Video: „Bald kein Jude mehr in Jerusalem“


csm_55125_55130_b8a9cc8104Ein angeblicher IS-Kämpfer droht auf Hebräisch mit der Vernichtung Israels. In einem Videoclip sagt der vermummte Aktivist, die aktuellen Anschläge seien im Vergleich zu den zukünftigen Kampfhandlungen ein „Kinderspiel“.

„Dies ist eine wichtige, ernsthafte und klare Mitteilung an alle Juden, den ersten Feind der Muslime.“ Mit diesen Worten wendet sich ein vermummter Kämpfer offenbar im Namen des „Islamischen Staates“ (IS) an die jüdischen Israelis. Er ist mit einem Gewehr und einem Dolch bewaffnet. Sein fliessendes Hebräisch entspricht der aktuellen Umgangssprache, wie die Tageszeitung „Ma‘ariv“ feststellt.

Die Mitteilung richte sich „an alle Juden, die das Land von uns Muslimen besetzt haben“, heisst es weiter. „Der wahre Krieg hat noch nicht begonnen, und alles, was ihr vorher erlebt habt, wird schlicht ein Kinderspiel genannt gegenüber dem, was euch noch in der nahen Zukunft geschehen wird, Inschallah.“ Immer wieder schiebt der Sprecher diesen arabischen Ausdruck „So Allah will“ in seine schnelle hebräische Rede ein, die mit arabischen Untertiteln versehen ist. Ein paar Sätze sagt er auf Arabisch.

Der Aktivist fährt fort: „Macht inzwischen, worauf ihr Bock habt, bis wir zu euch gelangen, und dann werden wir euch zerstören.“ Die Kämpfer würden den Juden ihre Verbrechen zehnfach vergelten „Und wir versprechen euch, dass bald nicht ein einziger Jude in Jerusalem und im gesamten Land bleiben wird. Ebenso werden wir weitermachen, bis wir diese Krankheit aus der ganzen Welt entfernen.“

In dem Kurzfilm nimmt der Sprecher konkret Bezug auf die jüngsten Angriffe auf Israelis mit Fahrzeugen und Messern. Die Attentate schreibt er „unseren Brüdern in Palästina“ zu. Infolge der Anschläge hätten die Juden in Israel nun vor jedem Fahrer Angst, der schnell unterwegs sei. „Ihr habt euch sogar vor jedem Menschen gefürchtet, der etwas in der Hand hält.“ Die Juden sollten sich nur für ein paar Sekunden vorstellen, was geschieht, „wenn bald, Inschallah, Zehntausende von jedem Ort auf der Welt kommen, um euch abzuschlachten und euch ohne Wiederkehr in den Abfall zu werfen“.

Des Weiteren erwähnt der Aktivist das Sykes-Picot-Abkommen zur Aufteilung des Osmanischen Reiches nach dem Ersten Weltkrieg. Dieses hatten Frankreich und Grossbritannien 1916 abgeschlossen. „Die Grenzen von Sykes-Picot, die Euch schützen, werden nicht lange bleiben, Inschallah“, droht der Kämpfer. „Wie wir sie zwischen Syrien und dem Irak aufgehoben haben, werden wir sie, Inschallah, zwischen Syrien und Jordanien aufheben, und zwischen Syrien und Palästina.“

Der Urheber des YouTube-Videos ist nicht klar. Er wird mit „Islamischen Staat“ in Damaskus in Verbindung gebracht. (inn)



Kategorien:Nahost

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1 reply

  1. Wie gehen Islamisten, die PA, Fatah, PLO und Hamas mit archäologischen Stätten um? Hier ist ein Beispiel, was dem Tempelberg in Jerusalem blüht, wenn er in islamische Hände kommt:

    http://bazonline.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/is-fesselt-gefangene-an-historische-saeulen-und-sprengt-sie/story/19049175

    Der PA ist der Tempelberg völlig egal. Sie sind nur daran interessiert, weil er mit Recht von Juden beansprucht wird und weil sie das jüdische Andenken zerstören wollen.

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