
Begehrtes Gut: Goldbarren (Archiv)
Quelle: Keystone
Beim Versuch, die Grenze zwischen Jordanien und der Westbank in einem Diplomatenwagen zu passieren, haben israelische Offizielle laut einer Meldung von «France 24» einen französischen Konsularbeamten verhaftet. Der Mann transportierte hoch undiplomatische Waren in seinem Auto.
Der Inhalt seines Fahrzeugs liess denn auch einige Zweifel aufkommen an der Auffassung des Mannes über die Eigenschaften der diplomatischen Arbeit: Neben Schecks im Wert von rund zwei Millionen Dollar entdeckten die aufmerksamen israelischen Beamten Goldbarren im Gewicht von immerhin152 Kilo in dem Auto sowie eine halbe Tonne Tabak.
Mit der Begründung, seine diplomatischen Nummernschilder seien beim französischen Konsulat in Ostjerusalem registriert, und dass er im Besitz eines Dienst-Reisepasses sei – ein offizielles, von den französischen Behörden ausgestelltes Dokument, das seinen Status als Angehöriger des konsularischen Personals bestätigt, nicht aber seinen diplomatischen Rang – wollte der Franzose dem Wunsch der Israeli nicht nachkommen, sein Fahrzeug zu durchsuchen.
Als die Israeli auf ihrem Wunsch beharrten, wurde der Konsularbeamte zusehends nervös und wollte schliesslich umkehren und nach Jordanien zurückfahren. Diesem Wunsch wiederum wollten die Israeli nicht stattgeben. Sie setzten sich vielmehr mit ihren Vorgesetzten in Verbindung, die wiederum das französische Konsulat kontaktierten.
Der Franzose ist allerdings nicht der erste Dplomat, der sich dank seines Status mehr Freiheiten zugesteht: Im Frühsommer wurde bekannt, dass ein hochrangiger Schweizer Diplomat in Paris alkoholisiert eine Geschwindigkeitsübertretung begann. (JNS und Agenturen)
Kategorien:News
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