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Netanyahu trifft EU-Botschafter
Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am Dienstag die Botschafter der Mitgliedstaaten der Europäischen Union empfangen. Zum Beginn des jährlich stattfindenden Treffens erklärte er:
„Ich möchte der Europäischen Union zum Friedensnobelpreis gratulieren. Ich wünschte, wir könnten das, was in Europa erreicht wurde, auf den Nahen Osten übertragen – Generationen von Stabilität, Frieden und Ruhe. Dies ist unser Ziel, und wir werden darüber sprechen, wie man dieses Ziel erreichen kann, das sich alle Israelis wünschen.
Ich möchte die EU heute ganz besonders für die harten Sanktionen loben, die sie gestern gegen die grösste Bedrohung des Friedens unserer Tage verhängt hat, die Sanktionen gegen den Iran. Diese Sanktionen treffen die iranische Wirtschaft schwer, doch es ist ihnen noch nicht gelungen, das iranische [Atom-]Programm zu stoppen… -
Abgeschossene Drohne soll aus deutscher Produktion stammen
Die von der israelischen Luftwaffe über der Negev-Wüste abgeschossene Drohne wurde angeblich in Deutschland hergestellt. Das berichtet heute die libanesische Zeitung Al-Jumhuriya. Sie nennt die deutschen Firmen Siemens und Bockstiegel als Beteiligte. Dem Bericht zufolge gelangte der unbemannte Flugkörper über eine iranische Scheinfirma an die Hisbollah im Libanon. Von dort sei das Fluggerät dann gestartet worden. Die Zeitung schreibt, die Hisbollah verfüge über mehrere derartige Drohnen, die zu Spionagezwecken eingesetzt würden. Sie könnten nicht mehr als drei Kilogramm Sprengstoff befördern und seien deshalb für den Einsatz als fliegende Bomben ungeeignet.
Nachdem israelische Kampfflugzeuge die Drohne über dem Mittelmeer entdeckt hatten, flog sie rund 30 Minuten im israelischen Luftraum, bevor sie abgeschossen wurde. Der Iran unterstrich daraufhin, es habe zuvor mehrere Dutzend unentdeckte Drohnenflüge über israelischem Gebiet gegeben. Die israelische Armee bestreitet das. Sowohl der Iran als auch die mit Teheran verbündeten Hisbollah-Terroristen hatten es als militärischen Erfolg gewertet, dass es ihnen gelungen sei, mit einem unbemannten Flugobjekt in den israelischen Luftraum einzudringen und mehrere Militärbasen zu überfliegen.
Bisher war man davon ausgegangen, dass die Drohne im Iran hergestellt wurde. Der Siemens-Konzern wurde in den vergangenen Jahren schon mehrfach wegen angeblicher Geschäftsbeziehungen in Millionenhöhe mit dem Iran kritisiert. Der Mischkonzern hatte aber bereits 2010 öffentlich erklärt, mit dem Iran keine Geschäfte mehr zu machen. In Israel wartet man nun auf eine Stellungnahme zu den neuesten Vorwürfen. -
Israelisches Konzert in Berlin von Aktivisten überschattet
Die israelische Musikgruppe Haquadron, das Symbol für „das schöne Israel“, wurde Anfang Oktober bei ihrem Auftritt in Berlin unerwartet angegriffen. Die Gruppe trat an diesem Abend vor 200 Zuschauern bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung zugunsten des KKL-Keren Kayemet LeIsrael (Jüdischer Nationalfonds) und HaBajit Haisraeli („das israelische Heim“) auf. Unmittelbar nach Ende des ersten Songs sprangen zehn pro-palästinensische Demonstranten von ihren Sitzen auf, verteilten sich blitzschnell in der ganzen Halle, forderten lauthals kreischend „die Befreiung Palästinas“ und schwenkten Protestschilder gegen Baumpflanzungen des KKL in den so genannten jüdischen Siedlungen in Judäa und Samaria. Die Demonstration wurde von der BDS-Bewegung („Boykott, Desinvestition und Sanktionen“) organisiert, die zum Boykott Israels aufruft.
Unter den Demonstranten befanden sich Palästinenser mit deutschem Wohnsitz, Iraner, Franzosen und zwei Israelis. Die Demonstranten begannen, sich in der Halle wie wild aufzuführen, warfen mit Schachteln des KKL, rissen Schilder der Musikband herunter und schleuderten deren CD’s durch die Gegend.
„Sie veranstalteten ein riesen Chaos mit jeder Menge Krach“, berichtete später der Manager der Gruppe, Joel Parnas, im Interview mit Israels Tageszeitung Jediot Achronot. „Das war alles andere als sympathisch und ein Teil der Fans war sehr geschockt. Das war das erste Mal seit dem 65-jährigen Bestehen der Gruppe, dass uns so etwas passiert ist. Wir treten oft im Ausland auf und alle unsere Veranstaltungen verliefen bisher in Ruhe und Frieden.“
Das wilde Durcheinander dauerte etwa zehn Minuten, bis der zuständige Ordnungsdienst die Kontrolle über die Demonstranten übernahm und sie aus dem Saal beförderte, während sie noch Slogans riefen. Anschließend setzte die Band, die den begehrten Israelpreis gewonnen hat, ihren Auftritt fort. Der Manager resümierte, dass es zwar wirklich nicht angenehm war gegenüber dem örtlichen Veranstalter, der sie so freundlich empfangen hatte, „aber als dann die Veranstaltung neu gestartet wurde, entfachte sich eine regelrechte Begeisterungswelle unter den Besuchern.“… -
Israel stellt verbesserte Drohne vor
Eine Woche nachdem die israelische Luftwaffe eine Drohne der Hisbollah über dem israelischen Luftraum abgeschossen hat, stellt die IAI – Israel Aerospace Industrie – die verbesserte Heron (hebr. Shoval) Drohne vor. Dieses unbemannte Flugobjekt ist die neuste Generation der Heron-Shoval Familie und wird von der Luftwaffe und der Marine für Aufklärungsflüge genutzt.
Die aufgerüstete Drohne verfügt über vier spezielle Überwachungskameras, die auf der Unterseite angebracht sind, im Gegensatz zur älteren Version, die nur eine Kamera installiert hatte. Jetzt kann die Drohne schärfere Bilder liefern, die einen weiteren Horizont haben, was die Identifizierung von Objekten oder Personen um einiges präziser macht.
Bei der Präsentation der neuen Drohne wurde sie Richtung Meer gesteuert und konnte gestochen scharfe Bilder mehrer Schiffe liefern, die auf den Monitoren für die Journalisten leicht identifizierbar waren. Aber auch Flugzeuge können von ihr beobachtet und sogar abgefangen werden. Weiterhin wurde ein neuer Radar eingebaut, der einen Radius von 300 km hat.
Diese israelische Drohne wird von Sicherheitsdiensten in 30 Ländern genutzt, darunter die USA, Kanada, Frankreich und Deutschland. -
Israel developing ‘digital Iron Dome’ to guard against cyberterrorism
Prime minister cautions that, as with the anti-missile system, protection of nation’s computer systems will take time to complete
Israel’s National Cyber Committee is developing a “digital Iron Dome” system to protect Israel against daily cyber-attacks, Prime Minister Benjamin Netanyahu told his cabinet on Sunday.
Israel has of late made fighting cyberterrorism a priority, creating the cyber task force and pouring resources into stopping Internet attacks from regional rivals and small-time hackers.
“Every day, many attempts are made to infiltrate Israel’s computer systems,” the prime minister warned. “Just as we have the Iron Dome against missiles and the security fence against infiltrators and terrorism, we will have a similar protection against cyber-attacks.”
However, the prime minister added that “as with the construction of the security fence, this will take time to complete.”
Reports surfaced earlier this year that Iran had tried to attack Israel’s Bank Hapoalim, though it was thwarted. In January, Saudi hackers published credit-card details of thousands of Israelis and brought down the websites of El Al and the Tel Aviv Stock Exchange… -
Luftwaffenchef ordnete Grounding an
Alle Kampfflugzeuge der israelischen Luftwaffe haben nach einer Reihe von jüngsten Beinahe-Zusammenstössen in der Luft heute am Sonntag für einen Tag Flugverbot.
IAF Chief Generalmajor Amir Eshel befahl die Flugzeuge eine eintägige Pause nach dem jüngsten Vorfall, bei dem zwei Flugzeuge fast zusammengestossen waren
Zum genauen Hergang über die Beinahe Kollision wurden Keine weiteren Details bekannt gegeben.
Die IAF teilte mit, dass für Operationen die Jets weiterhin zum Einsatz kommen werden und die operativen Tätigkeiten der Luftwaffe am Boden unvermindert fortgesetzt würden. Die Flugzeuge werden am Montag zum normalen Einsatzstatus zurückkehren.
Anfang dieses Jahres wurden ein Kampfjet und Tankflugzeug gezwungen eine Notlandungen zu machen, als eine Luftbetankung schief ging und der Kraftstoffschlauch das Glas des Jet-Cockpit beschädigte.
Im vergangenen Jahr musste die Flotte für zwei Tage am Boden bleiben, nach dem eine F-16 beim Landeanflug in Ramat David Air Force Base im Norden Israels einen Baum streifte. Der Pilot konnte danach glücklicherweise sicher landen. -
0:6 -Tiefschlag gegen Israel
Die Luxemburger Nationalelf musste im dritten Spiel der WM-Qualifikation am Freitagabend gegen Israel eine bittere Niederlage einstecken.
Im dritten Spiel der WM-Qualifikation 2014 unterlag Luxemburg am Freitag Abend zu Hause Israel mit 0:6. Die FLF-Elf kam nie richtig ins Spiel und kassierte nach guten Leistungen in den beiden ersten Spielen (knappe Niederlage gegen Portugal, Remis in Nordirland) einen äusserst kräftigen Dämpfer.
Nach nur wenigen Sekunden vertändelte Aurélien Joachim eine Gross-Chance – was sich rächen sollte. In der 4. Minute spekulierte die Luxemburger Hintermannschaft auf abseits. War es aber nicht, Radi erzielte das 0:1. Fatal für Luxemburg. 0:2 in der 12., Schnell-Verletzung in der 18., 0:3 nach einem weiteren Tor in der 27. zur Pause.
In Hälfte zwei lief es nicht besser, zwei weitere Gegentore folgten, und quasi als „Krönung“ vergab der bisherige Doppel-Torschütze dieser WM-Quali, Dan Da Mota, in der Schlussphase durch einen verschossenen Elfmeter das Anschluss-Tor. Kurz danach machte dagegen Israel das „Six-Pack“ voll.
Am Dienstag (16.10.12) ist in Tel Aviv das Rückspiel angesetzt, hier sehnt sich die Luxemburger Mannschaft nach Wiedergutmachung für diese desaströse Leistung. -
Kafka-Briefe gehen an Israels Nationalbibliothek
Der Rechtsstreit war fast so kafkaesk wie das Werk des Schriftstellers selbst: Ein jahrelanger Prozess um einen Nachlass mit Briefen Kafkas ist zu Ende. Der heiss begehrte Kulturschatz geht jetzt an die israelische Nationalbibliothek in Jerusalem.
Ein kostbarer Nachlass mit Briefen des Schriftstellers Franz Kafka soll an die israelische Nationalbibliothek in Jerusalem gehen. Nach jahrelangem Rechtsstreit entschied ein Gericht in Tel Aviv über den Besitz des Nachlasses von Max Brod. Es wies laut einer Mitteilung vom Sonntag die Forderung zweier Schwester zurück, sie seien rechtmässige Erbinnen des Kulturschatzes. Damit entschied die Richterin auch gegen Ansprüche des Deutschen Literaturarchivs Marbach, das Interesse an dem Nachlass signalisiert hatte.
Vor seinem Tod 1924 hatte Franz Kafka seinen Freund Brod – ebenfalls Schriftsteller – gebeten, seine Werke zu verbrennen. Dieser brachte sie jedoch zur Veröffentlichung und Kafka errang Weltruhm. Brod floh 1939 vor den Nationalsozialisten aus Prag nach Palästina. In einem Koffer hatte er die Werke von Kafka dabei.
Nach Brods Tod 1968 ging der Nachlass mit vielen Kafka-Texten an seine ehemalige Sekretärin Esther Hoffe. Sie verkaufte einen Teil der Texte, darunter 1988 das Romanmanuskript «Der Prozess», für etwa zwei Millionen Dollar, einen anderen Teil bewahrte sie in Safes in Israel und der Schweiz auf. Nach ihrem Tod vor zwei Jahren im Alter von 101 Jahren vererbte sie den Brod-Nachlass an ihre Töchter Ruth und Hava… -
Israel zeigt Härte gegen islamistische Terroristen
Die Auseinandersetzungen zwischen der israelischen Armee und radikalen Islamisten aus dem Gazastreifen halten an. In der Nacht zum Sonntag flog die israelische Luftwaffe einen Angriff gegen zwei Motorradfahrer in der Nähe der Stadt Khan Younis. Nach Armeeangaben waren sie bekannt als Terroristen, die einen Raketenangriff auf Israel vorbereiteten. Einer der beiden, ein 24-jähriger Palästinenser, wurde getötet, ein weiterer schwer verletzt, wie palästinensische Medien bestätigten. Der Angriff war eine Reaktion auf den nächtlichen Beschuss der Eshkol-Region mit zwei Kassam-Raketen. Dabei hatte es keine Verletzten gegeben. Ein weiterer Luftschlag am Samstagabend hatte einen prominenten Anführer der Al-Kaida nahestehenden Gruppierung Tawid and Dschihad („Ein Gott und Heiliger Krieg“) getötet. Nach Angaben der Hamas handelt es sich um Hisham Al-Saedni, der als Kopf der radikalen Salafisten in der Region galt. Al Saedni, Jahrgang 1965, wird für zahlreiche Raketen- und Sprengstoff-Anschläge verantwortlich gemacht. Die Hamas-Regierung veröffentlichte eine Stellungnahme, in der sie Israel für die Eskalation der Gewalt verantwortlich machte. Die Besatzer versuchten ihre politischen Ziele auf Kosten des Blutes der Palästinenser zu erreichen, aber die Widerstandsbewegung sei in der Lage, dies zu stoppen, erklärte ein Sprecher der Islamisten…
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Police investigate influential rabbi, wife for bribery
Israeli police are investigating a prominent Israeli rabbi on suspicion that he tried to bribe a high-ranking police officer for access to sensitive information.
Police spokesman Micky Rosenfeld said Friday that Rabbi Yoshiyahu Yosef Pinto and his wife were questioned by police. He said the investigation is in progress.
Pinto, 39, is one of Israel’s wealthiest and most influential rabbis and has a strong following of considerable ethnic and religious diversity in Israel and the US. He began his ministry in his early twenties and splits his time between the two countries.
With the help of personal charisma, the ability to speak in simple parables, and a savvy PR operation, Pinto has become known as a wonder rabbi and a counselor both to the downtrodden and to Israel’s business and political elites. When he holds court at his seaside villa in Ashdod, the living room fills with supplicants looking for blessings or advice.
In August, the FBI arrested an Israeli aide of the rabbi. The agency has investigated claims that other followers of the rabbi made illegal campaign contributions to a New York Republican in his 2009 bid for Congress.
Israel’s Channel 2 TV said Pinto tried to bribe the officer for access to a police file pertaining to him.