Maccabis 3. Anlauf zum 1. Sieg gegen den FCB


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UEFA Competitions Director Giorgio Marchetti präsentiert das Los für die Basler: In den Playoffs zur Champions League 2015/16 kommt es zum Wiedersehen mit dem israelischen Meister Maccabi Tel Aviv. Das Hinspiel findet am 18. August 2015 in Basel statt. Das Rückspiel steigt eine Woche später in Tel Aviv.

Die letzte Hürde des FCB auf dem Weg in die Champions League heisst Maccabi Tel Aviv. Der israelische Meister ist vorbereitet und gibt sich kämpferisch.

Die Akzente im israelischen Fussball waren in den letzten Jahren vor allem einem Club vorbehalten: Maccabi Tel Aviv. Wie der FC Basel ist der vom kanadischen Milliardär Mitch Goldhar präsidierte Club ein Serienmeister. Im abgelaufenen Jahr feierte Maccabi als erster Verein des Landes sogar das Triple aus Meistertitel, Cup und Toto-Cup. Diese Erfolgsgeschichte will man mit dem zweiten Einzug in die Gruppenphase in der Champions League nach 2004/05 um ein weiteres Kapitel ausbauen.

Das letzte Hindernis vor dem Erreichen der Königsklasse führt zu einem Wiedersehen mit dem FCB. In der Saison 2013/14 spielte Maccabi gegen die Bebbi gleich zweimal: in der 3. CL-Qualirunde und im Sechzehntelfinal der Europa League. Beide Male siegte der FCB im Joggeli und holte auswärts je ein Remis. Spektakulär: das 3:3 unter Murat Yakin im Rückspiel in Tel Aviv am 6. August 2013. Nach einer 3:0-Führung nach rund einer halben Stunde musste Rotblau noch den Ausgleich hinnehmen.

Seit diesen Begegnungen hat sich nicht nur beim FCB, sondern auch beim israelischen Vorzeigeclub einiges getan. Vor allem auf der Position des Trainers. Auch weil die Basler den Israeli im Sommer 2014 Trainer Paulo Sousa abluchsten.

Der Sousa-Nachfolger vor einem Jahr bei Maccabi war gleichzeitig dessen Vorgänger. Das zweite Engagement von Oscar Garcia in Tel Aviv war allerdings nicht von langer Dauer. Am 26. August 2014 warf der Spanier das Handtuch. Wohl auch, weil sich seine Familie in Israel nicht sicher fühlte. Maccabi holte daraufhin mit Pako Ayesteran einen weiteren Spanier. Der war erfolgreicher, denn mit dem 52-Jährigen sicherte sich Maccabi das Triple. Forderungen des ehemaligen Assistenten von Rafa Benitez das Kader betreffend führten aber zum Knatsch mit Sportchef Jordi Cruyff und zur Trennung nach nur einer Saison.

Die Reihe ist nun an WM- und EM-Teilnehmer Slavisa Jokanovic. Der 46-jährige Serbe soll die Träume der Israelis erfüllen und Maccabi nach über zehn Jahren in die Königsklasse führen.

Generell wird der israelische Meister stärker eingestuft als noch 2013/14. Auch wenn Maccabi am letzten Samstag im Cup gegen Kiryat Shemona im Penaltyschiessen verlor. Jokanovic gegenüber den heimischen Medien: «Das war nicht das Niveau, das man haben muss, um ein wichtiges Europacupspiel anzugehen. Wenn wir so gegen Basel spielen, wird die Sache sehr kompliziert für uns.»

Allerdings ist der Blick nach vorn gerichtet. Und darum sagt Mittelfeldspieler Nikola Mitrovic: «Wir müssen dieses Spiel vergessen und uns auf das wichtigste Duell der Saison in Basel vorbereiten. Ich weiss viel über den FC Basel. Ich habe einige Male gegen sie gespielt und mir Spiele angeschaut. Sie haben einen neuen Trainer – und eine wirklich gute Mannschaft.»

In diese Richtung äusserte sich auch Eran Zahavi, Starspieler und Captain der Israelis: «Basel ist klar ein schwieriges Los, aber ich glaube an unsere Qualität und mit der nötigen Courage werden wir uns qualifizieren. Ich kann das erste Champions-League-Spiel kaum erwarten.» Und damit meinte er nicht das Playoff-Hinspiel am Mittwoch in Basel (20-Minuten-Ticker).



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