Was hat Er in letzter Zeit für uns getan?


Wie würde ein moderner Psychiater die Menschen der Tora beschreiben? In Beschalach haben wir zum Beispiel einerseits den Pharao, einen Herrscher, der eine Reihe von Plagen hinter sich hat, die jeden anderen König zu Tode erschrecken würden, der aber sein Versprechen zum x-ten Mal vergisst und die Kinder Israel verfolgt, kaum dass sie Ägypten verlassen haben. Kein sehr vorbildlicher Herrscher.

Andererseits begegnen wir Flüchtlingen, die oft den Glauben an ihre Freiheit verlieren und ihren Ärger an Mosche auslassen, obwohl zahlreiche Wunder bewiesen haben, dass G-tt auf ihrer Seite ist.

Was also würde der Psychiater sagen? Dass diese Menschen Tatsachen verdrängen. Wie viele Beweise brauchen Sie, um zu begreifen,

  • dass es einen allmächtigen G-tt gibt,
  • dass er etwas Bestimmtes von Ihnen verlangt und
  • dass es unklug ist, sich ihm zu widersetzen?

Nur Mosche behält seine Würde und seinen Glauben, obwohl selbst er später schwankend wird, so dass G-tt ihn nicht ins Gelobte Land lässt.

Verdrängen Sie etwas? Leugnen Sie es nicht!

Der Luxus, der Sie umgibt, führt Sie in Versuchung. Sie vergessen sich selbst vor Wut. Sie handeln egoistisch. Sie kümmern sich nicht um Notleidende und spenden keine Zedaka.

Das alles beweist, dass Sie vergessen haben, was Er Ihnen gegeben hat, und dass Sie sich von der Tora entfernt haben. Aber Er vergibt Ihnen und nimmt Sie wieder gnädig auf, wenn Sie bereuen und den Funken G-ttes – Ihre jüdische Seele – nutzen, um sich zu läutern.

Das wissen Sie, weil Er Sie trotz Ihrer Fehler immer wieder segnet. Er braucht nicht Ihre Konkurrenten mit Krankheit zu schlagen oder Ihre Feinde zu zerschmettern. Es gibt Wunder genug: Ihre Gesundheit, Ihre Familie, Ihre Freunde, Ihre Umwelt, die hundert kleinen, aber schönen Dinge in Ihrem Leben und vor allem Ihre Fähigkeit, diese Schätze zu sehen (das muss man nämlich wollen). Das alles sind Wunder.

Wie würde der Psychiater Sie einschätzen? Verdrängen Sie etwas? Wenn Sie sich fragen, was Er in letzter Zeit für Sie getan hat, dann lautet die Antwort: alles. Es wäre töricht, daran zu zweifeln. (Jüdische.Info)

 



Kategorien:Gesellschaft

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