicherheitskräfte vereitelten kürzlich das Bestreben des Iran zum Aufbau eines Spionagenetzwerks innerhalb Israels, teilte der Sicherheitsdienst Shin Bet am Mittwochnachmittag mit.

Laut dem Shin Bet-Bericht haben eine gemeinsame Operationen von Shin Bet, der israelischen Polizei und der IDF in den letzten Monaten gezeigt, dass iranische Aktivisten bestrebt waren, ein umfassendes Netzwerk zur Informationsbeschaffung in Israel, der Palästinensischen Autonomiebehörde und den von der Hamas regierten Gazastreifen aufzubauen.

Das Netzwerk wurde von iranischen Aktivisten aus Syrien geleitet und von einer syrischen Frontgruppe namens Abu-Jihad angeführt. Die Gruppe versuchte, Araber in Judäa, Samaria, Gaza und Israel über soziale Medien zu rekrutieren. Dies erfolgte unter anderem durch die Verwendung fiktiver Facebook-Profile und später sollte die Kommunikation über Messenger Applikationen erfolgen.

Die Nutzung sozialer Netzwerke ist eine den Geheimdiensten bekannte Methode, mit der Terrororganisationen wie die Hamas und die Hisbollah Aktivisten rekrutieren.

Dieses ist der jüngste Versuch der iranischen Streitkräfte feindlicher Kräfte – einschliesslich der Hamas- und Hisbollah-Terrorgruppen -, Araber der Israel und palästinensischen Autonomiebehörde über soziale Medien zu rekrutieren, in der Hoffnung, sie später für Spionage Operationen oder Terroranschläge einzusetzen.

Die Rekruten wurden gebeten, Informationen über eine Reihe von Zielen zu sammeln, darunter Militärstützpunkte, sensible Sicherheitseinrichtungen, Sicherheitspersonal, Polizeistationen und Krankenhäuser um sich auf von Iran unterstützte Terroranschläge in Israel vorzubereiten.

Die Netzwerkaktivitäten wurden frühzeitig von den israelischen Geheimdiensten entdeckt und überwacht. Während Personen im Ausland, in Israel, Judäa und Samaria ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit dem iranischen Netzwerk zum Ausdruck gebracht hatten, wurde jede Aktivität jener Leute genau beobachtet.

Ab April 2019 führte Israel eine umfassende Anti-Terror-Operation gegen diese Aktivisten in Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde durch.

Nach dem Start der Anti-Terror- Operation wurde festgestellt, dass eine Reihe von israelisch-arabischen Bürgern intensive Verbindungen zu diesem iranischen Spionagering unterhielten. Die Informationen deuten darauf hin, dass sie von aktiv iranischen Agenten kontaktiert sowie angeworben worden waren.

Im Verlauf der Ermittlungen wurde bekannt, dass sich die Verbindungen zwischen einigen der Rekruten und ihren Führungspersonen in Syrien zu einem hohen Informationsaustausch mit konkreten Plänen für Terroranschläge gegen israelische zivile und militärische Ziele entwickelte.

(Chaim Stolz, JNS)

 



Kategorien:Sicherheit

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