Grosse Trauer um Jengo


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Giraffe Jengo hat eine Operation im Safari Park Ramat Gan nicht überlebt.
(Foto: Ramat Gan Safari)

Jengo war in einem grossen Kasten extra aus Frankfurt eingeflogen worden, um vier einsamen Damen in Ramat Gan nahe Tel Aviv zu Nachwuchs zu verhelfen. Doch jetzt ist Jengo tot.

Jengo war eine männliche Giraffe, zwei Jahre alt und deutlich kürzer gewachsen als die vier Giraffendamen im Safari-Park. Vor sechs Monaten gelangte er in das israelische Gehege und war sogleich der Liebling der weiblichen Giraffen sowie der Pfleger. Jengo wurde liebevoll abgeschleckt und geneckt.

Doch dann stellte sich heraus, dass er ausgerechnet am entscheidenden Glied an einem Geburtsfehler litt. Jener Teil seines Penis‘, der sich nur bei der Paarung lockert, steckte fest.

Weil es keinen Operationssaal gibt, der eine ausgewachsene Giraffe in ganzer Länge aufnehmen kann, musste Jengo am Donnerstag in seinem Stall auf dem Fussboden operiert werden. Zunächst wirkte es, als sei alles gut gegangen. Jengo schien sich zu erholen. Doch plötzlich erkrankte er und verstarb am Wochenende.

Die Bestürzung ist gross. „Jengos Tod hat uns alle tief getroffen. Monatelang haben wir nach der richtigen Giraffe gesucht. Ausgerechnet die Giraffe aus Frankfurt passte genetisch genau, um dominanter Mann unserer kleinen Herde zu werden“, hiess es im Safari Park. (inn)



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