Israelische Ärzte retten arabischem Teenager das Leben


.Mediziner des Rambam-Krankenhauses in Haifa (Foto) haben in einer aufwändigen Aktion das Leben eines 18-jährigen Arabers aus Hebron gerettet. Muhammad Jabari hatte ausgelassen seinen Schulabschluss gefeiert und sich dabei aus dem Fenster eines fahrenden Autos gelehnt. Als sein Freund am Steuer in eine scharfe Kurve fuhr, wurde der Oberkörper des jungen Mannes zerquetscht. Er kam in lebensbedrohlichen Zustand ins Krankenhaus von Hebron.

Dort konnten ihm die Ärzte nicht helfen, deshalb wurde er auf die Intensivstation des Auguste-Victoria-Krankenhauses auf dem Jerusalemer Ölberg verlegt. Dort wurde er narkotisiert und künstlich beatmet. Dennoch verschlechterte sich sein Zustand immer weiter.

Wie die Tageszeitung Jerusalem Post berichtet, setzte sich Dr. Abed Al-Rauf Biya, ein leitender arabischer Arzt der Klinik, daraufhin mit seinem jüdischen Kollegen Dr. Zvi Adler im Rambam-Klinikum in Haifa in Verbindung. Dieses Krankenhaus ist mit 1000 Betten das grösste in Nordisrael und verfügt über eine spezielle Beatmungsmaschine, die sofort nachts von einer Ambulanz von Haifa nach Jerusalem geschafft wurde. Spezialisten des Rambam schlossen Mohammed Jabar an diese Maschine an und brachten ihn zur weiteren Behandlung nach Haifa.

Mittlerweile hat der 18-Jährige das Bewusstsein wiedererlangt und kann mit den Ärzten und mit seiner Familie sprechen. Nach einer mittlerweile zweiwöchigen Behandlung in Haifa ist er ausser Lebensgefahr.

„Er schwebte zwischen Leben und Tod, als er hier eintraf“, erläuterte Dr. Adler, „aber unsere Maschine machte es möglich, dass sich eine Lungen erholen konnten. Er wird noch einige Male operiert werden müssen, aber wir sind sehr optimistisch, dass er wieder ein ganz normales Leben führen kann.“ (ih, Foto: Moshe Shai (Flash 90)



Kategorien:Gesellschaft

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