Grosse Mengen Öl strömen in die Natur


.Mehr als 80 Menschen mussten in Jordanien und Israel medizinisch behandelt werden, nachdem in der Nacht zum Donnerstag eine Ölpipeline in Südisrael gebrochen ist. Die Opfer litten an Atemwegsreizungen durch ausgetretene Gase. Die Fernstrasse 90 nach Eilat wurde vom Öl überspült und musste gesperrt werden. Experten sprechen von einem der schwersten Umwelt-Unglücke in der Geschichte des jüdischen Staates.

Vermutlich sind mehrere Tausend Kubikmeter Erdöl aus der defekten Pipeline in die Arava-Wüste bei Beer Ora geflossen. Die Feuerwehr errichtete etwa 20 Kilometer nördlich der Touristenhochburg Eilat Ölsperren. Das Erdöl verunreinigt den Boden, schädigt Pflanzen und Tiere und verströmt zudem gefährliche Gase.

Die Erdöl-Massen bedrohen Naturschutzgebiete im Süden mit einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt. Akut gefährdet seien einige Tausend Akazienbäume und 280 Dorka-Gazellen, meldete die Nationalpark-Verwaltung in Eilat.

Die Pipeline wurde offenbar bei Wartungsarbeiten beschädigt. Es handelt sich um einen Teil einer grossen Rohrleitung, die von Ashkelon am Mittelmeer bis nach Eilat am Roten Meer führt. Auf der jordanischen Seite wurden Anwohner aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben. Sie berichten von einem heftigen Gestank in der ganzen Region.

Ein Vertreter des israelischen Umweltministeriums sprach von Verunreinigungen auf mehreren Kilometern Länge. Nach habe man keinen genauen Überblick der entstandenen Schäden.



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